Kölner Stadt-Anzeiger: Kraft gegen Sparpolitik der Bundesregierung – „Fetisch Schwarze Null so schnell wie möglich“ – NRW-Ministerpräsidentin dämpft Erwartungen an Aufnahme zusätzlicher Flüchtlinge aus Nahost

Die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen,
Hannelore Kraft (SPD), hat die Sparpolitik der Bundesregierung
kritisiert. Das Ziel einer "schwarzen Null so schnell wie möglich"
nannte Kraft in einem Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Donnerstag-Ausgabe) einen "Fetisch". "Bei allen anerkannten
Spar-Notwendigkeiten müssen wir auch investieren", sagte Kraft und
nannte exemplarisch die Bereiche Bildung und Infrastruktur. Die

Weser-Kurier: Kommentar von Julius Müller-Meiningen zum neuen Vatikan-Skandal

Die Festnahme des ehemaligen polnischen Erzbischofs
Jozef Wesolowski wegen Kindesmissbrauchs und seine Überstellung in
den Hausarrest ist eine Premiere für den Vatikan. Niemals ging der
Kirchenstaat mit solcher Härte gegen einen Priester vor, niemals
wendete sich die Vatikanjustiz gegen ein so hohes Mitglied der Kurie.
Der Fall Wesolowski bietet eine ganze Reihe von Superlativen, die
auch dem Papst nicht ungelegen kommen. Franziskus, so heißt es,
untermauere seine schar

Mittelbayerische Zeitung: Obamas Militärschläge in Syrien könnten Folgen haben, die der US-Präsident gar nicht beabsichtigt.Leitartikel von Thomas Spang

Im vergangenen Jahr beschwor Barack Obama vor
der UN-Vollversammlung noch das Ende "eines Jahrzehnts der Kriege" in
Irak und Afghanistan. Diesmal trat er als Verkäufer eines neuen
Konflikts auf, der mit dem Eingreifen der Supermacht eine andere
Qualität erhalten hat. Vor seiner Abreise zu den Vereinten Nationen
eskalierten die USA mit Luftschlägen auf Ziele der ISIS und dem
El-Kaida-Sprössling "Khorason" in Syrien den Kampf gegen den
sogenannten &quo

Das Erste, Donnerstag, 25. September 2014, 5.30 – 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin

7.05 Uhr, Andreas Schockenhoff, CDU/CSU,
stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Thema: Situation der
Flüchtlinge an der türkisch/syrischen Grenze

8.05 Uhr, Karl Lauterbach, SPD, stellvertretender
Fraktionsvorsitzender, Thema: Hausärztetag

Pressekontakt:
WDR Presse und Information, Annette Metzinger, Tel. 0221-220-7101
Agentur Ulrike Boldt, Tel. 02150 – 20 65 62

UN-Mandat für Einsatz gegen IS-Terror/ Schutz von Flüchtlingen hat höchste Priorität: Eine friedensethische Stellungnahme der EKD

Der Rat der Evangelischen Kirche (EKD) drängt auf
ein gemeinsames Vorgehen der internationalen Staatengemeinschaft in
den vom IS-Terror bedrohten Regionen. Hierzu heißt es in der
Stellungnahme der EKD:

"Allein im Nordirak sind über eine Million Menschen auf der
Flucht. Niemand weiß bisher, wie sie im kommenden Winter
menschenwürdig untergebracht werden können." (…) "Auch wenn die
irakische Regierung die internationale Gemeinschaft um Unte

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu US-Luftschlägen/Syrien

Als großen Erfolg kann Barack Obama verbuchen,
dass gleich mehrere arabische Staaten bei der Luftattacke auf
syrisches Territorium mitgemacht haben. Die militärische Bedeutung
dieser Kooperation dürfte eher klein sein im Vergleich mit ihrem
politischen Wert. Erneut allerdings hat sich eine "Koalition der
Willigen" zu Militärschlägen verabredet, ohne vorher das Plazet der
Vereinten Nationen einzuholen. Der Angriff in Syrien erfolgt ohne
völkerrechtl

Rheinische Post: Kommentar / Obama wieder im Krieg = Von Martin Kessler

Der US-Präsident ist eigentlich angetreten, die
kriegerische Phase in der amerikanischen Außenpolitik zu beenden.
Gegenüber den islamischen Staaten sandte der mächtigste Mann der Welt
Friedens- und Versöhnungssignale. Aus Afghanistan und dem Irak wollte
er so schnell wie möglich die Truppen abziehen. Nie mehr US-Soldaten
im Nahen Osten, hieß seine Devise. Die Wirklichkeit hat mit den
Wunschvorstellungen nicht Schritt gehalten. Barack Obama ist wieder
im K

Westfalen-Blatt: zu Ebola

Ratlos, hilflos und machtlos müssen die Helfer
vor Ort in Westafrika die geradezu explosionsartige Ausbreitung der
Ebola-Seuche hinnehmen. Vor allem in den verarmten Ländern Liberia
und Sierra Leone fehlt es an allem. Die aus westlicher Sicht ohnehin
nicht als Kliniken zu bezeichnenden Krankenstationen sind überfüllt.
Vor den Toren lagern Infizierte, sterben qualvoll. Denn es fehlt
nicht nur an Räumlichkeiten. Es fehlt an Geld für Medikamente. Es
fehlt an Sch

Mittelbayerische Zeitung: Leopard Renzi / Kommentar zum italienischen Ministerpräsidenten

Es muss sich alles verändern, damit alles so
bleibt, wie es ist. So lautet, etwas verkürzt, das berühmteste Zitat
aus dem modernen italienischen Klassiker "Der Leopard" von Giuseppe
Tomasi di Lampedusa. Matteo Renzi ist Italiens Politik-Leopard:
Unentwegt redet der Premier seit Februar von tiefgreifenden Reformen
– und hat doch fast nichts Gutes für Italien getan. Der "Renzismo"
gibt sich modern: Der 39-jährige Renzi wirft bei seinen
Pressekonf