k3 mapa GmbH: FED besorgt wegen steigender Zinsen in Japan

k3 mapa GmbH: FED besorgt wegen steigender Zinsen in Japan
 

Am 21. November 2025 erinnerte die k3 mapa an die eigene Veröffentlichung vom 20. Mai 2025. In diesem Artikel wird vor den Auswirkungen der steigenden Zinsen in Japan gewarnt. Seitdem sind die Zinsen massiv gestiegen, die amerikanische Zentralbank FED ist besorgt und deren Vorsitzender Scott Bessent telefoniert mit seinem japanischen Amtskollegen. Die Situation wird immer kritischer.

Die Zinsen für 30-jährige Staatspapiere betrugen im August 2019 ca. 0,8%. Am 20.1.2026 lag der Zinssatz bei ca. 3,8%. Heute sind die Zinsen leicht auf 3,7% gesunken.

Damit werden die Auswirkungen – wie im Mai 2025 beschrieben – immer wahrscheinlicher:

Zum einen könnte es relativ schnell zur Auflösung der carry trades (also einer Umkehr der Geldflüsse) kommen. Insbesondere der amerikanische Aktienmarkt würde darunter erheblich leiden, welches weitere Märkte in Mitleidenschaft ziehen würde.

Zum anderen bedeuten steigende Zinsen für ein Land, dessen Staatsverschuldung bei ca. 250% liegt, dass der Anteil der Zinszahlungen am Staatshaushalt zunimmt. Das ist vor dem Hintergrund der demografischen Krise in Japan besonders kritisch.

„Die massive Ausweitung der Geldmenge in Japan – also des Kredits – ist nur in einem ungedeckten FIAT Geldsystem möglich. Aufgrund der carry trades hat die gesamte Welt von dem billigen japanischen Geld profitiert. Wenn sich die carry trades nun umkehren sollten, dann werden die Auswirkungen global sein.“ – kommentiert Thorsten Schuppenhauer, Geschäftsführer der k3 mapa GmbH. Und er fährt fort: „Wir raten unseren Kunden sich mit der Wahrscheinlichkeit konstant hoher Inflation auseinanderzusetzen. Die aktuelle finanzpolitische Situation erinnert gefährlich an die Zeit in Deutschland nach dem I. Weltkrieg.“