IHW-Präsident sieht bei AfD-Wahlsieg die Wissenschaftsfreiheit bedroht

IHW-Präsident sieht bei AfD-Wahlsieg die Wissenschaftsfreiheit bedroht
 

Halle – Bei einem Wahlsieg der rechtspopulistischen AfD bei den kommenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt sieht der hallesche Wirtschaftsforscher Reint Gropp die Freiheit der Wissenschaft gefährdet. „Die AfD zeichnet sich durch eine gewisse Wissenschaftsfeindlichkeit aus. Sie sagt zwar nicht explizit, sie will die Wissenschaftsfreiheit einschränken, aber sie glaubt auch nicht wirklich an eine unabhängige Wissenschaft“, sagt der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Mittwoch-Ausgabe). Das zeige sich in verschiedenen Zusammenhängen. Das prominenteste Beispiel sei der Klimawandel. „Aber auch die Ergebnisse in der Wirtschaftsforschung, nämlich dass Einwanderung positive Wachstumseffekte hat, wird da eher nicht akzeptiert“, so Gropp. Am IWH werde über „Vorkehrungen“ nachgedacht, sollte die AfD die Wahl gewinnen.

Pressekontakt:

Mitteldeutsche Zeitung
Marc Rath
Telefon: 0345 565 4200
marc.rath@mz.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell