Wenn sich die Politik in den Sport einmischt, dann wird es in der Regel ungemütlich. Das kann man gerade bei der laufenden Fußball-WM der Männer beobachten. Ein Sportfest, das Völker und Menschen zusammenführen soll, verkommt zu einer exklusiven Veranstaltung, wo vor allem die Reichen und Mächtigen Zutritt haben. Der Fußballfan, der Samstag für Samstag ins Stadion pilgert, um seine Vereinsmannschaft anzufeuern, ist dabei nicht eingeplant.
Dieses Mal hat man sich dem Hauptgastgeber USA auf erschreckend schamlose Weise angebiedert: Das fängt mit dem eigens ins Leben gerufenen, absurden "Fifa-Friedenspreis" für Donald Trump an, reicht über die lange Halbzeitshow nach Vorbild des Super Bowl und geht hin bis zu Einreisesperren für afrikanische Fans, Spieler und Schiedsrichter – alles kaum kritisiert vom Weltfußballverband. Und all das findet statt, während Trump die US-Demokratie aushöhlt,
Die Bilder aus Belfast sind kaum auszuhalten. (…) Doch nicht nur die Gewaltspirale wiederholt sich nun, auch die Reaktion der Politiker in Großbritannien bleibt gleich. Die Ausschreitungen werden verurteilt, die Täter sollen identifiziert und vor Gericht gebracht werden, die Bevölkerung wird zur Ruhe aufgerufen. Das ist richtig. Aber es reicht offensichtlich längst nicht mehr. Denn während Politik und Polizei noch um Kontrolle ringen, wird von Rechtsaußen schon
Benjamin Netanjahu versucht, innenpolitisches Überleben mit militärischer Härte zu erkaufen – und setzt damit das Einzige aufs Spiel, das Israel in diesem Konflikt nicht ersetzen kann: den verlässlichen Schutz durch die USA. Die Bedrohung für Israels Sicherheit kommt in diesen Tagen nicht nur aus Teheran, sondern auch aus dem Büro des eigenen Ministerpräsidenten.
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Straubinger Tagblatt
Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes
Markus Peherstorfer
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Der Druck auf Wladimir Putin wächst. Seine markigen Worte können nicht darüber hinwegtäuschen: Militärisch ist der Krieg kaum mehr zu gewinnen. Europa ist enger zusammengerückt, koordiniert seine Hilfe und entwickelt nun eigene diplomatische Initiativen. Dass Putin Altkanzler Gerhard Schröder als Vermittler ins Spiel gebracht hat, ist das indirekte Eingeständnis: Ohne europäische Einbindung wird es keinen Frieden geben. Daraus erwächst eine Veran
"Echte Enttäuschung und herbe Niederlage" (Außenminister Johann Wadephul), "Quittung für die Außenpolitik" (Grünen-Chefin Franziska Brantner), "Blamage" (AfD-Chefin Alice Weidel), "Schlappe für Außenkanzler Friedrich Merz" (Linke-Chefin Ines Schwerdtner): Die Beschreibung der deutschen Niederlage beim Rennen um einen Platz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ist bunt. In Berlin lecken sich die Verantwortungstr&aum
Deutschlands Niederlage bei der Wahl in den UN-Sicherheitsrat ist mehr als eine diplomatische Enttäuschung. Einer der größten Beitragszahler, die stärkste Volkswirtschaft in der EU, deren Regierung gern einen Führungsanspruch erhebt, ist nicht in der Lage, sich gegen Portugal und den kleinen Nachbarn Österreich durchzusetzen. Das ist – Achtung, Fußball-Metapher – ein außenpolitisches Córdoba für Bundeskanzler Friedrich Merz und seinen Chefdi
Sicherheitsforscher von Check Point Exposure Management analysierten Anfang 2026 in zwei Zeitfenstern neu registrierte Domains, die Begriffe im Zusammenhang mit den US-Wahlen enthielten. Im Januar wurden etwa 1.300 Domains mit dem Begriff "election" und rund 2.957 mit dem Begriff "vote" registriert. Im Zeitraum vom 13. April bis zum 14. Mai blieb die Zahl der "election"-Registrierungen mit rund 1.140 relativ stabil, während die Zahl der "vote"-Domains
Wer die neue Website des Weißen Hauses aufruft, könnte zunächst glauben, Donald Trump habe neue UFO-Akten veröffentlicht. Grüne Schrift auf schwarzem Sternenhimmel. Der Satz "They walk among us". Anspielungen auf "Akte X", "Matrix" und ein herabzuscrollender, langsam erscheinender Text wie bei "Star Wars". Die Seite trägt sogar den Titel "Aliens".
Seit 60 Jahren habe die US-Regierung ein Geheimnis für sich beh
Heute wurde der Regierungsflieger von Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan aufgrund der Ankündigung der Bombardierung Beiruts aus Sicherheitsgründen kurz vor dem Landeanflug gestoppt.
Sanae Abdi, entwicklungspolitische Sprecherin:
"Die unterbrochene Reise der Ministerin ist ein Ergebnis der zunehmenden militärischen Eskalation im Libanon. Eine deutsche Ministerin kann ihre Reise abbrechen und ins sichere Berlin zurückkehren, die hunderttausenden Libanes:innen, d