DIHK fordert Zollsenkung auf Null für Medizinprodukte und Zollmoratorium

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat wegen der Coronavirus-Krise für Medizin- und Pharmaprodukte die Senkung der internationalen Handelszölle auf Null gefordert. Das geht aus einem Positionspapier des DIHK hervor, das der Düsseldorfer “Rheinischen Post” (Mittwoch) vorliegt. Demnach sollten sich die 20 führenden Volkswirtschaften (G 20) zudem auf ein Krisenmoratorium für neue Zölle einigen, um die negativen wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu begrenzen. “Wichtig ist, dass der internationale Handel so weit wie möglich aufrechterhalten werden kann”, heißt es in dem Papier. “Um den internationalen Handel zu erleichtern, sollten sich die G20-Staaten auf ein Krisenmoratorium für neue Zölle, und zwar auf alle Güter, einigen”, so der Wirtschaftsverband. “Die EU sollte alle Länder auffordern, der WTO-Pharmaceutical Zero-for-Zero Initiative beizutreten und diese auf alle Pharma- und Medizingüter auszuweiten”, fügte Außenwirtschaftschef Volker Treier hinzu. “Der grenzüberschreitende Handel mit Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten muss gerade in diesen Zeiten sichergestellt werden.”

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