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IT-Outsourcing gewinnt weiter an Bedeutung – „die Cloud“ dagegen bleibt lediglich „interessant“

IT-Dienstleister in der DACH-Region haben es nach wie vor nicht leicht – der Löwenanteil der IT-Budgets wird für internes Personal sowie für Soft- und Hardwareprodukte ausgegeben. Beispielsweise gaben mehr als 40 Prozent der Befragten an, überhaupt keine Outsourcing-Strategie zu verfolgen. Bei weiteren 45 Prozent liegt der Anteil von Outsourcing und Managed Services bei unter 25 Prozent der IT-Ausgaben.

Aber immerhin 40 Prozent der befragten Unternehmen nutzen bereits Outsourcing-Leistungen für das Application Management, rund 30 Prozent für Rechenzentrumsservices und Hosting.

In Großunternehmen ist der Anteil der Outsourcing-Leistungen noch höher. So nutzen bereits über 60 Prozent der befragten Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern externe Rechenzentrumsleistungen, bei der Anwendungsbetreuung sind es sogar über 80 Prozent.

Geschäftsprozess-Outsourcing dagegen fristet nach wie vor ein Nischendasein im deutschsprachigen Raum. Während der Fokus projektseitig klar auf Prozessoptimierung liegt, kommt für mehr als drei Viertel der Befragten das Outsourcing von Geschäftsprozessen auch zukünftig nicht in Frage.

Über alle Bereiche erwartet ein Viertel der Befragten in den kommenden drei Jahren einen Anstieg des Outsourcing-Anteils am IT-Budget, 19 Prozent rechnen sogar mit einer signifikanten Zunahme. Lediglich 6 Prozent der Unternehmen wollen diesen Anteil verringern.

Im Gegensatz zum Outsourcing steht die Entwicklung des Cloud Computing in der DACH-Region am Anfang. Eine gewisse Vorreiterrolle in diesem jungen Markt nehmen Software-as-a-Service (SaaS)-Angebote sowie Collaboration und E-Mail aus der Cloud ein, gefolgt von Speicher, Test- und Entwicklungsumgebungen. Allerdings ist bisher nur SaaS bereits bei mehr als 10 Prozent der Umfrageteilnehmer im Einsatz.

Interesse am Einsatz von Cloud Computing scheint also durchaus vorhanden, auch wenn die Skepsis beim Gros der Umfrageteilnehmer noch überwiegt. Immerhin, zwischen einem Viertel und einem Drittel der Teilnehmer kann sich vorstellen, die oben genannten Cloud-Angebote zu nutzen. „Lediglich Sicherheit ist ein Bereich, der für die Teilnehmer eher gegen ‚die Cloud’ spricht, als dass sie Sicherheitslösungen aus dieser beziehen möchten“, resümiert Karsten Leclerque, Principal Consultant – Outsourcing & Cloud bei PAC.

Diese Ergebnisse basieren auf der telefonischen Befragung von mehr als 300 IT-Führungskräften aus IT-Anwenderunternehmen unterschiedlicher Branchen und Firmengrößen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Befragung fand im Zeitraum von Mitte Mai bis Mitte Juli 2011 statt. Die Mehrheit der Befragungsteilnehmer sind Mitglieder im ICT Research Board von PAC und Berlecon, einer Plattform für den Wissensaustausch und das Networking zwischen ICT-Entscheidungsträgern in ICT-Anwenderunternehmen und den Analysten (www.ict-researchboard.de).

Die vollständige Studie „User Survey 2011 on Outsourcing, Cloud & Managed Services“ steht Kunden des „PAC Outsourcing Research Program“ ab Ende September zur Verfügung. Der Report ist darüber hinaus zum Einzelpreis von 2.250 Euro erhältlich. Weitere Informationen unter www.pac-online.com.

Weitere Auszüge aus der User Survey 2011 veröffentlicht PAC zeitgleich im Rahmen des ICT Research Board unter www.ict-researchboard.de.

Weitere Informationen unter:
http://www.pac-online.com


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