Endgültige Investitionsentscheidung für das Rijeka Refinery Residue Upgrade

– INA-Aufsichtsrat erteilt Zustimmung für das Rijeka Refinery Residue
Upgrade-Projekt, INA-Vorstand genehmigte die Investition
– Gesamtinvestition beträgt rund 4 Mrd. Kuna (rund 600 Mio. USD)
– Investition verbessert die Produktstruktur der Raffinerie Rijeka
indem sie den Anteil profitabler Weißprodukte, d.h. Kraftstoffe, erhöht; die
Inbetriebnahme wird für 2023 erwartet
– Entscheidung wurde von der kroatischen Regierung und MOL Gruppe, den
zwei Hauptaktionären von INA, unterstützt

Zagreb, 13. Dezember 2019 – Der INA-Aufsichtsrat hat gestern seine Zustimmung
für das Rijeka Refinery Residue Upgrade-Projekt erteilt und der INA-Vorstand hat
die Investition einstimmig genehmigt. Die Entscheidung wurde sowohl von der
kroatischen Regierung als auch von MOL, den beiden Hauptaktionären von INA,
unterstützt.

Diese Investition erhöht die Gesamteffizienz der Raffinerie Rijeka und ist ein
wesentlicher Teil des Transformationsprogramms “INA Downstream 2023 New Course”,
das darauf abzielt, das Segment Refining and Marketing von INA zu einem
nachhaltigen und profitablen Unternehmensbereich zu machen. Die
Gesamtinvestition beträgt rund 4 Mrd. HRK (rund 600 Mio. USD) und umfasst die
Residue Upgrade Unit, den Umbau bestehender Raffinerieanlagen sowie einen neuen
Hafen mit geschlossenem Petrolkokslager. Die Anlage zur Aufwertung von
Rückständen, die die Delayed-Coker-Technologie einsetzt, wird die
Produktstruktur der Raffinerie Rijeka verbessern, indem sie den Anteil
profitabler Weißprodukte, also von Kraftstoffen, erhöht. Ihre Inbetriebnahme
wird für 2023 erwartet.

Das Transformationsprogramm “INA Downstream 2023 New Course” beinhaltet auch die
Bündelung der Rohraffinationstätigkeit in der Raffinerie Rijeka und die
Umwandlung der Sisak-Raffinerie in einen Industriestandort. Sisak ist dann
Standort für die Bitumenproduktion (ein im März 2019 genehmigtes Projekt), für
ein logistisches Zentrum und möglicherweise für die Schmierstoffproduktion und
eine Biokomponenten-Raffinerie, vorbehaltlich weiterer
Investitionsentscheidungen.

József Molnár, CEO der MOL Group und Vizepräsident des INA-Aufsichtsrats,
kommentierte: “Diese Entscheidung bestätigt das Engagement der MOL Group für
INA. Mit dem Abschluss des Residue Upgrade-Projekts werden wir die Effizienz der
Raffinerie Rijeka erheblich steigern. Ich bin fest davon überzeugt, dass sich
die Wettbewerbsfähigkeit des INA-Geschäftsbereichs Raffination & Marketing nach
der Inbetriebnahme der Anlage weiter verbessern wird und die Investition einen
signifikant positiven Einfluss auf die zukünftige Profitabilität des
Unternehmens haben wird”.

Der kroatische Minister für Umwelt und Energie, Tomislav ?oric, sagte: “Mit der
heutigen Entscheidung, das Modernisierungsprojekt der Raffinerie Rijeka zu
starten, macht die INA einen großen Schritt nach vorn. Dies ist eine der größten
Investitionen in unseren Energiesektor und ich freue mich, dass sie während der
Amtszeit dieser Regierung realisiert wurde. Die Investition wird die
Produktstruktur von Rijeka verbessern, die Rentabilität steigern und die
Wettbewerbsfähigkeit der INA im Bereich Sustainability verbessern, indem sie CO2
und andere schädliche Gase deutlich reduziert.”

Sándor Fasimon, Vorstandsvorsitzender der INA, fügte hinzu: “Die Entscheidung
über das Projekt Residue Upgrade markiert einen wichtigen Meilenstein in der
Umsetzung des “INA Downstream 2023 New Course”-Programms und damit in der
Unternehmengeschichte. Der Standort Rijeka wird zu einer modernen europäischen
Raffinerie. So wird sichergestellt, dass INA die starke Position auf dem Markt
behält. Es ist eine große Investition, die das Geschäft des Unternehmens in
Zukunft erheblich beeinflussen wird.”

Über die MOL Gruppe

Die MOL Gruppe ist ein integriertes, international tätiges Öl- und
Gasunternehmen mit Stammsitz in Budapest, Ungarn. Die Gruppe ist in mehr als 40
Ländern mit einer dynamischen internationalen Belegschaft von 25.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einer mehr als hundertjährigen
Erfolgsgeschichte im Energiebereich tätig. Die Explorations- und
Produktionsaktivitäten der MOL Gruppe werden durch die Erfahrung von über 75
Jahren im Bereich Kohlenwasserstoff unterstützt. Derzeit wird in acht Ländern
produziert, in dreizehn Ländern gibt es Explorationsgebiete. Die MOL Gruppe
betreibt vier Raffinerien und zwei petrochemische Anlagen in einer integrierten
Lieferkette in Ungarn, der Slowakei und Kroatien und besitzt ein Netzwerk von
fast 2.000 Tankstellen in insgesamt zehn Ländern Zentral- und Südosteuropas.

Über die INA Gruppe

Die INA Gruppe spielt eine führende Rolle im kroatischen Ölgeschäft und eine
bedeutende regionale Rolle bei der Exploration und Produktion von
Kohlenwasserstoffen, der Ölverarbeitung und dem Vertrieb von Öl und Ölprodukten.
Die INA Gruppe besteht aus mehreren verbundenen Unternehmen, die teilweise oder
komplett im Besitz von INA, d.d. sind. Die Gruppe hat ihren Sitz in Zagreb,
Kroatien. INA verfügt über Kohlenwasserstoff-Explorations- und
Produktionsstätten in Kroatien, Angola und Ägypten. Das Öl wird in den
Ölraffinerien von INA – RN Rijeka und RN Sisak – verarbeitet, während das
regionale Einzelhandelsnetz von INA mehr als 500 Einzelhandelsstandorte in
Kroatien und den Nachbarländern umfasst. Die INA Gruppe ist ein Mitglied der MOL
Gruppe.

Kontakt:

Dóra Simonson
m: +36 303769321
@:internationalpress@mol.hu

https://molgroup.info/en

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/131048/4467729
OTS: Brunswick Austria u. CEE GmbH

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