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eco Verband: IoT – Erfolgsfaktoren sind neue Services

– Internet of Things befeuert neue Geschäftsmodelle und Ökosysteme
– Hybride Cloud-Lösungen setzen sich durch

Das Internet of Things (IoT) wird massive Auswirkungen auf
Geschäftsmodelle und Wettbewerbsfähigkeit haben, erklärt eco –
Verband der Internetwirtschaft e. V. unter Verweis auf eine aktuelle
Verbandsumfrage unter rund 30 mittelständischen Unternehmen in
Deutschland. 55 Prozent sind der Überzeugung, dass IoT den
Geschwindigkeitsfaktor im Geschäftsleben stärken wird. „Nicht die
Besten, sondern die Schnellsten werden sich am Markt durchsetzen“,
erklärt Dr. Bettina Horster, Vorstand VIVAI AG und Direktorin Mobile
im eco Verband.

Sie erklärt ferner: „Nur durch neue, disruptive Geschäftsmodelle
kann man nennenswerte Umsätze generieren. Amerikanische Firmen sind
in der Regel überhaupt nicht an Effizienzverbesserung interessiert,
sondern sie setzen gleich auf neue Geschäftsmodelle, wie AirBnB und
Uber eindrucksvoll zeigen.“

Mehr als nur Vernetzung

Beim Internet of Things (IoT) geht es um weit mehr als die bloße
Vernetzung von Geräten. Demnach sind beinahe drei Viertel (74
Prozent) der Befragten der festen Überzeugung, dass bei IoT die
branchen- und herstellerübergreifende Zusammenarbeit und damit die
Bildung von Ökosystemen im Mittelpunkt stehen. 85 Prozent sehen einen
unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Marktführerschaft einer Firma
und dem Aufbau eines umfassenden Ökosystems mit anderen Unternehmen.

„Das Internet of Things bringt eine neue Dimension in das Thema
Vernetzung, die über Technologie weit hinausgeht: Collaboration is
King!“ sagt Dr. Bettina Horster und erläutert: „Die Firmen müssen
aufgrund der Themenvielfalt, die von Hardware-Gateways über
Datenübertragung bis hin zu Apps auf Marktplätzen reicht, auf Partner
setzen und sich ein Ökosystem aufbauen.“

Sie erklärt: „Daher ist es für die Unternehmen wichtig, sich
frühzeitig und umfassend mit dem Internet of Things zu befassen, um
sich auf die damit einhergehenden veränderten Wettbewerbsbedingungen
einzustellen.“ Auf den IoT Future Trends (http://tinyurl.com/glxlu2h)
der eco Kompetenzgruppe Mobile in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln
am 26. Oktober liegt der thematische Fokus insbesondere auf
Cloud-Plattformen für das Internet of Things.

Angst vor Know-how-Verlust

63 Prozent der Befragten stünden einem Zusammenschluss der
deutschen „Plattform Industrie 4.0“ mit dem US-amerikanischen
„Industrial Internet Consortium“ positiv gegenüber. Sie hielten
diesen Schritt als „wichtig für den Durchbruch von IoT“ in der
Wirtschaft. Allerdings räumen 82 Prozent der Firmen ein „gewisses
Unwohlsein“ ein, ob es durch das Internet of Things nicht zu einem
Abfluss an Know-how an Wettbewerber kommen könnte. Über 40 Prozent
stufen diesen Aspekt als möglichen „Show-Stopper“ für IoT ein.

Fehlende Standardisierung

Zwei Drittel der befragten Unternehmen beklagen eine fehlende
Standardisierung beim Internet of Things. Ein Drittel sieht sich
dadurch unmittelbar daran gehindert, seine Produkte zu vernetzen. Die
Auswahl der richtigen IoT-Standardplattform ist derzeit „zu
schwierig“, urteilen 59 Prozent. Bemerkenswerte 82 Prozent beklagen
einen „Mangel an leicht adaptierbaren Lösungen“ auf dem Markt. Zwei
Drittel stufen die fehlende Standardisierung als möglichen
„Show-Stopper“ bei der Vernetzung von Produkten ein.

Hybride Lösungen sind gefragt

eco ist im Rahmen der Umfrage auch der Frage nachgegangen, welche
Rolle die Cloud beim Internet of Things in der deutschen Wirtschaft
spielen wird. Demnach sind mehr als drei Viertel der Firmen (77
Prozent) hybriden Lösungen zugeneigt, bei denen die Daten teilweise
im eigenen Betrieb und teilweise in der Cloud gehalten werden. Ein
Drittel der Unternehmen halten dies für den einzig gangbaren Weg zur
„Absicherung besonders wichtiger Firmengeheimnisse“.

Weitere interessante Informationen zu diesem Thema gibt es auf der
eco Veranstaltung IoT Future Trends (http://tinyurl.com/glxlu2h) am
26. Oktober im Museum Ludwig in Köln. Dieses Jahr finden die IoT
Future Trends in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln im Rahmen der
Internetwoche Köln (https://www.internetwoche.koeln/) statt.
Journalistenakkreditierung unter: Thomas.Mueller@eco.de

eco (www.eco.de) ist mit mehr als 900 Mitgliedsunternehmen der
größte Verband der Internetwirtschaft in Europa. Seit 1995 gestaltet
der eco Verband maßgeblich die Entwicklung des Internets in
Deutschland, fördert neue Technologien, Infrastrukturen und Märkte,
formt Rahmenbedingungen und vertritt die Interessen der Mitglieder
gegenüber der Politik und in internationalen Gremien. In den eco
Kompetenzgruppen sind alle wichtigen Experten und Entscheidungsträger
der Internetwirtschaft vertreten und treiben aktuelle und zukünftige
Internetthemen voran.

Pressekontakt:
Weitere Informationen: eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.,
Lichtstr. 43h, 50825 Köln, Tel.: 0221 / 70 00 48 – 0,
E-Mail: info@eco.de, Web: www.eco.de

Pressekontakt: Thomas Müller,
Tel.: 0221 / 700048-260, E-Mail: Thomas.Mueller@eco.de

PR-Agentur: euromarcom public relations GmbH,
Tel. 0611 / 973150, E-Mail: team@euromarcom.de,
Web: www.euromarcom.de – Wir sind die PR-Agentur für eco und andere
gute Namen.

Original-Content von: eco – Verband der Internetwirtschaft e. V., übermittelt durch news aktuell

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