Finanzexperte warnt: Warum 90 Prozent der Unternehmer-Familien im Todesfall vor dem Ruin stehen

Finanzexperte warnt: Warum 90 Prozent der Unternehmer-Familien im Todesfall vor dem Ruin stehen
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Viele Inhaber von kleinen und mittelständischen Unternehmen wiegen sich in falscher Sicherheit. Eine abgeschlossene Risikolebensversicherung beruhigt das Gewissen: „Meine Familie ist versorgt.“

Doch eine aktuelle Warnung aus der Finanzpraxis zeigt: Bei neun von zehn Unternehmern ist die Absicherung strukturell falsch aufgesetzt. Im Ernstfall kassiert das Finanzamt, Banken fordern Kredite zurück und das hart erarbeitete Firmenvermögen erreicht niemals das Privatkonto der Hinterbliebenen.

Der Finanzexperte Michael Serve sieht dieses Drama in der Praxis immer wieder. „Es reicht nicht, einfach irgendeine Police abzuschließen. Wer die rechtlichen und steuerlichen Basics nicht versteht, verbrennt unnötig Geld – und lässt seine Familie im schlimmsten Fall mit den Schulden der Firma allein“, warnt Serve.

Die 5 fatalsten Fehler bei der Inhaber-Absicherung Laut Serve müssen fünf Punkte exakt geregelt sein, damit der unternehmerische Einsatz nicht umsonst war:

1. Mangelnde Transparenz für Angehörige: Viele Unternehmer hinterlassen ein organisatorisches Chaos. Es braucht heute schon glasklare Transparenz darüber, was finanziell und organisatorisch auf die Familie zukommt, statt sie im Ernstfall schätzen zu lassen.

2. Zu kurze Laufzeiten: Der aktuelle Gesundheitszustand ist das größte Kapital des Inhabers. Verträge müssen so lange wie möglich abgeschlossen werden, da nachträgliche Verlängerungen bei Krankheit meist ausgeschlossen sind.

3. Die Erbschaftsteuerfalle: Der häufigste und teuerste Fehler. Wer Verträge falsch oder über die Firma abschließt, tappt direkt in die Erbschaftsteuerfalle. Die Absicherung muss zwingend privat und „über Kreuz“ erfolgen.

4. Zu geringe Versicherungssummen: Die Summe darf nicht nur den privaten Lebensunterhalt decken. Sie muss zwingend ausreichen, um Banken glattzustellen und eine Interims-Geschäftsführung oder geordnete Liquidation der Firma zu finanzieren.

5. Lückenhafte Gesundheitsfragen: Ein einziger Fehler bei den Angaben gefährdet den gesamten Versicherungsschutz. Absolute Exaktheit ist hier Pflicht.

„_Das höchste Ziel jedes Unternehmers muss sein, dass sich der jahrelange unternehmerische Aufwand am Ende auszahlt und das Geld zu 100 Prozent geschützt auf dem Privatkonto der Familie ankommt_“, betont Serve.

Hinweis für die Redaktion & Leser:
Vertiefende Einblicke und praxisnahe Lösungsansätze zur korrekten Absicherung als Inhaber
behandelt Michael Serve in der aktuellen Episode seines Formats „Der Geld-Podcast“:
https://podcast1cc7a8.podigee.io/462-die-richtige-absicherung-im-todesfall-als-inhaber