Noch sind längst nicht alle Details zu dem mutmaßlichen Anschlagsversuch in Washington D.C. geklärt, die Ermittlungen stehen am Anfang. Doch wieder einmal zeigt sich, dass es Präsident Donald Trump wie kaum ein Zweiter versteht, solche Ereignisse für sich zu nutzen. Dabei greift der Präsident auf ein bekanntes Repertoire zurück: dramatische öffentliche Auftritte, demonstrative Gelassenheit, pathetische Verweise auf die eigene Gefährdung und zugleich
Köln. Der Kommandeur des Landeskommando NRW, Brigadegeneral Hans-Dieter Müller, hat vor den Folgen einer hybriden Kriegsführung der russischen Armee für die Menschen in NRW gewarnt. "Drohnen-Ausspähung, Sabotage, Cyberangriffe und Störungen kritischer Infrastruktur finden täglich statt – auch in Nordrhein-Westfalen", sagte Müller im Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagsausgabe). Für die Bundeswehr seien Drohnenab
Nach Lage der Dinge wird Deutschland außerhalb akuter Bedrohungsszenarien mit gut ausgebildeten, längerfristig dienenden Freiwilligen besser fahren. Für Unterbringung und Training Wehrpflichtiger müssten zudem erst wieder Kapazitäten geschaffen werden. Die Mittel für eine Kehrtwende bei der über Jahrzehnte kaputtgesparten Truppe stehen inzwischen wieder zur Verfügung. Pistorius umfangreiches Strategiepapier betont nun, dass das Geld nicht nur in Panzer,
Mehr als zwei Dutzend deutsch-iranische Gemeinschaften im ganzen Land haben den geplanten Besuch von Reza Pahlavi in Berlin in dieser Woche scharf verurteilt und gewarnt, dass jede Form der Begegnung deutscher Abgeordneter mit ihm das Risiko birgt, einer zutiefst spaltenden Persönlichkeit Legitimität zu verleihen, die nicht die Bestrebungen des iranischen Volkes repräsentiert.
Mehrere Vereinigungen in Deutschland, die iranische ethnische Gemeinschaften vertreten, insbesondere Ku
China selbst hielt sich öffentlich auffällig im Hintergrund, doch es hat durchaus starke Interessen an einer schnellen und friedlichen Beilegung des Konflikts. Das Land bezieht die Hälfte seiner Ölimporte aus der Golfregion; trotz großer Reserven ist die Blockade der Straße von Hormus auch für China eine Bedrohung.
Langfristig dürfte das Land aber zu den Gewinnern des Krieges zählen. Der Iran wird sich künftig wohl noch enger an Peking binden,
Dass Donald Trump sich nun mit einem KI Bild als Jesus ähnliche Erlöserfigur inszeniert hat, ist kein Versehen, sondern Teil eines politischen Programmes, das Religion entweiht und politische Macht religiös auflädt.(…) Doch er hat gemerkt, dass er zu weit gegangen ist, spricht von einem Witz. Mittlerweile ist das KI-generierte Bild gelöscht. Doch die Gleichzeitigkeit von exzessiver Rhetorik und messianischem Selbstbildnis ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer gef&aum
Nur weil Orbán künftig nicht mehr am Tisch sitzen wird, heißt das nicht, dass es eines Tages nicht wieder ein EU-Feind an die Spitze einer Regierung schaffen könnte. Es wäre deshalb der größte Fehler, sich jetzt selbstzufrieden zurückzulehnen, anstatt sich auf eine solche Situation vorzubereiten. (…)
Das Ergebnis in Ungarn sollte die EU als Auftrag verstehen. Mit dem Machtwechsel in Budapest eröffnet sich ein Zeitfenster, in dem eine halbwegs g
Nach den schwersten Luftangriffen gegen die libanesische Bevölkerung seit Kriegsbeginn zeigt sich die israelische Regierung zu direkten Verhandlungen mit der libanesischen Regierung bereit – auf Ersuchen aus Beirut, wie es von israelischer Seite heißt. Die israelische Armee hat die militärisch machtlose Regierung in Beirut förmlich an den Verhandlungstisch gebombt. Nun wird Israels starker Mann Benjamin Netanjahu die Spielregeln diktieren und kraft militärischer Üb
Die frühere Nato-Strategin Stefanie Babst meint mit Blick auf Trumps Eskapaden und Tiraden, dass das Bündnis ohne die USA besser dran sei. Eine kühne These. Egal ob Kommandostrukturen, Logistik, Waffentechnik oder Geheimdienstinformationen – die Europäer werden noch eine ganze Weile existenziell von den Amerikanern und ihren Fähigkeiten abhängig bleiben.
Darum sollte man in Berlin und anderen europäischen Hauptstädten mit flotten Sprüchen wie "D
Schnell und kurz die iranische Führung eliminieren, dann würde das unterdrückte Volk die Macht schon an sich reißen – so war der Plan von Trump, der ein Versprechen für die Befreiung sein sollte. Das gab es 2003 schon einmal: Nach dem Sturz von Saddam Hussein glaubte die US-Regierung unter George W. Bush, dass man die Truppen als Befreier empfangen und eine Demokratie aufbauen würde. Stattdessen versank der Irak in einem jahrelangen brutalen Aufstand und in einem B