Executive-Positionen jetzt neu besetzen

Im Frühjahr 2020 verhängte die Mehrzahl der Unternehmen in Folge des Lockdowns einen Einstellungsstopp. Inzwischen fahren Arbeitgeber ihre Recruiting-Aktivitäten wieder hoch und suchen nach Executives und Professionals, um auf die aktuellen Herausforderungen reagieren und den zukünftigen Unternehmenserfolg sicherstellen zu können. Das berichtet Personalberater Dr. Michael Faller, Vorstand der Baumann Unternehmensberatung. Vor allem der Mittelstand plane, Geschäftsführerpositionen neu zu besetzen: ?Zum einen leiten Gesellschafter die Nachfolgesuche in die Wege, weil viele Amtsinhaber in absehbarer Zeit in den Ruhestand gehen. Zum anderen ergänzen oder ersetzen Unternehmen ihr Top-Management mit Personen, die Skills und Kompetenzen mitbringen, die sich insbesondere in einer Krise bewährt haben.?
Kandidatenmarkt bleibt eng

Derzeit sei noch nicht absehbar, wann sich die deutsche Wirtschaft von der Pandemie vollständig erholen wird. Momentan stehen mehr erfahrene Führungskräfte und Professionals auf dem Markt zur Verfügung als im Vorjahreszeitraum, weil manche Unternehmen in Schieflage geraten sind und sich von Personal trennen mussten. Trotzdem ist die Corona-Krise keine Entlastung für den in vielen Branchen herrschenden Mangel an Fach- und Führungskräftemangel ? auch weil die Generation der Babyboomer in den nächsten Jahren den Arbeitsmarkt verlässt. Dr. Michael Faller, Baumann Unternehmensberatung: ?Im Hinblick auf den Kandidatenmarkt ist jetzt der passende Zeitpunkt, weil Vorlauf, Verfügbarkeit und Erreichbarkeit der Kandidaten immer einkalkuliert werden müssen. Wer Mitte nächsten Jahres oder auch früher einen Geschäftsführer einstellen möchte, soll schnellstmöglich mit der Suche beginnen.?
Die größere Anzahl von potenziellen Kandidaten bedeute für die Baumann Unternehmensberatung im Executive & Professional Search bei jedem einzelnen sehr genau zu prüfen, ob er die Erwartung an eine Spitzenkraft erfüllt oder nur eine Anschlussposition sucht, weil ihr Arbeitgeber die Zukunft ohne sie plant. ?Um ein objektives Bild zu gewinnen, ob es sich um eine Top-Führungskraft handelt oder nicht, wenden wir verschiedene Methoden an?, erläutert Personalberater Michael Faller. ?Insbesondere verfügen wir über Informationen, wie sich das Unternehmen unter der Verantwortung des Kandidaten oder der Kandidatin entwickelt hat.? Ergänzend werden strukturierte Referenzgespräche mit Personen geführt, die direkt mit oder unter der Leitung des Bewerbers gearbeitet haben. Zusätzliche Testverfahren der Eignungsdiagnostik runden das Bild ab.

Manager und Managerinnen aus der zweiten Reihe

Die Chancen für Unternehmen, jetzt die passende Potenzialträger zu gewinnen, seien auch deshalb hoch, weil viele Führungskräfte aus der zweiten Reihe erleben, dass durch die Corona-Krise ihre Karrierechancen beim derzeitigen Arbeitgeber wegfallen. ?Diese Schlüsselkräfte waren auf dem Sprung in die erste Ebene und wollen sich jetzt umorientieren, um ihre Karriere weiterzuentwickeln.? Nicht selten kommen sie aus dem Automotive-Umfeld und streben einen Branchenwechsel an. Michael Faller rät Mandanten, die einem Kandidaten aus einer anderen Branche skeptisch gegenüber stehen, diese Position kritisch zu hinterfragen. ?Insbesondere Kandidaten aus Unternehmen und Branchen, die ihre Business Modelle bereits erfolgreich verändert und erforderliche Transformationen der Geschäftsprozess durchgeführt haben, können Erfahrungen einbringen, die den nächsten Entwicklungsschritt für unsere Kundenunternehmen darstellen.?

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