Der Zusammenfall der Ereignisse am Montagabend lässt nichts Gutes erahnen: landesweiter Stromausfall in Kuba und Kampfansage aus den USA. Während Kuba das halbe Dutzend Totalausfälle bei der Elektrizität seit Oktober 2024 voll machte, verkündete US-Präsident Donald Trump in Washington: Er glaube, dass er "die Ehre haben werde", Kuba "in irgendeiner Form zu übernehmen" oder zu "befreien". "Es ist ein gescheiterter Staat. Sie ha
Laut Artikel 6 gehören zur Nato die Mitgliedsstaaten, das Mittelmeer und der Nordatlantik nördlich des Wendekreises des Krebses. Am nächsten liegt also die Türkei – 1700 Kilometer entfernt – an der Meerenge. Selbst diesen Vertrag kennt Trump offenbar nicht. Er ist nicht nur ein erbärmlicher Stratege, der Kriege beginnt, ohne die Lage zu kennen. Er ist auch ein Ignorant, der auf die Kompetenz seiner Generäle pfeift, sie sogar unterdrückt. Und er ist ein Scharlat
Der einfachste Weg wäre, wenn die USA und Israel ihr Bombardement beenden würden, denn dann wäre der enge Seeweg bei Hormus wieder frei und der Liter Benzin wieder bei 1,75 Euro wie zuvor. Ein großer Teil von Öl und Flüssiggas muss durch dieses Nadelöhr vor der iranischen Küste und das reicht, um den Preis an den Börsen nach oben zu treiben. Ob Industrie, Handwerk oder Privathaushalt – wir bezahlen den Angriff auf Iran ganz persönlich und wir be
Während Europa versucht, die Kriegsmaschine des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit einem dichten Sanktionsregime auszutrocknen, öffnet Washington das Ventil, durch das wieder Milliardensummen in die Kriegskasse des Kremls fließen. Der US-Präsident untergräbt die politische und moralische Glaubwürdigkeit des Westens. Daran ändert auch der Hinweis auf "zeitlich befristete" Ausnahmen nichts. Es ist zu begrüßen, dass Bundeskanzler
Es ist richtig, dass die Bundesregierung die strategischen Treibstoffreserven anzapft, um den Spritpreis-Schock infolge des Iran-Schocks abzufedern. (…)
Überfällig ist es, dass die Politik sich nun entschlossen hat, die Wucher-Praktiken der Mineralölkonzerne stärker zu regulieren. (…)
Doch selbst wenn der aktuelle Ölpreisschock etwas abgefedert wird – er ist nur ein weiterer Beleg für die gefährliche Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, &uu
Donald Trump lebt in jenen Zeiten, in denen das Wünschen noch geholfen hat. Iran habe keine Marine mehr, erklärt er, kurz bevor sein Generalstabschef Dan Caine mitteilt, man mache große Fortschritte bei der Zerstörung dieser Marine und nehme sich jetzt die Minenleger vor. Doch was interessiert das Trump, für den der Krieg gegen den Iran "so gut wie beendet" ist oder "sehr bald" beendet wird.
Indirekt ergibt sich aus Trumps Prahlerei eine gute Nachri
Europa darf nicht zum Ziel für iranische Mullah-Anhänger werden
Der Krieg im Iran führt bereits zu vermehrten Grenzübertritten von Iranern ins Nachbarland Türkei. Hierzu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Günter Krings:
"Es ist dem iranischen Volk und der gesamten Welt zu wünschen, dass wir derzeit die Schlussphase des verbrecherischen Mullah-Regimes erleben. Gleichwohl muss sich Europa auf die Möglichkei
Völkerrechtler Claus Kreß kritisiert Merz für "verstörende" Haltung zum Irankrieg: "Haarsträubende Sätze"
Kritik an USA und Israels für Missachtung der völkerrechtlichen Regeln und Institutionen
Köln. Der international renommierte Kölner Völkerrechtler Claus Kreß hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine verstörende Haltung zum militärischen Vorgehen der USA und Israels gegen Iran vorgeworfen. Mit sei
Köln. Die Kölner Journalistin Eva Maria Michelmann, die in den vergangenen Jahren in der selbstverwalteten kurdischen Region Rojava im Norden Syriens gelebt haben soll, gilt als vermisst. Ihrer Familie zufolge soll die 37-Jährige am 18. Januar in der Stadt Raqqa gemeinsam mit dem türkischen Journalisten Ahmed Polad von Kräften der syrischen Übergangsregierung des Präsidenten Ahmed al-Scharaa festgenommen und in einem Auto abtransportiert worden sein. "Seit
Friedrich Merz will Europa zusammenhalten und Einfluss auf den unberechenbaren US-Präsidenten wahren. Entscheidend ist deshalb nicht, ob er Donald Trump im Oval Office zurechtweist, sondern ob dort verstanden wird, dass Deutschland nur im Verbund mit seinen europäischen Partnern handelt. Ist dem "Außenkanzler" das halbwegs gelungen, war sein Besuch mehr als nur unfallfrei.
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Straubinger Tagblatt
Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes
Markus Peherstorfer
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