Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat die Aufstockung des Euro-Rettungsfonds von 500 auf 700 Milliarden Euro begrüßt. Wie Lagarde in einer schriftlichen Mitteilung erklärte, werde die Kombination von Mitteln aus dem vorläufigen Rettungsfonds EFSF mit denen aus dem dauerhaften Rettungsschirm ESM die europäische „Brandmauer“ stärken. Gleichzeitig betonte Lagarde, dass die Maßnahme den IWF in seinem Bemühen unterstütze, neue Gelder zu erschließen. Zuvor hatten IWF-Mitglieder wie China und Brasilien höhere Zahlungen an den Währungsfonds davon abhängig gemacht, ob es den Europäern gelingt, die Rettungsmittel unabhängig vom IWF aufzustocken. Die Finanzminister der Euro-Zone hatten auf ihrem Treffen in Kopenhagen am Freitag beschlossen, die Mittel für den dauerhaften Euro-Rettungsschirm ESM auszuweiten.
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