
Deutschland geht mit vielen Problemen ins neue Jahr – das Land lahmt wirtschaftlich, es steht angesichts der aktuellen Kriege und der Klimakatastrophe vor Herausforderungen, es mangelt an sozialem Ausgleich und demokratischem Aufbruch. Die CSU tut, was rechte Parteien in solchen Krisenzeiten gern tun: Sie erklärt Ausländerinnen und Ausländer zum Problem. Erinnerungen werden wach an den früheren CSU-Chef und Innenminister Horst Seehofer, der die Migration als „Mutter aller Probleme“ geißelte. Als wäre die Anwesenheit von Menschen aus Syrien, Afghanistan und der Ukraine dafür verantwortlich, dass es uns nicht besser geht.
Solche Stammtischdebatten auf Kosten von Minderheiten waren schon immer falsch. In Zeiten aufstrebender rechtsextremer Kräfte sind sie hingegen gefährlich. Denn alle sollten gelernt haben: Wer den Rechtsextremen hinterherläuft, stärkt sie, statt ihnen das Wasser abzugraben.
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