Deutsch-iranische Gemeinschaften äußern ernste Bedenken über den Berlin-Besuch von Pahlavi

Mehr als zwei Dutzend deutsch-iranische Gemeinschaften im ganzen Land haben den geplanten Besuch von Reza Pahlavi in Berlin in dieser Woche scharf verurteilt und gewarnt, dass jede Form der Begegnung deutscher Abgeordneter mit ihm das Risiko birgt, einer zutiefst spaltenden Persönlichkeit Legitimität zu verleihen, die nicht die Bestrebungen des iranischen Volkes repräsentiert.

Mehrere Vereinigungen in Deutschland, die iranische ethnische Gemeinschaften vertreten, insbesondere Ku

„Rhein-Neckar-Zeitung“ (Heidelberg) zur Rolle Chinas im Irankrieg

„Rhein-Neckar-Zeitung“ (Heidelberg) zur Rolle Chinas im Irankrieg

China selbst hielt sich öffentlich auffällig im Hintergrund, doch es hat durchaus starke Interessen an einer schnellen und friedlichen Beilegung des Konflikts. Das Land bezieht die Hälfte seiner Ölimporte aus der Golfregion; trotz großer Reserven ist die Blockade der Straße von Hormus auch für China eine Bedrohung.

Langfristig dürfte das Land aber zu den Gewinnern des Krieges zählen. Der Iran wird sich künftig wohl noch enger an Peking binden,

Kein Versehen, sondern Teil einer Ideologie

Kein Versehen, sondern Teil einer Ideologie

Dass Donald Trump sich nun mit einem KI Bild als Jesus ähnliche Erlöserfigur inszeniert hat, ist kein Versehen, sondern Teil eines politischen Programmes, das Religion entweiht und politische Macht religiös auflädt.(…) Doch er hat gemerkt, dass er zu weit gegangen ist, spricht von einem Witz. Mittlerweile ist das KI-generierte Bild gelöscht. Doch die Gleichzeitigkeit von exzessiver Rhetorik und messianischem Selbstbildnis ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer gef&aum

Die EU sollte das Ergebnis als Auftrag verstehen

Die EU sollte das Ergebnis als Auftrag verstehen

Nur weil Orbán künftig nicht mehr am Tisch sitzen wird, heißt das nicht, dass es eines Tages nicht wieder ein EU-Feind an die Spitze einer Regierung schaffen könnte. Es wäre deshalb der größte Fehler, sich jetzt selbstzufrieden zurückzulehnen, anstatt sich auf eine solche Situation vorzubereiten. (…)

Das Ergebnis in Ungarn sollte die EU als Auftrag verstehen. Mit dem Machtwechsel in Budapest eröffnet sich ein Zeitfenster, in dem eine halbwegs g

Kommentar von „nd.DerTag“ zu den geplanten Gesprächen zwischen Israel und dem Libanon

Kommentar von „nd.DerTag“ zu den geplanten Gesprächen zwischen Israel und dem Libanon

Nach den schwersten Luftangriffen gegen die libanesische Bevölkerung seit Kriegsbeginn zeigt sich die israelische Regierung zu direkten Verhandlungen mit der libanesischen Regierung bereit – auf Ersuchen aus Beirut, wie es von israelischer Seite heißt. Die israelische Armee hat die militärisch machtlose Regierung in Beirut förmlich an den Verhandlungstisch gebombt. Nun wird Israels starker Mann Benjamin Netanjahu die Spielregeln diktieren und kraft militärischer Üb

Die Europäer sollten sich nicht in Sicherheit wiegen

Die Europäer sollten sich nicht in Sicherheit wiegen

Die frühere Nato-Strategin Stefanie Babst meint mit Blick auf Trumps Eskapaden und Tiraden, dass das Bündnis ohne die USA besser dran sei. Eine kühne These. Egal ob Kommandostrukturen, Logistik, Waffentechnik oder Geheimdienstinformationen – die Europäer werden noch eine ganze Weile existenziell von den Amerikanern und ihren Fähigkeiten abhängig bleiben.

Darum sollte man in Berlin und anderen europäischen Hauptstädten mit flotten Sprüchen wie "D

Iran-Waffenruhe: Wir Europäer stehen nur daneben und hoffen

Iran-Waffenruhe: Wir Europäer stehen nur daneben und hoffen

Schnell und kurz die iranische Führung eliminieren, dann würde das unterdrückte Volk die Macht schon an sich reißen – so war der Plan von Trump, der ein Versprechen für die Befreiung sein sollte. Das gab es 2003 schon einmal: Nach dem Sturz von Saddam Hussein glaubte die US-Regierung unter George W. Bush, dass man die Truppen als Befreier empfangen und eine Demokratie aufbauen würde. Stattdessen versank der Irak in einem jahrelangen brutalen Aufstand und in einem B

Kommentar von „nd.DerTag“ über die USA und Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez

Kommentar von „nd.DerTag“ über die USA und Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez

Es läuft für Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez. Die USA und die Trump-Regierung haben an der Regierungsführung der Nachfolgerin von Nicolás Maduro nichts zu beanstanden. Zum Lohn ist sie nun von der Sanktionsliste der USA gestrichen worden. Eine Begründung wurde noch nicht verlautbart.

Der Deal zwischen Venezuela und den USA funktioniert: Venezuelas Regierung hat innenpolitisch freie Hand, solange sie den Vorgaben aus Washington folgt. B

Kriegsverbrechen als Strategie / Kommentar von Raimund Neuß zum vierten Jahrestag der Aufdeckung des Massakers von Butscha

Kriegsverbrechen als Strategie / Kommentar von Raimund Neuß zum vierten Jahrestag der Aufdeckung des Massakers von Butscha

Auf das Aufatmen folgte das Entsetzen: Die Erinnerung an den historischen Sieg der ukrainischen Armee in der Schlacht um Kiew ist untrennbar mit der an die Aufdeckung der Massaker in Butscha und anderen Vororten der ukrainischen Hauptstadt verbunden.

Die Morde von Butscha sind nicht damit zu erklären, dass es im Krieg nun einmal Kriegsverbrechen gibt – so lautet bekanntlich die unter anderem von Sahra Wagenknecht verbreitete Generalentschuldigung deutscher Kreml-Versteher. Im Weichbild von

KfW unterstützt Neustart der Wirtschaft in Syrien

KfW unterstützt Neustart der Wirtschaft in Syrien

– Staatsbesuch des Präsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin
– Finanzierungsverträge in Höhe von 119 Millionen Euro für Wiederaufbau und Unterstützung kleiner Unternehmen – Neue Perspektiven für Binnengeflüchtete und Rückkehrende
– Christiane Laibach: "Kontinuierliches Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit zahlt sich aus"

Die KfW unterstützt den Neustart der Wirtschaft in Syrien. Sie hat im Auftrag des Bundesministeriums für wirts

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