
Hamburg, den 14. April 2026 – Die innobis AG macht die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) SAP S/4HANA-ready und führt dazu SAP CMS zur Sicherheitenverwaltung und den ABAKUS Fördergegenstand ein. Mit diesem Großprojekt über insgesamt drei Jahre Laufzeit, mit 40 Mitarbeitenden im Kernprojektteam und insgesamt 120 Testern ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur S/4HANA-Umstellung getan. Diese ist für 2027 geplant, inklusive der notwendigen Anpassung von Eigenentwicklungen sowie der Einführung und Nutzung neuer Funktionen und Oberflächen im Bereich SAP FI/CO.
Dorothee Heider, Vorstandsmitglied der IFB Hamburg, sagt: „Wir schätzen die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit innobis sehr. innobis bringt nicht nur hohe bankfachliche Kompetenz mit, sondern auch ein tiefes Verständnis für unsere Prozesse auf bankfachlicher und technischer Ebene. Die Spezialisierung im Förderbankenumfeld sowie die SAP-Expertise ist dabei sehr wertvoll.“
Arne Schultz, Leiter Development & Integration Services bei der innobis AG und Gesamtprojektleiter, erklärt: „Seit Jahren ist klar, die Objekt- und Sicherheitenverwaltung in SAP CML entfällt mit SAP S/4HANA. Zum richtigen Zeitpunkt ist die IFB Hamburg diese Herausforderung zusammen mit uns angegangen. Heute freuen wir uns, dass das Projekt mit Blick auf Zeit, Kosten und Leistungsumfang planmäßig verlief. Auch nach einer Stabilisierungsphase von zwölf Wochen tauchten keine kritischen Fehler mehr auf. Zudem ist uns der organisatorische Wandel gelungen. Dadurch, dass wir die Tester und Fachbereiche frühzeitig eingebunden und geschult haben, lief die Umstellung der Bearbeitungsabläufe quasi „geräuschlos“ – trotz der zeitlichen Überschneidung mit dem ohnehin herausfordernden Jahresendgeschäft.“
Die Gewährleistung der SAP S/4HANA-Fähigkeit im Detail
Mit der Einführung von SAP CMS (SAP Collateral Management System) und dem ABAKUS Fördergegenstand zur Sicherheiten- und Objektverwaltung realisierte innobis die für die Umstellung auf SAP S/4HANA zwingend erforderliche Ablösung der SAP CML (SAP Loans Management) Objektverwaltung. Dabei wurden mehr als 30.000 Sicherheiten, 50.000 Objekte sowie über 170.000 Fördergegenstände migriert.
Zudem wurden der ABAKUS, das Aktuelle Förderbanken Antrags- und Kundensystem der IFB Hamburg, auf den SAP CMS-fähigen Releasestand gehoben und notwendige vorbereitende Maßnahmen im SAP FI/CO, wie Archivierung und Datenbereinigungen, durchgeführt. Der Einsatz von Standardsoftware löste darüber hinaus die proprietäre Meldewesen-Versorgung ab und kundenindividuelle Entwicklungen konnten zurückgebaut werden. Nicht zuletzt wurden die dispositiven Folgesysteme dort, wo erforderlich, angepasst.
Die Herausforderungen
Sowohl die Sicherheitenabbildung als auch die Kundensituation waren bei der IFB Hamburg komplex. Städtische Kunden mit vielschichtigen Organisationsstrukturen und mehreren hundert Verträgen bzw. Sicherheiten oder Objekten waren keine Seltenheit. Zudem existierten komplizierte Eigenentwicklungen mit Abhängigkeiten zur Sicherheitenabbildung. Auch regulatorische Anforderungen mussten fortwährend berücksichtigt werden. Dies führte beispielsweise dazu, dass die während der Projektlaufzeit erfolgten CRR III-Anpassungen in SAP CML auf SAP CMS portiert werden mussten. Rein organisatorisch war die Anzahl der beteiligten Fachbereiche und Tester sehr hoch und damit verbunden herausfordernd, ein geeignetes Test- und Go-live-Fenster auszumachen; eine Frozen Zone war ausgeschlossen und das Jahresendgeschäft stand an.
Schultz fasst zusammen: „Ein Projekt dieser Größenordnung und Komplexität ist für alle Beteiligten immer eine große Herausforderung. In diesem Fall kamen aber noch viele spezifische Themen hinzu wie die Komplexität der Sicherheiten, die inhaltliche Überschneidung mit regulatorischen Pflichtprojekten sowie die Identifikation eines für alle umsetzbaren Test- und Go-live-Zeitraums. Wesentlich für den Projekterfolg waren neben der inhaltlichen Expertise der Beteiligten in jedem Fall auch die langjährige und vertrauensvolle partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der IFB Hamburg und innobis.“
Pressematerial zum Download:
Arne Schultz, Leiter Development & Integration Services bei der innobis AG und Gesamtprojektleiter
Dorothee Heider, Vorstandsmitglied der IFB Hamburg
Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg)
Wenn es um das Thema Förderung geht, ist die IFB Hamburg die zentrale Anlaufstelle für Privatpersonen, Unternehmen sowie Institutionen in Hamburg. Sie berät zu allen Förderangeboten der Stadt Hamburg, des Bundes und der EU. Als Partner von Banken, Kammern und Verbänden unterstützt sie die Freie und Hansestadt Hamburg bei der Struktur- und Wirtschaftspolitik, der Sozialpolitik und bei der Erfüllung öffentlicher Aufgaben. Das Aufgabenspektrum reicht von der Wohnraumförderung über die Wirtschafts- und Innovationsförderung bis hin zur Förderung von Aktivitäten im Bereich Umwelt und Energie.