Der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder will im Streit um die künftige Rentenpolitik einen parteiübergreifenden Konsens anstreben. Kauder sagte "Bild" (Montagausgabe): "Wir müssen jetzt erst in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und dann mit unserem Koalitionspartner sprechen. Aber es ist richtig , in der Rentenpolitik breite Mehrheiten zu schaffen." Das Vertrauen in die Rente müsse erhalten bleiben, so Kauder. Zugleich verwahrte er sich gegen alle Vers
Nach der Debatte um die negativen Auswirkung der Arbeit auf die Gesundheit der deutschen Arbeitnehmer hält der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt (73) dagegen. Der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe) sagte Hundt: "Dass Arbeit psychisch krank macht, ist falsch. Im Gegenteil: Berufstätigkeit schafft Selbstbestätigung und Anerkennung. Sie ist damit eine wichtige Basis für die psychische Gesundheit." Zur
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will Athen
unbedingt in der Eurozone halten. Damit hat die Kanzlerin mehr
politische und wirtschaftliche Weitsicht als so mancher
Spitzenpolitiker von Schwarz-Gelb, der in jüngster Zeit auf
Stammtischniveau gegen Griechenland wetterte.
Die Kanzlerin weiß: Ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone
wäre nicht nur eine politische Bankrotterklärung eines geeinten
Europas. Es würde auch eine Kettenreaktion in Gang setzen, die e
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler erhofft sich von den Verfassungsrichtern in Karlsruhe am kommenden Mittwoch ein eindeutiges Urteil über die Klage gegen den ESM: "Ich hoffe, dass wir ein Ja bekommen für den europäischen Stabilitätsmechanismus", sagte Rösler am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Man brauche den ESM "zur Stabilisierung unserer Währung." Wahrscheinlich würden die Richter laut Rösler abe
Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), die SPD-Sozialpolitikerin Elke Ferner, hat grundsätzliche Kritik am Rentenkonzept des SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel geübt. Ferner sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Montagausgabe), es bleibe ihr Ziel, das Rentenniveau nicht wie gesetzlich vorgegeben bis 2030 auf 43 Prozent des alten Nettoeinkommens abzusenken. Die vier großen SPD-Arbeitsgemeinschaften der Frauen, der Arbeitnehmer, der Senior
FDP-Chef Philipp Rösler wirft Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) vor, mit ihrer Rentenpolitik eine große Koalition mit der SPD anzustreben. Es sei bemerkenswert, "wie Ursula von der Leyen mit dem Vorstoß für ihr Rentenmodell auf Kosten der Beitragszahler ihre eigene Vorsorge für eine große Koalition vorantreibt", sagte der Wirtschaftsminister am Sonntag der Tageszeitung "Die Welt". "Gut, wenn die Union sie jetzt dabei erke
Die Union strebt im Kampf gegen die Altersarmut einen Konsens mit der SPD an. Dies machte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe am Sonntag gegenüber der Tageszeitung "Die Welt" deutlich. "Der erforderlichen Verlässlichkeit tut es gut, wenn Fragen der Rentenstruktur parteiübergreifend geregelt werden", sagte der CDU-Politiker. "Wenn sich die SPD ohne Wenn und Aber zur notwendigen, schrittweisen Einführung der Rente mit 67 bekennt, sollte auch ein
Martin Kannegiesser, Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, ist besorgt über die Krisenpolitik im Euro-Raum. Die jüngste Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), Staatsanleihen zu kaufen, sei zwar "nachvollziehbar und kann kurzfristig vermutlich auch die Finanzierungsprobleme der Problemländer mildern", sagte Kannegiesser dem "Tagesspiegel" (Montagsausgabe). "Dennoch bleibt das Unbehagen, unsere gesunde Wirtschaft immer stä
Berlin – Martin Kannegiesser, Präsident des
Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, ist besorgt über die Krisenpolitik
im Euro-Raum. Die jüngste Entscheidung der Europäischen Zentralbank
(EZB), Staatsanleihen zu kaufen, sei zwar "nachvollziehbar und kann
kurzfristig vermutlich auch die Finanzierungsprobleme der
Problemländer mildern", sagte Kannegiesser dem "Tagesspiegel"
(Montagsausgabe). "Dennoch bleibt das Unbehagen, unsere gesunde
Wirtschaft
Die Bundesregierung reagiert auf die Kritik am neuen Kartellrecht für Krankenkassen: Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe) beraten die Gesundheitspolitiker von Union und FDP an diesem Montag eine Änderung am bisher geplanten Gesetzentwurf. Damit soll klargestellt werden, dass die Kassen auch künftig in bestimmten Fällen zusammenarbeiten können, ohne dass das Bundeskartellamt einschreitet. Grundsätzlich soll das Kartellamt die Kasse