Manfred Schmidt, viel gescholtener Chef des
Nürnberger Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, hat Recht.
Während Bayern für die Aufnahmezentren für Asylbewerber speziell aus
Balkan-Staaten heftig gescholten wird – gar von "Selektion" ist die
Rede – tun viele andere Bundesländer nichts anderes. Es ist sinnvoll,
Flüchtlinge aus Ländern, die nur eine geringe Anerkennungsquote der
Asylanträge erwarten lassen, nicht erst über d
US-Präsident Barack Obama hat wünschenswert
deutlich die Alternative beim Streit um das Atom-Abkommen mit Iran
aufgezeigt. Es geht am Ende um nicht weniger als Frieden oder Krieg.
Letzteres sei die logische Konsequenz einer Zurückweisung des mühsam
ausgehandelten Deals, der im UN-Sicherheitsrat mit 15:0 Stimmen die
selten einhellige Unterstützung der Weltgemeinschaft fand. Die
Empörung des israelischen Ministerpräsidenten Netanyahu und seiner
republikani
Eigentlich hatten die Republikaner inhaltliche
Akzente setzen wollen. Eigentlich wollten sie ihre erste TV-Debatte
nutzen, um im Wahlkampf ums Weiße Haus die konservative Alternative
zu Hillary Clinton zu skizzieren. Doch momentan dreht sich alles um
Donald Trump, den Immobilientycoon mit übergroßem Ego. Staunend
verfolgen die Amerikaner, wie der New Yorker Milliardär mit allen
Regeln des politischen Betriebs bricht. Und von dieser Debattennacht
wird wohl nur eines i
"Das erste Halbjahr hat die Erwartungen im
Außenhandel übertroffen. Die jüngste Belebung des Außenhandels mit
den EU-Staaten hat hier einen wichtigen Beitrag geleistet. So sind
diese Ausfuhren zuletzt im Juni um mehr als 12 Prozent gewachsen.
Gleichzeitig führt die Nachfrage aus den Drittländern ebenfalls zu
einem zweistelligen Wachstum der Ausfuhren, das mit 15,8 Prozent
sogar noch die Ausfuhren in die EU-Länder übertraf. Gerade diese
Entwic
Lübeck. Der Grünen-Agrarpolitiker Friedrich
Ostendorff hat die vom russischen Präsidenten Wladimir Putin
angewiesene Vernichtung von Lebensmitteln aus westlichen Ländern
scharf verurteilt. Ostendorff nannte eine solche Maßnahmen "zutiefst
unmoralisch". Den Lübecker Nachrichten (Freitag) sagte er: "Gute
Lebensmittel verbrennt man nicht. Eine solche schwachsinnige Aktion
auf Weisung des russischen Präsidenten kann ich nur auf das Schärf
Die Umweltorganisation Germanwatch begrüßt die
neuen Klimaziele der US-Regierung. "Der –Clean Power Plan– von
Präsident Barack Obama ist ein Meilenstein der US-amerikanischen
Klimapolitik", schreibt Lutz Weischer, Teamleiter für Internationale
Klimapolitik bei der Organisation, in einem Gastbeitrag für die in
Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland"
(Freitagausgabe). "Der Plan, der für den Stromsektor klare
Reduktionsve
Wenn heute, 70 Jahre danach, die Friedensglocke
in Hiroshima läutet, bleibt nur Staunen. Darüber, dass die Atombombe
"Little Boy", die am 6. August 1945 um 8 Uhr, 15 Minuten und 17
Sekunden in 580 Metern Höhe über der japanischen Stadt explodierte,
nicht den Anfang vom Ende der Welt bedeutete. Zehntausende Menschen
starben an jenem 6. August. Zehntausende Menschen starben drei Tage
später, bei der Explosion der zweiten Atombombe über Nagasaki.
Nieman
Der Klamauk der republikanischen
Vorwahl-Kämpfer lässt fast vergessen, worum es geht: Die Entscheidung
über die Nominierung eines Kandidaten, der für das mächtigste Amt der
Welt antritt. Gemessen daran hat sich nicht nur Donald Trump
disqualifiziert. Das gesamte Bewerberfeld muss sich vorhalten lassen,
einen ernsthaften politischen Wettbewerb in ein unwürdiges Spektakel
verwandelt zu haben. Statt mit guten Ideen konkurrieren kindische
Männer mit bizarrem Ge
Die Bilder des Atombombenabwurfs auf Hiroshima – an
diesem 70. Jahrestag wirken sie so beklemmend wie lange nicht mehr.
Denn die Gefahr einer weltweiten nuklearen Katastrophe ist heute
wieder mindestens so konkret und allgegenwärtig wie in den
Jahrzehnten des Kalten Kriegs, als vor allem der Dauerkonflikt
zwischen den Supermächten USA und UdSSR den Frieden bedrohte. Die
heutige Welt hingegen ist übersät mit Pulverfässern von atomarer
Sprengkraft. Im Nahen Osten h&
"Der zukünftig deutlich bessere Marktzugang für
Produkte beider Regionen wird nicht nur der vietnamesischen
Volkswirtschaft neuen Schwung verleihen, sondern vor allem auch dem
deutschen Außenhandel neue Impulse geben. Vietnam ist mit seiner
stabilen Wirtschaft und seinem guten Bildungssystem nicht nur ein
überaus attraktiver Markt, sondern schon jetzt einer der wichtigsten
Handelspartner Deutschlands in Asien." Dies erklärt Anton F. Börner,
Prä