Auf Reserve fahren ist keine Dauerlösung

Auf Reserve fahren ist keine Dauerlösung

Es ist richtig, dass die Bundesregierung die strategischen Treibstoffreserven anzapft, um den Spritpreis-Schock infolge des Iran-Schocks abzufedern. (…)

Überfällig ist es, dass die Politik sich nun entschlossen hat, die Wucher-Praktiken der Mineralölkonzerne stärker zu regulieren. (…)

Doch selbst wenn der aktuelle Ölpreisschock etwas abgefedert wird – er ist nur ein weiterer Beleg für die gefährliche Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, &uu

Trump sucht den Ausweg / Raimund Neuß zur Zwischenbilanz des Iran-Krieges

Trump sucht den Ausweg / Raimund Neuß zur Zwischenbilanz des Iran-Krieges

Donald Trump lebt in jenen Zeiten, in denen das Wünschen noch geholfen hat. Iran habe keine Marine mehr, erklärt er, kurz bevor sein Generalstabschef Dan Caine mitteilt, man mache große Fortschritte bei der Zerstörung dieser Marine und nehme sich jetzt die Minenleger vor. Doch was interessiert das Trump, für den der Krieg gegen den Iran "so gut wie beendet" ist oder "sehr bald" beendet wird.

Indirekt ergibt sich aus Trumps Prahlerei eine gute Nachri

Krings: Iran-Krieg: Migrationskrise wie 2015 verhindern

Krings: Iran-Krieg: Migrationskrise wie 2015 verhindern

Europa darf nicht zum Ziel für iranische Mullah-Anhänger werden

Der Krieg im Iran führt bereits zu vermehrten Grenzübertritten von Iranern ins Nachbarland Türkei. Hierzu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Günter Krings:

"Es ist dem iranischen Volk und der gesamten Welt zu wünschen, dass wir derzeit die Schlussphase des verbrecherischen Mullah-Regimes erleben. Gleichwohl muss sich Europa auf die Möglichkei

Völkerrechtler Claus Kreß kritisiert Merz für „verstörende“ Haltung zum Irankrieg: „Haarsträubende Sätze“ / Kritik an USA und Israels für Missachtung der völkerrechtlichen Regeln und Institutionen

Völkerrechtler Claus Kreß kritisiert Merz für „verstörende“ Haltung zum Irankrieg: „Haarsträubende Sätze“ / Kritik an USA und Israels für Missachtung der völkerrechtlichen Regeln und Institutionen

Völkerrechtler Claus Kreß kritisiert Merz für "verstörende" Haltung zum Irankrieg: "Haarsträubende Sätze"

Kritik an USA und Israels für Missachtung der völkerrechtlichen Regeln und Institutionen

Köln. Der international renommierte Kölner Völkerrechtler Claus Kreß hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine verstörende Haltung zum militärischen Vorgehen der USA und Israels gegen Iran vorgeworfen. Mit sei

Kölner Journalistin in Syrien vermisst – 37-Jährige laut Familie von Regierungskräften verschleppt

Kölner Journalistin in Syrien vermisst – 37-Jährige laut Familie von Regierungskräften verschleppt

Köln. Die Kölner Journalistin Eva Maria Michelmann, die in den vergangenen Jahren in der selbstverwalteten kurdischen Region Rojava im Norden Syriens gelebt haben soll, gilt als vermisst. Ihrer Familie zufolge soll die 37-Jährige am 18. Januar in der Stadt Raqqa gemeinsam mit dem türkischen Journalisten Ahmed Polad von Kräften der syrischen Übergangsregierung des Präsidenten Ahmed al-Scharaa festgenommen und in einem Auto abtransportiert worden sein. "Seit

Merz bei Trump – Manchmal schweigt man besser

Merz bei Trump – Manchmal schweigt man besser

Friedrich Merz will Europa zusammenhalten und Einfluss auf den unberechenbaren US-Präsidenten wahren. Entscheidend ist deshalb nicht, ob er Donald Trump im Oval Office zurechtweist, sondern ob dort verstanden wird, dass Deutschland nur im Verbund mit seinen europäischen Partnern handelt. Ist dem "Außenkanzler" das halbwegs gelungen, war sein Besuch mehr als nur unfallfrei.

Pressekontakt:

Straubinger Tagblatt
Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes
Markus Peherstorfer
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Iran-Krieg – Ein Dämpfer für das Wachstum

Iran-Krieg – Ein Dämpfer für das Wachstum

Öl und Gas sind trotz aller Bemühungen um erneuerbare Energie nach wie vor das Rückgrat der Wirtschaft in allen Industrieländern. Deshalb bedeutet eine massive Verteuerung, dass die Preise auf allen Ebenen der Verarbeitung von Rohstoffen steigen. Diese Preissteigerungen ziehen sich durch alle Handelsebenen und landen schließlich beim Verbraucher: an der Tankstelle, im Supermarkt und in der Gastronomie, überall. Dies treibt die Inflation, die Bürger verlieren a

Was, wenn Diplomatie nicht bringt?

Was, wenn Diplomatie nicht bringt?

Kanzler Friedrich Merz und die Bundesregierung haben zwar betont, dass wir Europäer mit dem Angriff auf den Iran nichts zu tun haben, aber eine richtige Distanzierung sieht anders aus. (…) Aber was ist die Konsequenz daraus, wenn ein Handelsboykott nicht funktioniert? Was, wenn Diplomatie nichts bringt? (…) Die unbequeme Frage für uns lautet nicht, ob wir uns selbst die Hände schmutzig machen sollten, sondern: Unterstützen wir die Mullahs vielleicht sogar, eben weil wir s

Merz muss auf seiner USA-Reise Farbe bekennen

Merz muss auf seiner USA-Reise Farbe bekennen

Der Angriff auf den Iran macht die Reise riskanter, aber auch bedeutsamer. Er zwingt Merz, Farbe zu bekennen: gegenüber einem Präsidenten, der Härte zum Markenzeichen seiner Politik gemacht hat, und einer deutschen Öffentlichkeit, die eine weitere Eskalation fürchtet. Gerade deshalb bietet sich eine Chance: Gelingt es dem Kanzler, Trumps Hang zu maximaler Härte mit einem Angebot zur Einbindung zu verbinden – mehr europäische Verantwortung in der Ukraine, mehr K

Europa kann den Krieg mit dem Iran weder kontrollieren noch beenden

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Spätestens seit Großbritannien über Zypern iranische Raketen abgefangen hat, ist klar: Der Krieg ist kein fernes Nahostdrama mehr. Er hat die EU erreicht. Europa kann ihn weder kontrollieren noch beenden, aber mehr tun, um den Druck auf die Mullahs sowie die inzwischen endlich zur Terrororganisation erklärten Revolutionsgarden zu erhöhen und die Opposition im Iran und im Exil zu unterstützen. Die EU sollte in dieser Krise zum sicherheitspolitischen Akteur werden, d

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