Ein grandioses Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj? Zuvor ein exzellentes Telefonat mit Kremlchef Wladimir Putin? 95 Prozent der Fragen gelöst? Es fällt schwer, die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump nach dem Abend in Palm Beach nachzuvollziehen.
Erkennbar ist dagegen: Trump hat sich wieder einmal als Putins Lautsprecher hergegeben und dessen These vertreten, ein Waffenstillstand sei nicht angezeigt. Wirklich exzellent – für Put
Dass der US-amerikanische Präsident Donald Trump Lügen als "alternative Fakten" bezeichnet, ist nicht neu. Nun aber hat er offenbar ein neues Konzept des alternativen Anstands für sich entdeckt. Indem er unter anderem die gemeinnützige deutsche Organisation "HateAid", die sich für Menschenrechte engagiert, mit Sanktionen bedacht hat, schafft er sich – wieder einmal – eine ganz eigene Realität.
Trump nimmt damit eine Haltung ein, die weltweit zun
Hosianna! Davids Sohn: Diese Anrufung in Händels Hymnus "Tochter Zion" lenkt den Blick auf einer der wenigen historisch sicheren Tatsachen im Leben des Jesus von Nazareth. Die Evangelien sind theologische Texte, keine Geschichtsbücher, aber fest steht: Jesus war Jude. Er wurde nach den Regeln seiner Religion erzogen, er lehrte und debattierte als jüdischer Theologe. Er wurde als Jude von den römischen Besatzern hingerichtet. Laut Markus- und Matthäusevangelium
Weil der Erfolg von Entwicklungshilfe oft kaum konkret messbar ist, wird zu ihren Gunsten argumentiert, dass sie es ermögliche, Kontakte zu knüpfen und bei schwierigen Partnern einen Fuß in der Tür zu behalten. Im Grundsatz ist das richtig. Doch Ländern, die zwar gerne die finanzielle Unterstützung aus Deutschland mitnehmen, aber sonst lieber mit China und Russland klüngeln, in Migrationsfragen nicht kooperieren oder in irgendeiner Form Terror unterstütze
Für Britta Haßelmann, Co-Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, geht die Entscheidung über den Umgang mit den eingefrorenen russischen Vermögenswerten nicht weit genug. Grundsätzlich sei es gut, dass Europa beschlossen habe, einen 90 Milliarden Euro Kredit zur Unterstützung an die Ukraine zu geben, da das Land finanzielle, wirtschaftliche und militärische Hilfe für die Verteidigungsfähigkeit benötige. Aber, so Haßelmann im phoe
Am 19. Dezember empfängt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue erstmalig einen Botschafter des westafrikanischen Inselstaats São Tomé und Príncipe. Mit der Übergabe des Beglaubigungsschreibens durch den Botschafter des Inselstaates, S.E. José Cassandra, an das deutsche Staatsoberhaupt nehmen Deutschland und São Tomé und Príncipe offiziell gegenseitige diplomatische Beziehungen auf. Mit diesem Schritt sollen auc
Victor Grossman ist 97-jährig an den Folgen einer Lungenentzündung verstorben, so erfuhr die in Berlin erscheinende Tageszeitung "nd.DerTag" aus dem Familienkreis des US-amerikanischen Publizisten, der den Großteil seines Lebens in Deutschland verbracht hatte. 1954, als Grossman in Bayern als US-amerikanischer Soldat stationiert war und ihm wegen seiner kommunistischen Gesinnung eine Haftstrafe drohte, desertierte er, floh in die sowjetisch besetzte Zone Österreich
Scheitern die beiden großen Vorhaben – Mercosur und Nutzung russischer Vermögenswerte – am Widerstand einzelner Länder, wäre das ein absolutes Desaster für die EU. Wer will da den Klub der 27 noch als geopolitischen Akteur ernst nehmen? Die Staats- und Regierungschefs müssen sich nun zusammenreißen und ein starkes Signal der Einigkeit und Entschlossenheit aus Brüssel an Partner wie auch Gegner senden und beweisen, dass die EU bereit ist, ihr Schicksal se
Donald Trump verkauft seine Venezuela-Politik als Kampf gegen Drogen, Terror und Korruption. Tatsächlich betreibt er Politik in Piratenmanier: die Flagge der Moral hissen, es aber auf Öl und Einfluss abgesehen haben. Die massive Präsenz des US-Militärs vor der venezolanischen Küste, die Beschlagnahmung von Öltankern und die Einstufung des Maduro-Regimes als Terrororganisation sind eine kalkulierte Eskalation. Trump tippt "Terror", "Drogen" und &q
Schöner spitz als Bundesaußenminister Johann Wadephul kann man es nicht formulieren: Vor Beginn der Ukraine-Gespräche in Berlin hätten die USA offensichtlich "eine Abstimmung mit der Moskauer Position" vorgenommen, meint der deutsche Spitzendiplomat – und machte damit deutlich, worum es bei den Gesprächen von US-Vertretern mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj tatsächlich ging.
Vertreter des russischen Staatschefs Wladimir Putin brauc