Entwicklungszusammenarbeit – gerecht, strategisch und partnerschaftlich

Entwicklungszusammenarbeit – gerecht, strategisch und partnerschaftlich
 

Mit der Neuausrichtung der deutschen Entwicklungspolitik setzt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) klare Prioritäten für eine gerechtere, strategischere partnerschaftliche internationale Zusammenarbeit. In Zeiten zunehmender globaler Krisen, Konflikte und geopolitischer Verschiebungen leistet die heute vorgestellte Reform einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von Frieden, Stabilität und internationaler Sicherheit.

Siemtje Möller, stellvertretende Fraktionsvorsitzende:

„In einer Welt voller Krisen ist Entwicklungszusammenarbeit ein zentraler Bestandteil unserer internationalen Politik und untrennbar mit unserem außen- und sicherheitspolitischen Engagement verbunden. Der Dreiklang aus Außen-, Entwicklungs- und Sicherheitspolitik ist Voraussetzung für nachhaltigen Frieden und globale Stabilität. Die Reform des BMZ stärkt Deutschlands Handlungsfähigkeit, indem sie klare politische Ziele formuliert, Ressourcen bündelt und Partnerschaften auf Augenhöhe mit dem Globalen Süden konsequent weiterentwickelt.“

Sanae Abdi, entwicklungspolitische Sprecherin:

„Mit dem Fokus auf die ärmsten Länder sowie auf Hungerbekämpfung, Bildung und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung setzt das BMZ wichtige politische Schwerpunkte. Entwicklungszusammenarbeit entfaltet ihre sicherheitspolitische Wirkung nur dann, wenn sie die strukturellen Ursachen von Konflikten langfristig adressiert und verlässliche Partnerschaften ermöglicht. Dafür bleibt die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit eine zentrale Säule deutscher Entwicklungspolitik. Sie steht für konkrete Wirkung vor Ort und ist zugleich Voraussetzung für ein glaubwürdiges multilaterales Engagement Deutschlands. Voraussetzung hierfür muss auch eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung der Entwicklungszusammenarbeit sein, die die Wirksamkeit deutscher Beiträge nachhaltig absichert.“

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