Iran-Krieg – Ein Dämpfer für das Wachstum

Iran-Krieg – Ein Dämpfer für das Wachstum

Öl und Gas sind trotz aller Bemühungen um erneuerbare Energie nach wie vor das Rückgrat der Wirtschaft in allen Industrieländern. Deshalb bedeutet eine massive Verteuerung, dass die Preise auf allen Ebenen der Verarbeitung von Rohstoffen steigen. Diese Preissteigerungen ziehen sich durch alle Handelsebenen und landen schließlich beim Verbraucher: an der Tankstelle, im Supermarkt und in der Gastronomie, überall. Dies treibt die Inflation, die Bürger verlieren a

Was, wenn Diplomatie nicht bringt?

Was, wenn Diplomatie nicht bringt?

Kanzler Friedrich Merz und die Bundesregierung haben zwar betont, dass wir Europäer mit dem Angriff auf den Iran nichts zu tun haben, aber eine richtige Distanzierung sieht anders aus. (…) Aber was ist die Konsequenz daraus, wenn ein Handelsboykott nicht funktioniert? Was, wenn Diplomatie nichts bringt? (…) Die unbequeme Frage für uns lautet nicht, ob wir uns selbst die Hände schmutzig machen sollten, sondern: Unterstützen wir die Mullahs vielleicht sogar, eben weil wir s

Merz muss auf seiner USA-Reise Farbe bekennen

Merz muss auf seiner USA-Reise Farbe bekennen

Der Angriff auf den Iran macht die Reise riskanter, aber auch bedeutsamer. Er zwingt Merz, Farbe zu bekennen: gegenüber einem Präsidenten, der Härte zum Markenzeichen seiner Politik gemacht hat, und einer deutschen Öffentlichkeit, die eine weitere Eskalation fürchtet. Gerade deshalb bietet sich eine Chance: Gelingt es dem Kanzler, Trumps Hang zu maximaler Härte mit einem Angebot zur Einbindung zu verbinden – mehr europäische Verantwortung in der Ukraine, mehr K

Europa kann den Krieg mit dem Iran weder kontrollieren noch beenden

Europa kann den Krieg mit dem Iran weder kontrollieren noch beenden

Spätestens seit Großbritannien über Zypern iranische Raketen abgefangen hat, ist klar: Der Krieg ist kein fernes Nahostdrama mehr. Er hat die EU erreicht. Europa kann ihn weder kontrollieren noch beenden, aber mehr tun, um den Druck auf die Mullahs sowie die inzwischen endlich zur Terrororganisation erklärten Revolutionsgarden zu erhöhen und die Opposition im Iran und im Exil zu unterstützen. Die EU sollte in dieser Krise zum sicherheitspolitischen Akteur werden, d

Dilemma für Demokraten / Frank Überall (Kölnische Rundschau) zum Angriff von USA und Israel auf den Iran

Dilemma für Demokraten / Frank Überall (Kölnische Rundschau) zum Angriff von USA und Israel auf den Iran

Was als Präventivschlag bezeichnet wurde, ist eine Art Spezialoperation, die ein mulmiges Gefühl auslöst. Der Angriff von USA und Israel auf den Iran weckt durchaus auch ein Gefühl der Gerechtigkeit, schließlich geht das Regime niederträchtig und mordend gegen sein Volk vor. Letztlich ist der Angriff aber ein Dilemma, denn man darf durchaus Bauchgrummeln bei der Frage bekommen, ob er durch das Völkerrecht gedeckt ist. Hinzu kommt, dass völlig unklar ist,

Sovereign Europe Forum schlägt europäisches NATO-Kommando vor

Sovereign Europe Forum schlägt europäisches NATO-Kommando vor

– Handover Council soll Übergabe der europäischen NATO-Einheiten an ein europäisches Kommando koordinieren

– Weitere Empfehlungen: europäische Streitkräfte, viel mehr aus dem defence Budget für Investitionen in Tech-Souveränität und ein EU-weiter Rechtsrahmen für Unternehmen

– Verteidigungs- und Kapitalmarktunion "verstärken sich gegenseitig"

– Empfehlungspapier im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz erarbeitet; Mitunterzei

Maryam Rajavis Ausweg für Iran: Kein Krieg, keine Beschwichtigung – Wandel durch das Volk

Die iranische Oppositionsführerin Maryam Rajavi* setzt in der Iran-Frage auf einen "dritten Weg": weder ausländische Militärintervention noch politische Beschwichtigung Teherans, sondern ein demokratischer Machtwechsel durch das iranische Volk selbst – getragen von organisiertem Widerstand und zivilgesellschaftlicher Mobilisierung. Im Zentrum steht die Einschätzung, dass die iranische Gesellschaft längst über Reformillusionen hinaus ist und es heute nicht

Abschreckung – Eine „Eurobombe“ liegt fern jeder strategischen Realität

Abschreckung – Eine „Eurobombe“ liegt fern jeder strategischen Realität

Wer sich heute blind auf Paris oder London verlässt, blendet aus, dass dort Kräfte wie Marine Le Pen und Nigel Farage an die Macht streben. Mit unabsehbaren Folgen für die EU, die Nato und die europäische Sicherheit. (…) Wäre also einer "Eurobombe" der Vorzug zu geben? Eine EU, die sich schon nicht auf eine gemeinsame Armee einigen kann und noch immer im rüstungspolitischen Kleinklein verharrt, soll im Ernstfall in Minuten entscheiden, ob atomare Waffen

Kommentar von „nd.DerTag“ über Donald Trumps Verharmlosung von Treibhausgasen

Kommentar von „nd.DerTag“ über Donald Trumps Verharmlosung von Treibhausgasen

Ein Schlag ins Gesicht für die Wissenschaft – und für all jene, die sich in den USA in den vergangenen Jahrzehnten um Klimaschutz bemüht haben: US-Präsident Donald Trump hat die Einschätzung der staatlichen Umweltbehörde EPA zu den Gefahren von Treibhausgefahren auf die menschliche Gesundheit zurückgenommen. Damit entfällt die Grundlage zahlreicher Umweltschutzregulierungen in den USA. Trump öffnet damit eine Tür, um den Klimaschutz fast vollst&a