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Jugendliche schreiben mit am Kochbuch Europa

Startklar für etwas andere Ferien: In Bosnien-Herzegowina und Belarus, in der Ukraine und acht Städten in Nordrhein-Westfalen werden rund 300 Jugendliche aus 14 Ländern im Sommer 2012 gemeinnützige Projekte zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit verwirklichen. Möglich werden die insgesamt zwölf internationalen Jugendbegegnungen durch ewoca³, das einzigartige Förderprogramm für Jugendeinrichtungen aus NRW. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat die Schirmherrschaft übernommen: „Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Europa“, heißt es in ihrem Grußwort. Manfred Walhorn vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen zitierte die Worte der Ministerpräsidentin, als er die Bedeutung von ewoca³ beim ersten Netzwerktreffen der rund 100 jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus NRW am Samstag (23. Juni 2012) in Düsseldorf unterstrich. „Ein Europa, das für Frieden und Gerechtigkeit, Wohlstand und faire Chancen steht, ist kein Selbstläufer: Es läuft nur, wenn wir es in Bewegung halten.“

Im Zentrum für Kultur und Kommunikation (ZAKK) trafen sich die rund 100 jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen, um Pläne für ihre Zusammenarbeit über Länder- und Workcamp -Grenzen hinweg zu schmieden. So wollen sie in ihren Zielländern in die Kochtöpfe schauen, typische Gerichte der Regionen kennen lernen und gemeinsam ein ewoca³ -Kochbuch erarbeiten. „Was wollen wir am Ende dieses Sommers auf jeden Fall erlebt haben?“, hieß eine provokante Frage, die die Neugier beflügeln sollte. Erfahrungsberichte der Jugendlichen werden während des ganzen Sommers kontinuierlich auf der Homepage www.ewoca.org veröffentlicht. Am 7. Juli beginnt das erste Workcamp in Vil Slavske in der Ukraine. Am 26. August endet das letzte Workcamp in Bornheim.

„Wir brauchen ein gemeinsames Europa, das sich nicht nur über das liebe Geld definiert, sondern über die Herzen“, gab Matthias Tümpel, Vorsitzender des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks e. V. in Dortmund den Jugendlichen mit auf den Weg. „Europa ist das, was wir daraus machen.“ Damit verbinde sich ein Auftrag an die Jugend. „Grenzüberschreitende Erfahrungen kann man sich nicht anlesen, sondern nur selbst machen“, sagte auch Rana Islam, zuständiger Projektmanager von der Stiftung Mercator. „Um die europäische Identität zu fördern, unterstützen wir das Austauschprogramm.“

ewoca³ ist ein einzigartiges Förderprogramm für Jugendeinrichtungen aus Nordrhein-Westfalen, das Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf interkulturelle Kontakte ermöglicht. Das Projekt des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks e. V. in Dortmund wird in der zweiten Phase gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Stiftung Mercator. ewoca³ vernetzt zwölf Jugendeinrichtungen aus NRW mit jeweils zwei Jugendeinrichtungen im Ausland. In den kommenden drei Jahren organisieren die Projektpartner reihum drei Workcamps. Inhaltlich steht das Thema „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ (BNE) im Vordergrund.

Für 2012 sind Jugendbegegnungen geplant in Bornheim (bei Bonn), Hagen, Köln, Gütersloh, Oberhausen, Westerkappeln (Kreis Steinfurt) sowie in Bosnien-Herzegowina, Belarus und in der Ukraine. In den zwölf europäischen Workcamps entstehen unter anderem ein Niedrigseilgarten, eine Krankenstation für Tschernobyl-Umsiedler und eine Werkstatt zur Fahrradreparatur. Mehrere Projekte widmen sich der ökologischen Aufwertung von Flächen im Sinne des Klimaschutzes.

Weitere Informationen unter www.ewoca.org.

Weitere Informationen unter:
http://www.vombuechel.de


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