Immobiliensuche: Liebe auf den ersten Blick oder letzte Chance? (FOTO)


 


– Wohntraumstudie: Beim Immobilienkauf und der Suche nach
Mietobjekten gibt es emotionale und rationale Entscheidungstypen
– Emotionale Entscheidungsstile überwiegen leicht

Ob pragmatisch oder intuitiv: Bei der Entscheidung für oder gegen
eine Immobilie gehen die Deutschen sehr unterschiedlich vor. Das
zeigt die aktuelle Wohntraumstudie von Interhyp, für die 2.600
Bundesbürger befragt wurden. Ein bemerkenswertes Ergebnis: 23 Prozent
der Befragten sagen, dass sie sich vor allem auf ihr Bauchgefühl
verlassen haben und weitere 14 Prozent berichten, dass sie sich
direkt in die Immobilie verliebt haben. Damit lassen sich 37 Prozent
der Kauf- oder Mietinteressenten bei der Immobiliensuche vor allem
von ihren Gefühlen leiten. Vorwiegend sachlich entscheiden sich mit
36 Prozent etwas weniger Menschen. “Das Bauchgefühl muss stimmen, das
zeigen auch die Erfahrungen aus unserer Beratung”, sagt Mirjam Mohr,
Vorständin der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler für
private Baufinanzierungen. “Immobilieninteressenten sollten aber
wohlüberlegt vorgehen und die Kosten genau kalkulieren. Die
Finanzierung eines Immobilienkaufs sollte so gestaltet sein, dass sie
jetzt und in Zukunft tragfähig bleibt.” Interhyp hat zusammen mit dem
Rheingold Institut die sechs häufigsten Entscheidungstypen bei der
Immobiliensuche herausgearbeitet.

Die Bauchgefühl-Entscheider

“Ich habe eher emotional entschieden, nach meinem Bauchgefühl: Ich
hatte das Gefühl, die Immobilie passt einfach” – diese Aussage trifft
für 23 Prozent der Befragten zu. Dabei sagen mehr Frauen als Männer,
dass sie auf ihr Bauchgefühl gehört haben (25 Prozent gegenüber 20
Prozent).

Die Verliebten

Liebe auf den ersten Blick gibt es offenbar nicht nur zwischen
Menschen. Auch zwischen Immobilien und ihren künftigen Besitzern kann
es funken. Laut Interhyp sagen 14 Prozent der Befragten: “Ich habe
mich direkt in die Immobilie verliebt.” Interessant: Die Verliebtheit
ist offenbar ansteckend. Unter den Immobiliensuchenden aus Haushalten
mit mindestens 4 Personen äußerten sich sogar 20 Prozent derart
begeistert über ihre Immobilie.

Die sachlichen Prüfer

Rund 28 Prozent der Befragten prüfen sachlich, ob ihre Ansprüche
erfüllt werden. Sie wissen, was sie wollen und kennen den Markt. Für
sie zählen oft klassische Faktoren wie Größe, Schnitt, Preis und
Lage. Für Überraschungen und spontanes Umschwenken auf eine
Immobilie, die nicht den Kriterien entspricht, sind sie weniger
empfänglich. Unter den Käufern ist dieser Typ häufiger vertreten als
unter den Mietern (31 Prozent gegenüber 26 Prozent).

Die Pro-Contra-Entscheider

Die Pro-Contra-Entscheider, zu denen rund 8 Prozent der Befragten
zählen, halten es bei der Immobiliensuche ein wenig wie bei der
Auswahl des neuesten Smartphones oder Autos. Sie wägen Pro und Contra
ab: Was spricht für die Immobilie? Was spricht dagegen? Dieser
Entscheidungstyp ist zusammen mit den sachlichen Prüfern der
rationalen Vorgehensweise zuzuordnen, zu der damit insgesamt 36
Prozent der Befragten zählen. Aber nicht alle Entscheidungsstile
lassen sich so klar den Kategorien “sachlich” oder “emotional”
zuordnen, manchmal wird die Immobilie einfach als letzte Chance oder
– im Gegenteil – als Glücksfall empfunden.

Die Letzte-Chance-Entscheider

Rund 10 Prozent der Befragten betrachten die gewählte Immobilie
als ihre letzte Chance. Sie wissen eigentlich, was sie wollen,
bekommen es aber nicht. Stattdessen nehmen sie, was einigermaßen
passt. Dieser Entscheidungstyp ist häufiger in größeren Städten als
auf dem Land anzutreffen (14 Prozent gegenüber 9 Prozent). Bei einem
Immobilienkauf möchten die Menschen aber offenbar weniger Kompromisse
eingehen: Unter Käufern ist dieser Typ mit 6 Prozent seltener
vertreten als unter Mietern (14 Prozent).

Die Glückspilze

Immerhin 17 Prozent der Befragten sagen, dass die Immobilie
regelrecht zu ihnen gefunden hat. Die Suche nach Haus oder Wohnung
hatte oftmals noch nicht begonnen – als sich eine günstige
Gelegenheit bot. Ähnlich wie die Letzte-Chance-Entscheider haben die
Glückpilze gerade keine Alternativen. Aber die brauchen sie auch gar
nicht, denn die Wohnung oder das Haus ist bereits ihre
Traumimmobilie.

Für die Wohntraumstudie 2019 hat Interhyp zusammen mit dem
Rheingold Institut den Entscheidungsprozess bei der Immobiliensuche
detailliert betrachtet. Für die Studie wurden die Ergebnisse aus 20
qualitativ-psychologischen Tiefeninterviews in einen quantitativen
Fragebogen überführt. Mehr als 2.600 Menschen wurden dann in einem
bundesweiten und repräsentativen Online-Panel befragt. Die
wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick finden sich unter
https://wohntraumstudie.interhyp.de/

Über Interhyp

Die Interhyp Gruppe ist eine der führenden Adressen für private
Baufinanzierungen in Deutschland. Mit den Marken Interhyp, die sich
direkt an den Endkunden richtet, und Prohyp, die sich an
Einzelvermittler und institutionelle Partner wendet, hat das
Unternehmen 2018 ein Baufinanzierungsvolumen von 22 Milliarden Euro
erfolgreich bei seinen mehr als 400 Bankpartnern platziert. Dabei
verbindet die Interhyp Gruppe die Leistungsfähigkeit der
eigenentwickelten Baufinanzierungsplattform eHyp mit
kundenorientierten Digitalangeboten und der vielfach ausgezeichneten
Kompetenz ihrer Finanzierungsspezialisten. Die Interhyp Gruppe
beschäftigt etwa 1.600 Mitarbeiter und ist an über 100 Standorten
persönlich vor Ort für ihre Kunden und Partner präsent.

Pressekontakt:
Britta Barlage, Pressesprecherin B2C, Interhyp AG, Domagkstraße 34,
80807 München, Telefon: +49 (89) 20307 1325, E-Mail:
britta.barlage@interhyp.de, www.interhyp.de

Original-Content von: Interhyp AG, übermittelt durch news aktuell

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