Drastischer Anstieg von Essstörungen in NRW

Drastischer Anstieg von Essstörungen in NRW
 

Essstörungen greifen bei Mädchen und jungen Frauen aus NRW seit der Corona-Pandemie massiv um sich. Die Zahl der Betroffenen im Alter von 12 bis 29 Jahren stieg innerhalb von fünf Jahren um rund 42 Prozent an. Das berichtet die „Neue Westfälische“ (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf Daten der Barmer-Krankenkasse. Waren NRW-weit im Jahr 2018 noch 98 von 10.000 jungen Frauen betroffen, waren es 2023 demnach bereits 139.

Die meisten Diagnosen verzeichnet in NRW dabei Bielefeld. 231 Betroffene kommen hier auf 10.000 Mädchen und Frauen der angegebenen Altersgruppe. Zum Vergleich: Die Stadt Köln, gut dreimal so groß wie Bielefeld, kommt auf 180. Der Durchschnitt liegt in NRW bei 140.

Deutlich weniger Diagnosen im Bereich Essstörung und auch deutlich weniger Veränderung verzeichnete die Barmer hingegen bei Jungen und Männern. Demnach waren von 10.000 Jungen und jungen Männern im Jahr 2018 in NRW 13 von einer Essstörung betroffen. Im Jahr 2023 waren es insgesamt 15.

Pressekontakt:

Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555356
newsroom@nw.de

Original-Content von: Neue Westfälische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell