Was sind die Vorteile für eine Umrüstung auf E-Mobilität?
E-Fahrzeuge haben den Vorteil, dass die Betriebskosten sinken. Je größer die Flotte ist, desto höher ist das Sparpotenzial. Hierzu kommen der positive Imagegewinn bei Kunden und Bewerbern, die Reduzierung von CO2 und die Erfüllung von gesetzten Klimazielen. Mit den passenden Ladestationen ist dafür gesorgt, dass die Flotte an jedem Tag zuverlässig für die Beschäftigten bereitsteht.
Es gibt verschiedene Arten von Ladestationen
Je nach Einsatzort und täglichem Gebrauch eigen sich verschiedene Arten von Ladestationen. Für Betriebsstandorte sind AC-Wallboxen besonders gut, weil sie Fahrzeuge über längere Standzeiten zuverlässig aufladen. Sie sind vergleichsweise günstig in der Installation und reichen für den täglichen Bedarf der meisten Mitarbeiterfahrzeuge aus. Wer dagegen einen Fuhrpark oder logistische Fahrzeuge schnell wieder aufladen muss, greift besser zu Schnellladesäulen. Sie liefern viel mehr Leistung, sodass Autos in kurzer Zeit wieder einsatzbereit sind, erfordern aber eine größere Infrastruktur und höhere Investitionen. In der Praxis setzen viele Unternehmen auf eine Mischung: AC-Wallboxen für Routine-Ladevorgänge und DC-Lader für schnelle Nachladungen oder Notfälle.
Vor der Installation die Voraussetzungen prüfen
Unternehmen sollten zunächst genau schauen, wo an ihrem Standort Ladesäulen sinnvoll platziert werden können. Sind genügend Stromanschlüsse und ausreichend große Parkflächen vorhanden, die leicht für Mitarbeitende zugänglich sind? Dazu kommt, dass die Netzkapazität gut genug sein muss, dass viele E-Fahrzeuge gleichzeitig aufgeladen werden können (Lastmanagement). Eventuell sind zusätzliche Leitungen als Verstärkung nötig. Ein weiterer Punkt sind die Genehmigungen, die zum Aufbau mehrerer Ladesäulen nötig sind. Ladesäulen müssen sicher sein und die Vorgaben des Brandschutzes erfüllen. Steht alles, ist noch die Integration in bestehende IT- und Energiemanagementsysteme notwendig.
Tipps zur cleveren Nutzung
Mit der Anzahl der Fahrzeuge steigt der Energiebedarf. Der Ausbau des Stromnetzes sowie schnellere Ladesysteme am Standort sind daher wichtige Faktoren. Mit einem cleveren Fuhrparkmanagement (z. B. von Radius) und Energiemanagement lassen sich teure Spitzenlasten vermeiden und Kosten reduzieren, ohne dass man ständig nachrechnen muss. Gleichzeitig kann man festlegen, welche Fahrzeuge zuerst geladen werden, zum Beispiel die Lieferwagen, die morgens als erstes wieder raus müssen. Smarte Systeme verteilen die Energie automatisch dorthin, wo sie gerade gebraucht wird, und wer will, kann sogar Photovoltaik-Anlagen einbinden, um Solarstrom direkt zu nutzen.
Einfache Abrechnung für Unternehmen
Für Unternehmen ist die Abrechnung der Ladevorgänge so einfach wie möglich gestaltet. Man kann ganz klar unterscheiden, welche Fahrzeuge Dienstwagen sind und welche privat von den Mitarbeitenden genutzt werden. Die Ladeauthentifizierung funktioniert bequem über RFID oder eine App, sodass jeder Ladevorgang automatisch richtig zugeordnet wird. So weiß man immer genau, wer wie viel Strom verbraucht hat. Die Kosten werden transparent verteilt, und dank Schnittstellen zu Buchhaltungs- oder Fuhrparksoftware passt alles nahtlos ins bestehende System. Unternehmen behalten so jederzeit den Überblick, können die Nutzung der Ladeinfrastruktur clever planen und auch sehen, wo es sich lohnt, in Zukunft noch nachzurüsten. Zusätzlich lassen sich auf Knopfdruck Berichte und Auswertungen erstellen, die die Entscheidungen für Investitionen oder Erweiterungen deutlich einfacher machen.
