Deutschlands Niederlage bei der Wahl in den UN-Sicherheitsrat ist mehr als eine diplomatische Enttäuschung. Einer der größten Beitragszahler, die stärkste Volkswirtschaft in der EU, deren Regierung gern einen Führungsanspruch erhebt, ist nicht in der Lage, sich gegen Portugal und den kleinen Nachbarn Österreich durchzusetzen. Das ist – Achtung, Fußball-Metapher – ein außenpolitisches Córdoba für Bundeskanzler Friedrich Merz und seinen Chefdi
Sicherheitsforscher von Check Point Exposure Management analysierten Anfang 2026 in zwei Zeitfenstern neu registrierte Domains, die Begriffe im Zusammenhang mit den US-Wahlen enthielten. Im Januar wurden etwa 1.300 Domains mit dem Begriff "election" und rund 2.957 mit dem Begriff "vote" registriert. Im Zeitraum vom 13. April bis zum 14. Mai blieb die Zahl der "election"-Registrierungen mit rund 1.140 relativ stabil, während die Zahl der "vote"-Domains
Wer die neue Website des Weißen Hauses aufruft, könnte zunächst glauben, Donald Trump habe neue UFO-Akten veröffentlicht. Grüne Schrift auf schwarzem Sternenhimmel. Der Satz "They walk among us". Anspielungen auf "Akte X", "Matrix" und ein herabzuscrollender, langsam erscheinender Text wie bei "Star Wars". Die Seite trägt sogar den Titel "Aliens".
Seit 60 Jahren habe die US-Regierung ein Geheimnis für sich beh
Heute wurde der Regierungsflieger von Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan aufgrund der Ankündigung der Bombardierung Beiruts aus Sicherheitsgründen kurz vor dem Landeanflug gestoppt.
Sanae Abdi, entwicklungspolitische Sprecherin:
"Die unterbrochene Reise der Ministerin ist ein Ergebnis der zunehmenden militärischen Eskalation im Libanon. Eine deutsche Ministerin kann ihre Reise abbrechen und ins sichere Berlin zurückkehren, die hunderttausenden Libanes:innen, d
Deutlicher kann Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu kaum werden: Er will demnächst 70 Prozent des Gazastreifens unter die Kontrolle der Armee bringen und rund zwei Millionen Menschen auf einem Gebiet so groß wie die Stadt Heidelberg zusammenpferchen (in Heidelberg leben 156 000 Menschen). Mittelfristig ist die Ankündigung Netanjahus nur ein weiterer Schritt in der schleichenden, aber ganz und gar nicht geheim gehaltenen Annexion palästinensischen Lands, vollzieht diese
Die USA und der Iran haben sich wieder beschossen und damit die Waffenruhe gebrochen. Noch ist nicht klar, ob damit die Kampfhandlungen auf breiter Front wieder aufgenommen werden. Derzeit scheint es ruhig zu bleiben, doch diese frühsommerliche Ruhe ist trügerisch, denn beide Seiten spielen mit der Geduld des anderen. Versuchen auszureizen, was geht, und vermessen den Spielraum, den der Gegner einzuräumen bereit scheint. Die angeblich in der Luft schwebende Übereinkunft f&uum
Aus Brüssel sickert nun immerhin durch, dass man einen Sonderbeauftragten sucht, der für die Ukraine mit Putin verhandeln könnte. (…)
Kaum hatte Putin den deutschen Ex-Kanzler Gerhard Schröder als Vermittler ins Spiel gebracht, wurde die Idee von Friedrich Merz sofort vom Tisch gewischt. Tage später hat man bemerkt, dass man dann wenigstens einen Gegenvorschlag machen müsste. (…)
Es ist falsch, wenn Friedrich Merz und andere sagen, dass Putin erst die Käm
Der türkische Präsident betreibt seit Beginn des Krieges vor mehr als vier Jahren eine Schaukelpolitik zwischen Russland, der Ukraine und dem Westen.Im Juli empfängt er die Nato-Partner zum Gipfeltreffen in Ankara, die einst beschworene Wertegemeinschaft der Mitgliedsstaaten kann Erdogan als politische Prosa abtun. Die Nato hat zwar mit der Abschreckung Russlands eine neue (alte) Aufgabe gefunden, für die USA und die Türkei gilt das aber nur teilweise. Weil sich die Vere
Mit seiner ersten Enzyklika wagt Papst Leo XIV. einen Schritt, den viele Kirchenleute vor ihm gemieden haben: Er geht mitten hinein in eine brandaktuelle und scheinbar weltliche Debatte. Er schreibt nicht abgehoben über ferne Moralthemen, sondern über das, was unsere Arbeitswelt, unsere Demokratien und sogar unsere Vorstellung vom Menschen gerade umpflügt: künstliche Intelligenz, Datenmacht und digitale Ausbeutung. Der Papst schlägt einen Ton an, der politischer ist, als
Das gleich vorweg: Nein, eine Pandemie droht von dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo nicht. Dafür ist das Virus und sein jetzt zirkulierender Stamm Bundibugyo nicht infektiös genug. In Deutschland kann man daher ganz beruhigt sein und der Weltöffentlichkeit seine gut ausgestatteten Isolierstationen wie an der Berliner Charité vorführen.
Ob der Ausbruch das Ausmaß der Epidemie in Westafrika vor gut zehn Jahren annimmt – was eher unwahrscheinli