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Gardinen, Sicht- und Sonnenschutz mit dynamischem Wachstum


 

Die Marktdaten für Gardinen, Sicht- und Sonnenschutz kennen für das Jahr 2016 fast nur Gewinner. Denn gegenüber dem Vorjahr haben bis auf den gewirkten Gardinenstoff alle Teilmärkte zugelegt. So erwirtschaftete allein die größte Warengruppe – die konfektionierten Gardinen – ein Umsatzplus von 7,7 Prozent. Auch das zweitwichtigste Produkt, die Rollos, profitierten von der gestiegenen Nachfrage, schloss das Jahr mit einem Umsatzplus von 4,3 Prozent. Aber nicht nur die Rechnung mehr Fenster gleich mehr Gardinen hat dazu beigetragen. „Das verdichtete Bauen, immer größer werdende Glasflächen schenken wie der generell spürbare Wunsch nach Wärme, Geborgenheit und individueller Raumgestaltung den Fensterkleidern neue Aufmerksamkeit“, so Sonja Koschel, Inhaberin von Marketmedia24. Außerdem steigt die Sensibilität für die energetischen Wirkungen von Sicht- und Sonnenschutz, der Heizenergie sparen und Sonnenhitze stoppen soll. Generell sind Innovation, Bedienkomfort und Funktionalität wirksame Marktmotoren. Vor diesem Hintergrund sind die Marktanalysten von Marketmedia24 sicher, dass das Marktvolumen für Gardinen, Sicht- und Sonnenschutz bis 2018 noch einmal zulegen und die 3 Milliarden Euro Marke überschreiten wird.

Entsprechend gut wertet Olaf Schmidt die Vorzeichen für die Heimtextil 2017: „Wir können erneut mehr Aussteller in Frankfurt begrüßen und kratzen an der 3.000er Marke. Das Wachstum kommt vor allem aus Europa, ist sehr qualitativ und insbesondere den Produktgruppen ‚Deko- und Möbelstoffe‘ sowie ‚Bett‘ zuzuordnen. Was wir ganz deutlich spüren ist das gestiegene Interesse der Architekten und Objektausstatter an textilen Interior-Lösungen sowie an Sicht- und Sonnenschutz. Hierauf haben wir mit unserer umfassenden Kommunikation ‚Interior.Architecture.Hospitality‘ die letzten Jahren einen besonderen Fokus gelegt.“

Vom lebendigen Marktgeschehen profitierten 2016 auch nahezu alle Vertriebswege. Handwerk und Objekteure, die Nummer eins am Markt, fuhren zum Beispiel ein Umsatzplus von 5,2 Prozent ein. Damit unterschritten sie allerdings den Marktanteil, den sie noch im Vorjahr (26,4 Prozent) hatten. Auch die Nummer zwei – der Möbelhandel – konnte trotz Umsatzplus seine Marktstellung lediglich halten. Anders der Distanzhandel, der auch in dieser Branche Meilenstiefel trägt. Onliner und Versender legten gemeinsam mit einem satten Umsatzplus von über 12 Prozent zu. Allerdings lehren sie mit rund 8 Prozent Marktanteil den stationären Wettbewerbern noch nicht das Früchten. Aber im Auge behalten sollte man die interaktiven Kollegen schon. Denn von 2018 bis 2012 weist Marketmedia24 für diesen Vertriebsweg ein Umsatzplus von 56,4 Prozent aus.

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