DISG zertifizierter Trainer Gerion Josef Weidl, MBA

Warum ist Persönlichkeit wichtig?

Auszug aus dem Buch „Das 1×1 der Persönlichkeit“ (L.J. Seiwert, F. Gay, GABAL Verlag GmbH, 1996) wieder (mit Genehmigung von disg.de):

Die Frage nach der erfolgreichen Persönlichkeit ist so alt wie die Menschheit. Die bekannte „eier-legende Wollmilchsau, Version tieftauchfähig und höhenerfahren“ gibt es bekanntlich nicht.

Erfolgreiche Menschen haben es jedoch geschafft,
· ihr inneres Potential und
· ihr äusseres Verhalten
miteinander in Einklang zu bringen. Sie sind ganz sie selbst und versuchen nicht, bewusst oder unbewusst Rollen zu spielen, die nicht zu ihnen passen.

Erfolgreiche Menschen entwickeln ihren ganz persönlichen Verhaltensstil. Sie kennen ihre Stärken sowie ihre Grenzen und wissen damit so umzugehen, dass sie auch kritische Situationen oder Konflikte in Beruf und Partnerschaft souverän meistern.

Wir leben in einem Zeitalter der immer schnelleren Veränderung („High Speed Management“). Technologische Entwicklungen, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Trends werden immer weniger berechenbar, die Halbwertszeit des Wissens wird immer kürzer. Die einzige Konstante ist der Mensch – und seine Persönlichkeit.

Wer über sich selbst und die Persönlichkeitsstrukturen anderer nachdenkt, erhöht seine soziale Kompetenz. Dadurch verbessern sich
· Kommunikations- und Teamfähigkeit,
· Umgang mit kritischen Situationen und Konflikten,
· Führung und Einflussnahme,
· Verantwortungs- und Selbstbewusstsein.

Ziel: Stärken und Situation zusammenfügen

Wer seine Stärken und Engpässe kennt, kann die Aufgabe suchen, die Ihm entspricht, und wird darin mit weniger Energieaufwand erfolgreicher sein.
Instrumente zur Selbstfindung und Verbesserung der Menschenkenntnis helfen bereits heute, den zukünftigen Anforderungen an die Persönlichkeit von morgen schneller gerecht zu werden.

Was sind die nächsten Schritte?

Jeder Mensch ist einzigartig und bevorzugt je nach Situation und Umfeld einen bestimmten Verhaltensstil. Bei manchen Menschen entstehen Spannungen und Unwohlsein, weil andere anders als sie selbst sind.

Menschen fühlen sich am wohlsten, wenn sie ihren bevorzugten Verhaltensstil anwenden können. Um ihnen mehr gerecht zu werden, müssen wir anpassungsfähiger werden, d.h. uns auf die Bedürfnisse einer Person oder Situation einstellen.

Wenn wir mit anderen Menschen zusammenarbeiten, ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass wir alle unterschiedlich sind. Sich an das Verhalten anderer und seiner Mitwelt anzupassen stellt keine natürliche, sondern eine erlernbare Fähigkeit dar. Die Entwicklung der Menschheit hat ein-drucksvoll aufgezeigt, dass derjenige dauerhaft am erfolgreichsten ist, dem es gelingt, in Übereinstimmung und Harmonie mit seiner Umwelt zu leben. Wenn Sie auf die Bedürfnisse Ihrer Kollegen, Mitarbeiter, Chefs, Kunden, Partner und Kinder richtig eingehen, verbessern sich Ihre sozialen Beziehungen, das betriebliche oder familiäre Klima und ihre gemeinsamen Erfolgserlebnisse.

Wie lässt sich Persönlichkeit erfassen?

Während bekannte Persönlichkeitsmodelle von C. G. Jung, H. j. Eysenck, E. Kretschmer, E. Riemann, A. H. Maslow und anderen Psychoanalytikern ihre Grundlagen vornehmlich aus der Beschäftigung mit klinisch kranken Persönlichkeiten gewannen, entwickelte der amerikanische Psychologe William Moulton Marston in den 20er Jahren auf der Basis umfassender Studien ein ebenso einfaches wie praktikables Persönlichkeitsmodell, das auf Verhaltensforschungen bei „gesunden“ Menschen fusst („Emotions of Normal People“, New York 1928). Marston beschrieb vier grundlegende Verhaltensmuster, die sich in jedem Menschen wiederfinden – allerdings in unterschiedlichem Ausmass.
Menschliches Verhalten ist zunächst eine Folge zweier wesentlicher Einflüsse oder Variablen, je nachdem, ob eine Person Ihre äussere Umgebung als eher günstig oder ungünstig wahrnimmt und von Ihrer inneren Einstellung auf dieses Umfeld eher aktiv oder passiv reagiert. Daraus entwickelte Marston ein 2-Achsen Modell mit den Polen

günstige < > ungünstige Wahrnehmung und
aktive < > passive Reaktion
Diese beiden Doppel-Polaritäten wurden später in

extrovertiert < > introvertiert und
aufgabenorientiert < > menschenorientiert modifiziert

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