Ein eingespieltes Team. Klare Verantwortung. Für Lilienthal und den Landkreis.

Ein eingespieltes Team. Klare Verantwortung. Für Lilienthal und den Landkreis.
Ein eingespieltes Team. Klare Verantwortung. Für Lilienthal und den Landkreis. www.wegbereiten.de
 

Wegbereiter setzen bei Gemeinderat, Kreistag und Landratswahl auf Erfahrung, Bürgernähe und pragmatische Lösungen

Lilienthal, 30. Juli 2026

Am 13. September entscheiden die Bürger über die Zusammensetzung des Gemeinderates und des Kreistages sowie über den künftigen Landrat des Landkreises Osterholz. Für die Wegbereiter geht es dabei nicht allein um Mandate. Es geht um die Frage, wie unsere Gemeinde und unser Landkreis in schwierigen Zeiten wieder verlässlicher, bürgernäher und handlungsfähiger werden können. (Landkreis Osterholz)

Mit Claus Tietjen, Ingo Wendelken, Christoph Meyer und Harald Rossol tritt ein Team an, das sich nicht erst für diesen Wahlkampf zusammengefunden hat. Die vier arbeiten seit vielen Jahren miteinander, kennen sich teilweise seit mehr als 25 Jahren und sind auch persönlich und freundschaftlich miteinander verbunden.

Diese Nähe bedeutet jedoch nicht, dass immer alle derselben Meinung sind. Im Gegenteil: Das Team ist es gewohnt, offen miteinander zu diskutieren, unterschiedliche Sichtweisen auszuhalten und anschließend gemeinsam tragfähige Entscheidungen zu treffen.

_“Wir kennen uns lange genug, um ehrlich miteinander zu streiten – und gut genug, um danach gemeinsam zu handeln“, _sagt Landratskandidat Claus Tietjen.

Erfahrung, auf die man sich verlassen kann

Ingo Wendelken gehört dem Gemeinderat seit rund 20 Jahren an. Harald Rossol und Christoph Meyer verfügen jeweils über etwa 15 Jahre kommunalpolitische Erfahrung. Claus Tietjen engagiert sich ebenfalls seit 15 Jahren (mit Pause) im Gemeinderat und bringt zusätzlich langjährige Erfahrung aus dem Kreistag mit. wegbereiten.de

Gemeinsam stehen die vier damit für rund 60 Jahre kommunalpolitische Arbeit ergänzt durch viele Jahre Erfahrung auf Kreisebene. Sie kennen die Abläufe in Rat, Kreistag und Verwaltung. Vor allem aber kennen sie Lilienthal und den Landkreis Osterholz, seine Gemeinden, seine Ortsteile, seine Vereine, seine Betriebe und viele der Menschen, die hier Verantwortung übernehmen.

Die Lage in Gemeinde und Landkreis ist zu ernst für politische Experimente. Damit ist nicht gemeint, dass neue Ideen unerwünscht wären. Gute Politik braucht neue Gedanken. Sie braucht aber ebenso Erfahrung, Augenmaß und Menschen, die wissen, wie aus einer Idee ein umsetzbarer Beschluss wird.

In den vergangenen Jahren sind viele Konzepte, Leitbilder und Strategiepapiere entstanden. Vieles davon enthält richtige Gedanken. Zu oft bleibt jedoch unklar, was zuerst umgesetzt werden soll, wie es finanziert wird und wer die Verantwortung für die Umsetzung übernimmt.

Die Wegbereiter wollen Politik deshalb wieder stärker an Ergebnissen messen: Was wurde beschlossen? Was wurde tatsächlich erreicht? Was hat es gekostet? Und welchen konkreten Nutzen haben die Menschen davon?

Ehrlich mit der Finanzlage umgehen

Der Landkreis Osterholz steht vor einer ernsten finanziellen Herausforderung. Der Kreistag hat den Haushalt für 2026 beschlossen; die Planung weist ein Defizit von rund 30 Millionen Euro aus. Gleichzeitig sind die finanziellen Reserven weitgehend aufgezehrt, während insbesondere Sozialausgaben, Personal- und Sachkosten sowie gesetzliche Pflichtaufgaben weiter anwachsen.

Viele Ursachen dieser Entwicklung können weder der Landkreis noch seine Gemeinden allein beeinflussen. Bund und Land übertragen den Kommunen immer mehr Aufgaben, ohne die damit verbundenen Kosten dauerhaft vollständig auszugleichen. Das muss offen benannt werden.

