Friedensfeier wohl voreilig / Raimund Neuß zur Freilassung der Hamas-Geiseln und zu den Friedenschancen in Nahost

Friedensfeier wohl voreilig / Raimund Neuß zur Freilassung der Hamas-Geiseln und zu den Friedenschancen in Nahost

Sie sind frei. Nach zwei Jahren voller Angst und Qual sind die letzten überlebenden Geiseln vom 7. Oktober 2023 nach Israel zurückgekehrt. Die ungeheure Erleichterung darüber ist es, die die Erinnerung an diesen 13. Oktober prägen wird – auch in Jahren und Jahrzehnten noch. Erleichterung verbunden mit Trauer um jene, die nicht überlebt haben.

Das Geiselabkommen ist eine große Leistung, die mit dem Namen von US-Präsident Donald Trump verbunden bleiben wird. Ob

Kommentar von „nd.DerTag“ zur Freilassung der israelischen Geiseln

Kommentar von „nd.DerTag“ zur Freilassung der israelischen Geiseln

Das jahrelange Martyrium für die israelischen Geiseln ist endlich vorbei. So eine Nachricht muss gefeiert werden, egal auf welcher Seite man im Nahost-Konflikt auch steht. Denn wer nicht anerkennt, dass Leid von Zivilisten zu enden hat, steht auf jeden Fall auf der unmenschlichen und damit der falschen. Dieser Gefangenenaustausch ist jedoch nur der erste Schritt auf dem Weg zu dauerhaftem Frieden. Viele weitere müssen folgen, und die dürften alle beschwerlicher sein.

Da wäre

Friedensnobelpreis – Noch ist Trump nicht die richtige Wahl

Friedensnobelpreis – Noch ist Trump nicht die richtige Wahl

Es wäre voreilig gewesen, Donald Trump bereits heuer den Nobelpreis zu verleihen. Zu oft schon hat das Komitee den Preis zu rasch verliehen, auch an Trumps Amtsvorgänger Barack Obama. Im Übrigen könnte die Wartefrist Trump motivieren, darauf zu achten, dass sein Plan für "ewigen Frieden" im Nahen Osten auch tatsächlich umgesetzt wird. Auch wenn dann 2026 Trump ein folgerichtiger Preisträger wäre, bliebe trotzdem ein schaler Beigeschmack. Denn w&a

Für die Sicherheit brauchtes rückstandfreie Lösungen

Für die Sicherheit brauchtes rückstandfreie Lösungen

Zu lange hat Deutschland die Gefahr durch Drohnen nicht ernst genug genommen. (…)

Der alte Gepard hat sich in der Ukraine bei der Drohnenabwehr bewährt. Die Flugobjekte über Schleswig-Holstein und Bayern waren jedoch ein Weckruf. Nun wird bei der Drohnenabwehr nicht mehr gekleckert, sondern geklotzt. Der Skyranger soll bei der Bundeswehr die Nachfolge des Gepard antreten. Wie berichtet wird, werden 600 Drohnenjäger der neuen Generation angeschafft. (…)

Das heißt allerd

Israel zahlt einen hohen Preis / Raimund Neuß zum Waffenruheabkommen für Gaza

Israel zahlt einen hohen Preis / Raimund Neuß zum Waffenruheabkommen für Gaza

Übergroße Freude und Jubel, verbunden mit tiefer Erleichterung: Diese Gefühle stehen zu Recht im Vordergrund angesichts der Nachricht, dass sich für die etwa 20 noch lebenden israelischen Geiseln ein Ende ihrer Gefangenschaft in der Hand der Terrororganisation Hamas und ihrer Komplizen abzeichnen könnte. Damit kann ein Heilungsprozess beginnen – für die Geiseln und ihre Familien, aber auch für die israelische Gesellschaft als Ganze. Zudem gibt es nun Hoffnung

Kommentar von „nd.DieWoche“ über Hinrichtungen und Widerstand im Iran

Kommentar von „nd.DieWoche“ über Hinrichtungen und Widerstand im Iran

Noch vor Sonnenaufgang – meist an einem Mittwochmorgen – ist es soweit. Wenn der Muezzin zum Morgengebet ruft, sind sie schon tot. Die Gefängniswärter kommen in der Dunkelheit, legen den Verurteilten die Augenbinden an, führen sie zum Galgen. Der Strick wird enger, das Leben endet. Draußen vor den Gefängnistoren warten oft Mütter, Väter, Geschwister, Angehörige – bis sie mit dem ersten Ruf des Morgengebets zusammenbrechen. Wieder hat ein Mensch in Iran na

Neue Podcast-Folge: Drama, Drohungen und Drohnen. Carlo Masala zur aktuellen sicherheitspolitischen Lage

Neue Podcast-Folge: Drama, Drohungen und Drohnen. Carlo Masala zur aktuellen sicherheitspolitischen Lage

Krieg in der Ukraine, Drohnen über Polen: Das sicherheitspolitische Umfeld der NATO ist angespannt und die USA zeigen sich als schwer einzuschätzender Bündnispartner. Über diese Lage und mögliche Auswege spricht Oberstleutnant Michael Gutzeit mit Prof. Dr. Carlo Masala.

Im September sah sich Polen erstmals gezwungen, russische Drohnen auf eigenem Territorium abzuschießen, die in großer Zahl in den Luftraum eingedrungen waren. Verteidigungsminister Pistorius

Die Chance Israels / Raimund Neuß zur Lage zwei Jahre nach dem Hamas-Massaker

Die Chance Israels / Raimund Neuß zur Lage zwei Jahre nach dem Hamas-Massaker

Dieses Verbrechen sprengt jedes Vorstellungsvermögen. Vor zwei Jahren, am 7. Oktober 2023, sind Tausende Hamas-Terroristen in Begleitung sogenannter Zivilisten nach Israel eingedrungen und haben den größten Massenmord an Juden seit dem Holocaust verübt. Sie haben Menschen bei lebendigem Leib verstümmelt und vor den Augen von Angehörigen sexuell gefoltert. Sie haben ihre Taten gefilmt und Geiseln durch johlende Menschenmassen geschleppt. Die Täterorganisation H

Der Höllenbändiger knickt ein / Raimund Neuß zu Donald Trump und seinem Verhalten gegenüber der Hamas

Der Höllenbändiger knickt ein / Raimund Neuß zu Donald Trump und seinem Verhalten gegenüber der Hamas

Noch hat die islamistische Terrororganisation Hamas keine einzige der verbliebenen israelischen Geiseln freigelassen. Noch beschränkt sich die vermeintliche Zusage der Geiselgangster auf die Bereitschaft, unter bestimmten Bedingungen darüber reden zu wollen. Aber immerhin: Sollte es US-Donald Trump gelingen, mit seiner Gaza-Initiative die wohl 20 noch lebenden Geiseln freizubekommen, dann hätte er mehr erreicht, als man bei der Vorstellung seines Plans hoffen durfte.

Der Preis da

Wer hat die islamistischen Parallelwelten im Blick? / Raimund Neuß zum Synagogenattentat von Manchester

Wer hat die islamistischen Parallelwelten im Blick? / Raimund Neuß zum Synagogenattentat von Manchester

Eliminatorischer Hass. So hat Felix Klein, der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, die Quintessenz der Nachrichten aus Berlin und Manchester zusammengefasst: die von den zum Glück vereitelten Plänen einer Hamas-Terrorzelle in Deutschland und dann, nur einen Tag später, am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, die vom Mordanschlag auf Synagogenbesucher in der nordenglischen Wirtschaftsmetropole. Den Terroristen in Berlin und Manchester ging es um die Ausl&oum

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