Führende Ökonomen haben mit deutlicher Ablehnung auf den Vorschlag reagiert, Reiche stärker zu Kasse zu bitten, um die Staatshaushalte zu sanieren. "Höherer Spitzensteuersatz bei der Einkommensteuer, Wiederbelebung der Vermögensteuer und jetzt eine Zwangsanleihe für Reiche – das sind die üblichen Folterinstrumente im Umverteilungsstaat", sagte der Chef der Wirtschaftsweisen, Wolfgang Franz, dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). "Ich b
Die Grünen üben heftige Kritik an den Plänen zum Ausbau der Stromnetze. Sie werfen der Bundesregierung und der Bundesnetzagentur vor, der Ausbau erfolge auf unsicherer Datenbasis und gleiche daher einem Blindflug. Tatsächlich hat die Bundesnetzagentur bislang nicht alle relevanten Daten für den Netzausbau öffentlich zugänglich gemacht. Das geht aus der Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Oliver Krischer hervor
Jeder zweite Deutsche befürchtet, dass sich die wirtschaftliche Lage Deutschlands verschlechtern wird und in einer Krise endet. Das ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage für den Nachrichtensender N24 unter rund 1.000 Personen. 39 Prozent der Befragten vermuten, dass die Konjunktur stabil bleibt; weitere neun Prozent glauben sogar, dass Deutschland in der Krise wächst. 46 Prozent halten das Moody`s-Rating für ungerechtfertigt. Allerdings finden mit 44 Prozent fast ebens
Der negative Ausblick, den Deutschland von der
Agentur Moody–s verpasst bekam, wird von den Deutschen mit gemischten
Gefühlen betrachtet. In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage
halten 46 Prozent das Moody–s-Rating für ungerechtfertigt. Allerdings
finden mit 44 Prozent fast ebenso viele Deutsche die Warnung der
Agentur richtig.
Inhaltlich zumindest teilen die meisten Deutschen die Skepsis von
Moody–s: 50 Prozent der Befragten befürchten ebenfalls, dass sich die
Was die EU-Kommission nun plant – Zertifikate
zeitweise zu verknappen, um später umso mehr auf den Markt zu werfen
– wäre ein gerade noch akzeptabler Eingriff. Er geht nur auf, wenn
die europäische Wirtschaft in ein paar Jahren wieder wächst. Sonst
wird der Preisverfall nur weiter nach hinten geschoben. Vieles
spricht dafür, dass es besser gewesen wäre, eine Kohlendioxid-Steuer
einzuführen statt eines Handelssystems. Dann hätten die Unternehmen
Pl
Bei dem angeschlagenen Versandhaus Neckermann kann das Management um Henning Koopmann acht Tage nach dem Insolvenzantrag aufatmen — zumindest vorerst: "Ab morgen beginnt DHL wieder mit der Auslieferung der Pakete", sagte Insolvenzverwalter Michael Frege dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Es sei gelungen, mit den Lieferanten und Warenkreditversicherungen zu vereinbaren, dass die Waren an die Kunden ausgeliefert werden. Der vor der Insolvenz verursachte Stau werde in den n
FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hat die Forderung von Michael Sommer, Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), nach einer Zwangsanleihe abgelehnt. "Ich bin gespannt, wie der DGB einem Facharbeiter erklären will, dass sein Einfamilienhaus oder die Eigentumswohnung mit einer Zwangsanleihe belegt wird", sagte Brüderle dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Eine Zwangsanleihe treffe Millionen und nicht Millionäre. "Man kann den Leistungsträge
Berlins Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) hat den negativen Ausblick der Ratingagentur Moody`s für Deutschland mit Gelassenheit kommentiert. "Die Finanzmärkte setzen unverändert auf Berlin, insofern erwarten wir aktuell keine Effekte", sagte er dem "Tagesspiegel" (Donnerstagausgabe). Nachdem die Ratingagentur die Spitzenbonität von Deutschland mit einem negativen Ausblick belegt hatte, wurden auch die einzelnen Bundesländer im Bezug auf i
Berlins Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos)
hat den negativen Ausblick der Ratingagentur Moody–s für sein Land
mit Gelassenheit kommentiert. "Die Finanzmärkte setzen unverändert
auf Berlin, insofern erwarten wir aktuell keine Effekte", sagte er
dem Tagesspiegel (Donnerstagausgabe).
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