Es wäre deshalb unseriös zu behaupten, das gesamte Defizit könne allein durch einige örtliche Sparbeschlüsse beseitigt werden. Das entbindet die Kommunalpolitik aber nicht von ihrer eigenen Verantwortung.

Gerade wenn das Geld knapp ist, müssen Ausgaben nachvollziehbar begründet, Projekte nach ihrer Dringlichkeit geordnet und Folgekosten ehrlich dargestellt werden. Nicht alles, was wünschenswert ist, kann gleichzeitig finanziert werden.

Hinter jedem Euro im öffentlichen Haushalt stehen Menschen und Betriebe, die ihn durch Steuern, Gebühren und Abgaben aufgebracht haben. Deshalb muss Politik mit öffentlichen Mitteln mindestens so sorgfältig umgehen, wie jeder verantwortungsbewusste Mensch mit seinem eigenen Geld.

Bürgerbeteiligung darf kein Einzelprojekt bleiben

Lilienthal hat mit der Beteiligung am Gemeindeentwicklungskonzept gezeigt, dass viele Bürger bereit sind, ihre Erfahrungen und Ideen einzubringen. Insgesamt beteiligten sich 3.187 Menschen. Dieses Engagement verdient Anerkennung und darf nicht folgenlos bleiben.

Die Wegbereiter wollen daran anknüpfen. Bürgerbeteiligung soll nicht nur bei einzelnen Großprojekten oder kurz vor einer Wahl stattfinden, sondern zu einem selbstverständlichen Bestandteil der laufenden Kommunalpolitik werden.

Bevor wichtige Entscheidungen getroffen werden, müssen die Menschen frühzeitig erfahren:

Welche Möglichkeiten stehen zur Wahl? Was kosten sie? Welche Vor- und Nachteile gibt es? Wer ist davon betroffen? Und welche langfristigen Folgen entstehen für Gemeinde, Landkreis und kommende Generationen?

Die Wegbereiter wollen deshalb regelmäßiger und verständlicher über die Arbeit in Gemeinderat und Kreistag informieren. Dazu gehören eine aktivere Kommunikation über soziale Medien, kurze und verständliche Zusammenfassungen wichtiger Beschlüsse, offene Gesprächsabende in den Ortsteilen sowie digitale Bürgerbefragungen zu ausgewählten Themen.

Digitale Umfragen können wertvolle Stimmungsbilder liefern, ersetzen aber weder persönliche Gespräche noch die Verantwortung der gewählten Gremien. Auch ältere Menschen und Bürger, die keine sozialen Medien nutzen, müssen weiterhin persönlich, telefonisch und über klassische Informationswege erreicht werden.

Für die öffentlichen Teile von Rats- und Kreistagssitzungen wollen die Wegbereiter Livestreams ermöglichen. Dazu sollen die notwendigen politischen und rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Persönlichkeitsrechte und nichtöffentliche Angelegenheiten müssen dabei selbstverständlich geschützt bleiben. Das niedersächsische Kommunalrecht erlaubt Film- und Tonaufnahmen öffentlicher Sitzungen, sofern die jeweilige Hauptsatzung dies vorsieht und einzelne Abgeordnete ihre Rechte wahren können.

Unser Grundsatz lautet:

Entscheidungen dürfen nicht an den Menschen vorbei getroffen werden. Politik muss früh zuhören, Alternativen offenlegen und anschließend die Verantwortung für eine nachvollziehbare Entscheidung übernehmen.

Eine starke Verwaltung braucht klare Prioritäten

Die Mitarbeiter in den Verwaltungen von Gemeinde und Landkreis leisten unter schwierigen Bedingungen wichtige Arbeit. Die wachsende Zahl gesetzlicher Aufgaben, Personalmangel und komplizierte Verfahren führen jedoch dazu, dass Wartezeiten entstehen und Anliegen teilweise nicht so schnell bearbeitet werden können, wie Bürger, Unternehmen und auch die Beschäftigten selbst es sich wünschen.

In Lilienthal beispielsweise mussten die Öffnungszeiten des Bürgerservice wegen personeller Engpässe und krankheitsbedingter Ausfälle eingeschränkt werden. Viele Termine sind nur noch nach vorheriger Buchung möglich.

