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Immer mehr private Bildungseinrichtungen

Die Anzahl der Bildungseinrichtungen in
Deutschland ist von rund 99 600 im Jahr 1998 auf rund 95 400 im Jahr
2010 zurückgegangen. Dies ist unter anderem eine Folge sinkender
Schülerzahlen aufgrund der demografischen Entwicklung. Wie im heute
veröffentlichten Bericht „Bildung in Deutschland 2012“ dargestellt,
ist dabei die Zahl der Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft von
67 600 auf 55 400 gesunken (- 18 %). Dagegen hat sich die Anzahl der
Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft um ein Viertel von 32
000 auf 40 000 erhöht.

Dieser Trend zu privaten Bildungseinrichtungen ist in allen
Bildungsbereichen zu beobachten, insbesondere bei Hochschulen und
allgemeinbildenden Schulen. Das zeigt sich auch bei den
Teilnehmerzahlen in privaten Einrichtungen, die sich seit 1998 um 26
% erhöht haben. Allerdings besuchen insgesamt nur 6 % der
Studierenden und 8 % der Schülerinnen und Schüler private Hochschulen
beziehungsweise allgemeinbildende Schulen.

Wie die Ergebnisse des Bildungsberichts außerdem zeigen, steigt
der Bildungsstand der Bevölkerung weiter. 2010 hatten 22 % der 30-
bis unter 35-Jährigen einen Hochschulabschluss. In der Alterskohorte
der 60- bis unter 65-Jährigen betrug dieser Anteil lediglich 15 %.
Dies ist vor allem auf das veränderte Bildungsverhalten der Frauen
zurückzuführen. Während im Jahr 2010 die 30- bis unter 35-jährigen
Frauen zu 23 % einen Hochschulabschluss besaßen, hatten in der Gruppe
der 60- bis unter 65-jährigen Frauen nur 10 % einen solchen
Abschluss. In der Gruppe der 30- bis unter 35-Jährigen wiesen die
Frauen mit 23 % erstmals einen höheren Anteil von Personen mit
Hochschulabschluss auf als gleichaltrige Männer (22 %).

Auch bei Personen mit Migrationshintergrund ist der Bildungsstand
in den letzten Jahren gestiegen. Allerdings wies diese Personengruppe
2010 weiterhin geringere Bildungsabschlüsse auf als Personen ohne
Migrationshintergrund. In der Gruppe der 30- bis unter 35-Jährigen
ist der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund ohne
beruflichen Abschluss seit 2005 von 40 % auf 37 % in 2010
zurückgegangen. Der Anteil ist dennoch mehr als dreimal so hoch wie
bei den Personen ohne Migrationshintergrund (11 %).

Diese und andere bildungsrelevanten Indikatoren zu Themen der
frühkindlichen Bildung, der allgemeinen und beruflichen Bildung, der
Hochschulbildung und der Weiterbildung werden im Bericht „Bildung in
Deutschland 2012″ dargestellt. Der Bericht wurde zum vierten Mal im
Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und
der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder (KMK) verfasst.
Der Autorengruppe unter Federführung des Deutschen Instituts für
Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) gehören Expertinnen und
Experten der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, des
Deutschen Jugendinstituts (DJI), der Hochschul-Informations-System
(HIS) GmbH und des Soziologischen Forschungsinstituts der Universität
Göttingen (SOFI) an. Der vollständige Bericht steht im
Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de
–> Publikationen –> Thematische Veröffentlichung –> Bildung,
Forschung, Kultur –> Bildungsstand zur Verfügung. Unter
http://www.bildungsbericht.de/ stehen ebenfalls der vollständige
Bericht sowie alle Tabellen zum Download zur Verfügung.

Die Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit weiteren
Zusatzinformationen und -funktionen, ist im Internet-Angebot des
Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/presseaktuell zu
finden.

Weitere Auskünfte gibt:

Daniela Nold, Telefon: (0611) 75-4611, www.destatis.de/kontakt

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
E-Mail: presse@destatis.de

Weitere Informationen unter:
http://


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