Kommentar von „nd.DerTag“ zum Protest im Iran

Kommentar von „nd.DerTag“ zum Protest im Iran

Die aktuellen Ereignisse im Iran lassen sich nicht isoliert betrachten. Sie sind Teil eines revolutionären Prozesses, der sich seit Jahren in Wellen entfaltet: 2017, 2019, 2022 – und nun erneut. Die Bewegung "Frau, Leben, Freiheit" stellte dabei keine Ausnahme-, sondern einen Kulminationspunkt dar. Seither ist der Protest in den Alltag eingesickert: Arbeitskämpfe, Kampagnen gegen Hinrichtungen und der massenhafte zivile Ungehorsam von Frauen, die die Kopftuchpflicht faktisch

Das Mullah-Regime steht mit dem Rücken zur Wand

Das Mullah-Regime steht mit dem Rücken zur Wand

Die neue Protestwelle im Iran zeigt in ihrer Breite und ihrer Wucht, wie rasant das Mullah-Regime seine gesellschaftliche Basis verliert. Die Mischung aus Hyperinflation und Währungsverfall, einer Jugend ohne Perspektiven und Kriegssorgen nach dem Schlagabtausch mit Israel treibt nicht mehr nur Studenten oder mutige Frauen auf die Straße, sondern ebenso Basarhändler oder Angestellte – und zwar auch in der Provinz.

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Straubinger Tagblatt
Ressort Politik/Wirtschaft/V

Wir haben es in der Hand – mit Partnern / Raimund Neuß zur Neujahrsansprache des Kanzlers

Wir haben es in der Hand – mit Partnern / Raimund Neuß zur Neujahrsansprache des Kanzlers

Eine ernste Botschaft in ernster Lage: Bundeskanzler Friedrich Merz hat in der ersten Neujahrsansprache seiner Amtszeit den angemessenen Ton getroffen. Er hat Herausforderungen und Gefahren benannt und den Deutschen dennoch Mut gemacht. Er hat sie zum Vertrauen in ihre eigenen Kräfte und Fähigkeiten eingeladen und dazu, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. "Wir sind kein Spielball von Großmächten" – das ist einer der zentralen Sätze.

Dass der Kanzler dies

Moskaus Lehre: Mit Trump kann man es ja machen / Raimund Neuß zu den Gesprächen des US-Präsidenten mit Putin und Selenskyj

Moskaus Lehre: Mit Trump kann man es ja machen / Raimund Neuß zu den Gesprächen des US-Präsidenten mit Putin und Selenskyj

Ein grandioses Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj? Zuvor ein exzellentes Telefonat mit Kremlchef Wladimir Putin? 95 Prozent der Fragen gelöst? Es fällt schwer, die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump nach dem Abend in Palm Beach nachzuvollziehen.

Erkennbar ist dagegen: Trump hat sich wieder einmal als Putins Lautsprecher hergegeben und dessen These vertreten, ein Waffenstillstand sei nicht angezeigt. Wirklich exzellent – für Put

Alternative Ansichten von Anstand – Frank Überall (Kölnische Rundschau) über US-Sanktionen gegen die deutsche Organisation „HateAid“

Alternative Ansichten von Anstand – Frank Überall (Kölnische Rundschau) über US-Sanktionen gegen die deutsche Organisation „HateAid“

Dass der US-amerikanische Präsident Donald Trump Lügen als "alternative Fakten" bezeichnet, ist nicht neu. Nun aber hat er offenbar ein neues Konzept des alternativen Anstands für sich entdeckt. Indem er unter anderem die gemeinnützige deutsche Organisation "HateAid", die sich für Menschenrechte engagiert, mit Sanktionen bedacht hat, schafft er sich – wieder einmal – eine ganz eigene Realität.

Trump nimmt damit eine Haltung ein, die weltweit zun

Der Jude Jesus / Raimund Neuß zu aktuellen Konsequenzen aus der Weihnachtsbotschaft

Der Jude Jesus / Raimund Neuß zu aktuellen Konsequenzen aus der Weihnachtsbotschaft

Hosianna! Davids Sohn: Diese Anrufung in Händels Hymnus "Tochter Zion" lenkt den Blick auf einer der wenigen historisch sicheren Tatsachen im Leben des Jesus von Nazareth. Die Evangelien sind theologische Texte, keine Geschichtsbücher, aber fest steht: Jesus war Jude. Er wurde nach den Regeln seiner Religion erzogen, er lehrte und debattierte als jüdischer Theologe. Er wurde als Jude von den römischen Besatzern hingerichtet. Laut Markus- und Matthäusevangelium

Entwicklungshilfe: Richtig Geben ist mehr als eine Preisfrage

Entwicklungshilfe: Richtig Geben ist mehr als eine Preisfrage

Weil der Erfolg von Entwicklungshilfe oft kaum konkret messbar ist, wird zu ihren Gunsten argumentiert, dass sie es ermögliche, Kontakte zu knüpfen und bei schwierigen Partnern einen Fuß in der Tür zu behalten. Im Grundsatz ist das richtig. Doch Ländern, die zwar gerne die finanzielle Unterstützung aus Deutschland mitnehmen, aber sonst lieber mit China und Russland klüngeln, in Migrationsfragen nicht kooperieren oder in irgendeiner Form Terror unterstütze

Britta Haßelmann (Bündnis 90/Die Grünen) zur Entscheidung über die eingefrorenen russischen Gelder: „Hätte mir klares Signal an Russland gewünscht.“

Britta Haßelmann (Bündnis 90/Die Grünen) zur Entscheidung über die eingefrorenen russischen Gelder: „Hätte mir klares Signal an Russland gewünscht.“

Für Britta Haßelmann, Co-Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, geht die Entscheidung über den Umgang mit den eingefrorenen russischen Vermögenswerten nicht weit genug. Grundsätzlich sei es gut, dass Europa beschlossen habe, einen 90 Milliarden Euro Kredit zur Unterstützung an die Ukraine zu geben, da das Land finanzielle, wirtschaftliche und militärische Hilfe für die Verteidigungsfähigkeit benötige. Aber, so Haßelmann im phoe

Bundespräsident Steinmeier empfängt ersten Botschafter aus São Tomé und Príncipe in Berlin

Bundespräsident Steinmeier empfängt ersten Botschafter aus São Tomé und Príncipe in Berlin

Am 19. Dezember empfängt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue erstmalig einen Botschafter des westafrikanischen Inselstaats São Tomé und Príncipe. Mit der Übergabe des Beglaubigungsschreibens durch den Botschafter des Inselstaates, S.E. José Cassandra, an das deutsche Staatsoberhaupt nehmen Deutschland und São Tomé und Príncipe offiziell gegenseitige diplomatische Beziehungen auf. Mit diesem Schritt sollen auc

Publizist Victor Grossman gestorben

Publizist Victor Grossman gestorben

Victor Grossman ist 97-jährig an den Folgen einer Lungenentzündung verstorben, so erfuhr die in Berlin erscheinende Tageszeitung "nd.DerTag" aus dem Familienkreis des US-amerikanischen Publizisten, der den Großteil seines Lebens in Deutschland verbracht hatte. 1954, als Grossman in Bayern als US-amerikanischer Soldat stationiert war und ihm wegen seiner kommunistischen Gesinnung eine Haftstrafe drohte, desertierte er, floh in die sowjetisch besetzte Zone Österreich

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