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Digitalisierung in der Energiebranche – Schwerpunktthema auf dem 25. MMK

Am 13./14. März 2018 findet das 25. Münchner Management Kolloquium statt. Unter dem diesjährigen Thema ?Management im digitalen Zeitalter – Ist der Computer der bessere Manager?? werden Ihnen über 80 renommierte Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen ihre Lösungskonzepte vorstellen.

Folgende Führungskräfte aus der Energiebranche werden auf die zentralen Herausforderungen und Lösungen im digitalen Zeitalter eingehen:

Dr. Florian Bieberbach, Vorsitzender der Geschäftsführung, Stadtwerke München GmbH ?Smart City konkret ? Digitalisierung städtischer Infrastrukturen?  

Christian Lange, Sprecher der Geschäftsführung, Heinrich Gräper Holding GmbH & Co. KG ?Die Digitalisierung als Instrument zur Modernisierung eines traditionsreichen Mittelstandsunternehmens?  

Peter Herweck, Mitglied des Vorstands, Schneider Electric ?Digitalisierung transformiert jede Industrie?  

Dr. Roland Busch, CTO und Mitglied des Vorstands, SIEMENS AG ?Innovation und Technologie ? Chancen in Zeiten von disruptiven Veränderungen?  

Dr. Ulrich Spiesshofer, CEO, ABB Ltd. ?Unlocking value in the digital age?

Die Fortführung der Umstellung des Energiesystems auf nachhaltige Energieträger und auf eine vernetzte Energieversorgung stellt für die Branche die zentrale Herausforderung in den kommenden Jahren dar. Intelligente Netze fordern ein hohes Maß an schneller Kommunikation auf digitaler Ebene. Folglich sind die Kernthemen des diesjährigen Management Kolloquiums für die Energieversorgung von hoher Bedeutung. Kaum ein Prozess in der Energieversorgung kommt heute noch ohne direkte Verbindung zu den Kommunikationsnetzen aus. Unter dem Begriff Industrie 4.0 verbirgt sich eine durchgehende Vernetzung aller für den Betrieb technischer Anlagen notwendigen Informationen.

Mit ihrer Ausbauoffensive „Erneuerbare Energien“ stehen die Stadtwerke München als eines der größten deutschen kommunalen Versorgungsunternehmen vor genau dieser Herausforderung. Darüber hinaus verliert das klassische Geschäftsmodell der Energieversorger an Bedeutung. Zentrale Kompetenzen der Energiewirtschaft werden durch gebäude- oder betriebsbezogene Eigenerzeugung sowie technologische Fortschritte in der Speichertechnologie relativiert. Potenzial liegt in der zunehmenden Elektrifizierung auf allen Ebenen, der Installation regenerativer Energieanlagen und Service-Angeboten auf Grundlage der Datennutzung.

Die umfassende Digitalisierung der Energieversorgung führt außerdem zu einem Dilemma der steigenden Energiebedarfe durch zusätzliche Informationsverarbeitung und Kommunikation. Schneider Electric versucht mit intelligenten Steuerungen diesem Dilemma zu begegnen und den Energieverbrauch zu senken. Das Potential der 4. industriellen Revolution kann einen wesentlichen Beitrag für eine gesteigerte Ressourceneffizienz in der Energieindustrie leisten.

Die Erzeugung erneuerbarer Energie ist abhängig von Jahres- und Tageszeiten sowie der Witterung. Eine verlässliche Stromversorgung muss trotz dieser Schwankungen jederzeit sichergestellt werden. Entsprechend sind für eine erfolgreiche Integration dezentraler Energien starke und intelligente Netze eine zentrale Voraussetzung, um die Lastenverteilung aktiv zu steuern. Intelligente Netzstationen, wie die der Heinrich Gräper Holding GmbH, sollen solche Smart Grids ermöglichen.

Seit den Anfängen der Branche gehört auch bei der Siemens AG die Steigerung der Energieeffizienz zu den grundlegenden Zielsetzungen. Innovative Technologien tragen zu einer besseren Nutzung fossiler und erneuerbarer Energieträger bei. Doch das allein reicht nicht aus, um die anspruchsvollen Ziele der Zukunft zu erreichen. Ein komplexes Energieversorgungssystem muss eine zunehmend dezentralere Erzeugung durch kleinere Kraftwerke, wesentlich fluktuierende Einspeisemengen sowie einen höheren Anteil erneuerbarer Energieträger bewältigen.  Künftig wird die Digitalisierung eines stabilen und nachhaltigen Energiesystems und seiner Komponenten im Betrieb eine entscheidende Rolle spielen.

Auch ABB arbeitet heute an Schlüsseltechnologien zur Nutzung wegweisender Projekte im Bereich erneuerbarer Energien. Als Teil des Gemeinschaftsunternehmens DII hat sich ABB vorgenommen, die Voraussetzungen für die Umsetzung des Desertec-Projekts zu schaffen. Dabei soll bis zum Jahr 2050 15 % des europäischen Energiebedarfs mit klimafreundlichem Solarstrom aus der Sahara gedeckt werden. Das Projekt profitiert hierbei vor allem vom Know-how der ABB Ltd. im Bereich der Stromübertragung.

Zu diskutieren ist, ob der Computer im digitalen Zeitalter der bessere Manger ist und mit welchen Maßnahmen die Unternehmen darauf reagieren werden.

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