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Importpreise im November 2015: – 3,5 % gegenüber November 2014

Sperrfrist: 22.12.2015 08:00
Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der
Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist.

Die Einfuhrpreise waren im November 2015 um 3,5 % niedriger als im
November 2014. Im Oktober 2015 hatte die Jahresveränderungsrate – 4,1
% betragen, im September 2015 hatte sie bei – 4,0 % gelegen. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die
Importpreise im November 2015 gegenüber Oktober 2015 um 0,2 %.

Den größten Einfluss auf die Gesamtpreisveränderung zum Vorjahr
hatte wie auch schon in den Vormonaten die Entwicklung der
Einfuhrpreise für Energie. Diese waren im November 2015 um 28,5 %
niedriger als im November 2014. Im Vorjahresvergleich sanken
insbesondere die Importpreise für Erdöl (- 36,2 %) und
Mineralölerzeugnisse (- 27,3 %). Aber auch Erdgas war gegenüber dem
Vorjahr erheblich günstiger (- 22,1 %).

Im Vergleich zu Oktober 2015 verbilligten sich die Energieimporte
um 3,0 %. Im Vormonatsvergleich fielen insbesondere die Preise für
importiertes Erdöl (- 5,6 %), elektrischen Strom (- 4,4 %), Erdgas (-
2,1%) und Mineralölerzeugnisse (- 0,6 %), während die Einfuhr von
Steinkohle um 2,0 % teurer wurde.

Der Einfuhrpreisindex ohne Energie war im November 2015 um 0,5 %
höher als im November 2014, gegenüber Oktober 2015 stieg er um 0,2 %.
Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der
Einfuhrpreisindex im November 2015 um 0,5 % unter dem Stand des
Vorjahres und um 0,1 % über dem Niveau des Vormonats.

Starke Preisrückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat gab es im
November 2015 unter anderem auch bei importiertem Nickel in Rohform
(- 26,9 %), Rohkaffee (- 17,8 %), Rohaluminium (- 16,3 %), Eisenerz
(- 16,1 %), Rohkupfer (- 14,9 %), Roheisen, Stahl und
Ferrolegierungen (- 10,8 %) sowie bei Milch und Milcherzeugnissen (-
10,1 %). Dagegen stiegen gegenüber November 2014 unter anderem die
Preise für Rohkakao (+ 29,9 %), Rindfleisch (+ 8,9 %), Holz- und
Zellstoff (+ 8,0 %), Bekleidung (+ 5,8 %), elektronische Bauelemente
(+ 4,3 %), pharmazeutische und ähnliche Erzeugnisse (+ 2,8 %) sowie
für Maschinen (+ 2,7 %).

Der Index der Ausfuhrpreise lag im November 2015 um 0,3 % über dem
Stand von November 2014. Im Oktober 2015 hatte die
Jahresveränderungsrate bei + 0,2 % gelegen, im September 2015 bei +
0,3 %. Gegenüber dem Vormonat Oktober 2015 stiegen die Exportpreise
geringfügig um 0,1 %.

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit
Tabellen sowie weitere Informationen und Funktionen sind im
Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter
http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Weitere Auskünfte erhalten Sie über:
Marion Knauer,
Telefon: +49 611 75 2302,
Kontaktformular

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
E-Mail: presse@destatis.de

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