Nach den schwersten Luftangriffen gegen die libanesische Bevölkerung seit Kriegsbeginn zeigt sich die israelische Regierung zu direkten Verhandlungen mit der libanesischen Regierung bereit – auf Ersuchen aus Beirut, wie es von israelischer Seite heißt. Die israelische Armee hat die militärisch machtlose Regierung in Beirut förmlich an den Verhandlungstisch gebombt. Nun wird Israels starker Mann Benjamin Netanjahu die Spielregeln diktieren und kraft militärischer Üb
Die frühere Nato-Strategin Stefanie Babst meint mit Blick auf Trumps Eskapaden und Tiraden, dass das Bündnis ohne die USA besser dran sei. Eine kühne These. Egal ob Kommandostrukturen, Logistik, Waffentechnik oder Geheimdienstinformationen – die Europäer werden noch eine ganze Weile existenziell von den Amerikanern und ihren Fähigkeiten abhängig bleiben.
Darum sollte man in Berlin und anderen europäischen Hauptstädten mit flotten Sprüchen wie "D
Schnell und kurz die iranische Führung eliminieren, dann würde das unterdrückte Volk die Macht schon an sich reißen – so war der Plan von Trump, der ein Versprechen für die Befreiung sein sollte. Das gab es 2003 schon einmal: Nach dem Sturz von Saddam Hussein glaubte die US-Regierung unter George W. Bush, dass man die Truppen als Befreier empfangen und eine Demokratie aufbauen würde. Stattdessen versank der Irak in einem jahrelangen brutalen Aufstand und in einem B
Es läuft für Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez. Die USA und die Trump-Regierung haben an der Regierungsführung der Nachfolgerin von Nicolás Maduro nichts zu beanstanden. Zum Lohn ist sie nun von der Sanktionsliste der USA gestrichen worden. Eine Begründung wurde noch nicht verlautbart.
Der Deal zwischen Venezuela und den USA funktioniert: Venezuelas Regierung hat innenpolitisch freie Hand, solange sie den Vorgaben aus Washington folgt. B
Auf das Aufatmen folgte das Entsetzen: Die Erinnerung an den historischen Sieg der ukrainischen Armee in der Schlacht um Kiew ist untrennbar mit der an die Aufdeckung der Massaker in Butscha und anderen Vororten der ukrainischen Hauptstadt verbunden.
Die Morde von Butscha sind nicht damit zu erklären, dass es im Krieg nun einmal Kriegsverbrechen gibt – so lautet bekanntlich die unter anderem von Sahra Wagenknecht verbreitete Generalentschuldigung deutscher Kreml-Versteher. Im Weichbild von
– Staatsbesuch des Präsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin
– Finanzierungsverträge in Höhe von 119 Millionen Euro für Wiederaufbau und Unterstützung kleiner Unternehmen – Neue Perspektiven für Binnengeflüchtete und Rückkehrende
– Christiane Laibach: "Kontinuierliches Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit zahlt sich aus"
Die KfW unterstützt den Neustart der Wirtschaft in Syrien. Sie hat im Auftrag des Bundesministeriums für wirts
Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt (CDU), erwartet, dass die Bundesregierung bei ihren Gesprächen mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa darauf dringt, dass alle Gruppen in dem Land in den Wiederaufbau einbezogen werden.
Hardt sagte am Montag im rbb24 Inforadio: "Syrien ist ja ein multi-ethnisches Land mit ganz vielen verschiedenen Gruppen. Es gibt im Grunde keine Mehrheitsgruppe in diesem Land. Deswegen kan
An diesem Montag empfängt Bundeskanzler Friedrich Merz einen ehemaligen Al-Kaida-Gefolgsmann in Berlin. Ahmed al-Scharaa führte einst die Al-Nusra-Front, damals ein syrischer Ableger der Terrororganisation. Wäre er ein Geflüchteter in Deutschland, man dürfte ihn wohl getrost als "Gefährder" abstempeln.
Mit dem Empfang sendet der Kanzler auch die Botschaft: Wir versuchen alles, um die versprochenen Rückführungen möglich zu machen. Und wenn e
Königliches Gehabe passt nicht zu einer Demokratie – jedenfalls nicht, wenn es statt um bloße Repräsentation darum gehen soll, einsam und allein Entscheidungen zu treffen. Die "No Kings"-Demonstrationen in den USA zeigen, dass in Krisenzeiten der Ruf nach einer ordnenden Hand zwar durchaus nachvollziehbar ist. Das Extrem einer faktisch autokratischen Führung mit Königsgehabe wollen die Menschen aber zum Glück doch eher nicht.
Es gibt nur zwei Möglichkeiten, die Seestraße wieder dauerhaft und sicher befahrbar für Schiffe aus aller Welt zu machen: eine militärische Eroberung der iranischen Küste – oder eine diplomatische Verständigung. Die militärische Variante ist, wenn überhaupt, nur mit einer gewaltigen Streitmacht und einem sehr hohen Blutzoll durchsetzbar. Dazu wird Donald Trump – nach allem, was man heute sagen kann – nicht bereit sein. Also muss es eine vertragliche L&oum