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iico.de 2014: Alle wollen sich am Nutzer orientieren – kaum einer macht“s!

iico.de 2014 in Berlin
 

Berlin, 30. April 2014. Virtuelle und reale Welt verschmelzen immer mehr. Dazu braucht es nicht einmal die Datenbrille von Google oder das Internet der Dinge. Mit mobilen Medien und Anwendungen am Point Of Sale durchzieht das Web längst unser reales Leben. Umso wichtiger ist es für Marken und Shops, Nutzer überall unterbrechungsfrei mit der bestmöglichen User Experience zu erreichen. Soweit die Theorie. Die Praxis spiegelt diesen Anspruch indes noch lange nicht wider. Grund genug dem Thema einen eigenen Schwerpunkt beim iico.de 2014 (http://www.iico.de) , der Konferenz für Digitales Business einzuräumen. Neben Vorträgen und Keynotes werden dabei auch Workshops den Weg zur erfolgreichen Nutzerorientierung weisen.

„User Experience? Klar, machen alle, wenn man sie fragt. Leider verstehen die meisten darunter nur, den Kunden über alle denkbaren Kanäle zu erreichen, um damit mehr Umsatz zu machen. Das funktioniert aber so nicht.“ Klare Ansage von Thorben Fasching, Director Marketing & User Experience der hmmh multimediahaus AG. Als Vorsitzender der Fachgruppe E-Commerce im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist er ein ausgewiesener Experte und stellt sein Wissen den Teilnehmern in Vortrag und Workshop zur Verfügung.

„User Experience ist keine bloße Frage von nutzerfreundlichem, aktivierendem Aufbau und Design irgendeiner Netzapplikation. Es geht dabei auch nicht nur um Informationsarchitektur oder Content-Strategie.“ Für den Experten aus Bremen steht vielmehr fest: „Wirkliche User Experience heißt, sich komplett auf den Nutzer zu fokussieren und ihm eine unterbrechungsfreie gute Erfahrung in der Interaktion mit Marke oder Produkt zu bieten.“ Die Fokussierung auf den Nutzer sei der entscheidende Bestandteil des gesamten Projektprozesses. „Deshalb spreche ich auch von User Experience Management“, so Fasching weiter, dessen Vortrag eben diesen Titel trägt.

Als wesentlichen Beitrag dazu empfiehlt Thorben Fasching übrigens, das Denken in Kanälen zu beenden und den Nutzer integriert zu begleiten, um ihn in seinem Kontext zu erreichen: „Auch Kanäle sind Silos. Es reicht nicht aus, sie zu vernetzen. Informationsbeschaffung und Transaktion müssen den Kundenbedürfnissen möglichst individuell angepasst sein und sich sinnvoll ergänzen.“ Daher sei das oberste Ziel des User Experience Managements, die digitalen Produkte einladend, freundlich und praktisch zu gestalten, mit ihnen zu begeistern und somit im Wettbewerb erfolgreich zu sein.

Wie das funktionieren kann, erläutert Thorben Fasching in seinem Vortrag am 6. Mai und geht dabei sowohl auf die Definition von Zielgruppen und Use Cases als auch die Konzeption und Umsetzung nutzerorientierter Strategien ein. Der Workshop am Folgetag bietet den Teilnehmern zudem handfeste Insights und Antworten auf konkrete Fragestellungen aus der Praxis.

Wie sich sogenannte UX-Projekte gezielt angehen lassen und dabei Budget, Zeit und Nerven der Beteiligten schonen, ist Thema des Vortrags von Agnieszka M. Walorska, Geschäftsführerin der Digitalagentur Creativ Construction Heroes am ersten Konferenztag, dem 5. Mai.

Ähnlich wie Thorben Fasching, sieht auch sie, dass sich die Trennung zwischen der On- und Offline-Welt so gut wie vollständig auflösen wird. Und sie benennt die Notwendigkeit einer vorausschauenden User Experience: „Ein intelligenter Dienst besitzt die Fähigkeit das Verhalten und die Konventionen seines Nutzers so umfassend zu erlernen, dass er in der Lage ist, in verschiedenen Situationen antizipativ die passende Problemlösung anzubieten, ohne dass der Nutzer in diesem Moment aktiv nach ihr gesucht haben muss.“

Abgerundet wird das Thema User Experience beim iico.de 2014 von Prof. Dr. Ralf Schengber und Zukunftsforscher Joachim Graf, die in ihren Keynotes auf die veränderten Rahmenbedingungen in der Nutzer- und Serviceorientierung eingehen.

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Es webbt die Woche in Berlin! Vom 5. bis 10. Mai konferenzt sich die Hauptstadt durch ein umfangreiches Angebot an teilenswertem Wissen und wegweisender Information. Da ist Orientierung gefragt. Während etwa die NEXT14 ausblickt, „what „the new normal“ will look in the near future“, begibt sich die re:publica 2014 „into the wild“ einer neuen ungezähmten Netzkultur. Den Bedarf an praxistauglichen Strategien und Lösungen sowie greifbaren digitalen Trends deckt der iico.de 2014 in seiner zehnten Auflage. Die Konferenz für Digital Business richtet sich vor allem an Web-Verantwortlichen aus Marketing, Vertrieb, IT und Unternehmenskommunikation und bietet den mehr als 400 Teilnehmern in rund 50 Expertenvorträgen und -workshops viel Praxisbezug.

Der iico.de 2014 findet vom 5. bis 7. Mai im Maritim proArte in Berlin statt.

Weitere Informationen unter:
http://https://www.iico.de/


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