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Immer weniger Bewerber für die duale Ausbildung im Saarland

Der heute vom Bundeskabinett verabschiedete Berufsbildungsbericht belegt, dass die Zahl der Schulabgänger in den vergangenen Jahren zurückgegangen ist und dass zugleich immer mehr Schulabgänger ein Studium aufnehmen. Die Zahl der Bewerber für eine berufliche Ausbildung geht entsprechend deutlich zurück. Verlierer sind die Unternehmen. Aufgrund des Bewerbermangels können sie eine wachsende Zahl von Ausbildungsstellen nicht besetzen. Laut IHK gilt das gerade auch für das Saarland. Hier gab es im letzten Jahr laut Arbeitsagentur noch 492 freie Ausbildungsstellen bei lediglich 85 noch suchenden Bewerbern. IHK-Hauptgeschäftsführer Volker Giersch: „Dieser problematische Trend wird sich auch in diesem Jahr fortsetzen. Bis Ende März diesen Jahres ist die Zahl der Bewerber für eine duale Ausbildung laut Agentur für Arbeit erneut um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Zahl der betrieblichen Ausbildungsstellen ist dagegen um zwei Prozent gestiegen. Die Folge: Vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen bleiben viele Ausbildungsstellen frei.“
Aus Sicht der IHK Saarland ist es dringend erforderlich, die Attraktivität der beruflichen Ausbildung wieder stärker in das Bewusstsein der Jugendlichen zu rücken. „Wir werden hierzu in den kommenden Monaten eine Marketingkampagne starten, die deutlich machen wird, dass Jugendliche mit einer dualen Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt hervorragende Chancen haben. Das gilt insbesondere dann, wenn sie die vielfältigen Weiterbildungschancen nutzen, die nicht selten einem Bachelor-Abschluss gleichwertig sind“, so Giersch. Zugleich appelliert die IHK an ihre Ausbildungsbetriebe, nicht zu resignieren und ihr Ausbildungsangebot aufrecht zu erhalten. Giersch: „Eine duale Ausbildung ist für die Betriebe immer noch die beste Möglichkeit, ihren Fachkräftebedarf zu sichern. Daher unser Appell an die Betriebe: Melden Sie Ihre Ausbildungsstellen bei der Lehrstellenbörse der IHK und auch bei der Arbeitsagentur. Die IHK-Mitarbeiter helfen Ihnen gerne, den passenden Auszubildenden zu finden“. Dabei sei wichtig, frühzeitig die Ausbildungsstellen zu melden, bevor Jugendliche sich für andere – zum Teil vollzeitschulische Ausbildungsgänge – entscheiden.

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