Die Antwort darauf kann nicht darin bestehen, der Verwaltung immer neue freiwillige Aufgaben, Prüfaufträge und politische Wunschlisten zu übertragen. Zuerst müssen die Kernaufgaben zuverlässig funktionieren.

Die Wegbereiter wollen Verwaltungsabläufe deshalb gemeinsam mit den Beschäftigten überprüfen. Digitalisierung soll dort verstärkt eingesetzt werden, wo sie Wartezeiten verkürzt, doppelte Arbeit vermeidet und Beschäftigte von Routineaufgaben entlastet. Zugleich muss es für Menschen, die persönliche Unterstützung benötigen, weiterhin erreichbare Ansprechpartner geben.

Eine moderne Verwaltung ist nicht diejenige mit den meisten digitalen Formularen. Modern ist eine Verwaltung dann, wenn Bürger und Unternehmen ihr Anliegen verständlich, verlässlich und in angemessener Zeit erledigen können.

Wirtschaft, Landwirtschaft und Natur gemeinsam denken

Lilienthal und der Landkreis Osterholz leben von ihrer besonderen Verbindung aus ländlichem Raum, leistungsfähiger Landwirtschaft, mittelständischen Betrieben, Handwerk, Natur, Kultur und der Nähe zu Bremen.

Diese Bereiche dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Die Wegbereiter wollen wirtschaftliche Entwicklung ermöglichen, ohne die Eigenart unserer Landschaft leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Landwirtschaft und Naturschutz sind keine natürlichen Gegner. Viele Landwirte bewirtschaften ihre Flächen seit Generationen und wissen, dass wirtschaftliche Zukunft nur auf gesunden Böden und in einer intakten Kulturlandschaft möglich ist.

Auch bei Gewerbeflächen, Wohnungsbau, Windkraft, Solarenergie und Verkehrsinfrastruktur braucht es eine ehrliche Abwägung. Weder pauschale Verhinderung noch unkritischer Aktionismus helfen weiter.

Entscheidend sind der konkrete Standort, die Auswirkungen auf Menschen und Natur, die wirtschaftliche Tragfähigkeit, die Kosten für die Allgemeinheit und die Akzeptanz vor Ort.

Ein starker Landrat braucht einen starken Kreistag

Claus Tietjen tritt als Landratskandidat an, weil er Verantwortung für den gesamten Landkreis übernehmen möchte. Als Landwirt und Unternehmer ist er es gewohnt, langfristig zu denken, Entscheidungen zu treffen und für deren Folgen einzustehen.

Doch ein Landrat kann die großen Herausforderungen des Landkreises nicht allein bewältigen. Der Kreistag entscheidet über Angelegenheiten von besonderer Bedeutung, setzt politische Schwerpunkte und kontrolliert die Arbeit der Kreisverwaltung. Erfolgreiche Kreispolitik entsteht deshalb nur durch ein verlässliches Zusammenspiel von Landrat, Kreistag und Verwaltung.

Die Kreistagskandidaten der Wegbereiter wollen dabei keine bloße Gefolgschaft des Landrats sein. Sie wollen verlässliche, aber eigenständig denkende Partner sein.

Sie werden Claus Tietjen unterstützen, wenn seine Vorschläge dem Landkreis dienen. Sie werden eigene Ideen einbringen. Und sie werden offen widersprechen, wenn sie eine andere Lösung für besser halten.

_“Ein guter Landrat braucht keinen Kreistag, der zu allem Ja sagt. Er braucht Menschen, die mitdenken, Verantwortung mittragen und auch dann ehrlich bleiben, wenn es unbequem wird“_ erklärt Tietjen.

Unser Versprechen

Die Wegbereiter werden nicht behaupten, jedes Problem sofort lösen zu können. Dafür sind die Herausforderungen zu groß und viele Ursachen zu komplex.

Aber wir versprechen, erreichbar zu sein, zuzuhören und Entscheidungen verständlich zu erklären. Wir wollen sorgfältig mit dem Geld der Bürger umgehen, die Beschäftigten in den Verwaltungen stärken und uns daran messen lassen, was am Ende tatsächlich umgesetzt wurde.

Wir werden nicht die Lautesten, aber inhaltlich die Engagiertesten sein.

Wir werden diejenigen sein, auf die man sich verlassen kann, weil wir keiner Parteilinie aus Brüssel, Berlin oder Hannover folgen müssen.

Ein eingespieltes Team. Rund 60 Jahre Erfahrung. Klare Verantwortung für Lilienthal und den Landkreis Osterholz.