Politik uneins über Krisenrolle der EZB

Der Vorschlag des Internationalen Währungsfonds (IWF), im Krisenfall die Europäische Zentralbank (EZB) an einer möglichen europaweiten Einlagensicherung unter Einbindung der Finanzindustrie zu beteiligen, stößt in der Politik auf ein geteiltes Echo. "Bis zu einer Bankenunion mit einer möglichen Neuregelung der Einlagensicherung und der vom mir begrüßten Stärkung einer europäischen Bankenaufsicht ist es noch ein weiter Weg", sagte der

Online-Versandhändler Zalando erwirtschaftet 510 Millionen Euro Umsatz

Der Online-Versandhändler Zalando hat gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" erstmals konkrete Umsatzzahlen für das Jahr 2011 genannt: Demnach ist der Umsatz des Berliner Onlinehändlers von sechs Millionen Euro im Jahr 2009, auf 150 Millionen Euro im Jahr 2010 gestiegen. "Im Gesamtjahr 2011 haben wir schließlich 510 Millionen Euro Nettoumsatz erlöst", sagte Zalando-Geschäftsführer Rubin Ritter im Gespräch mit der Zeitung.

Zeitung: Steuern steigen kräftig

Der Bund hat im ersten Halbjahr 1,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum ausgeben. Dies berichtet das "Handelsblatt" unter Verweis auf das Bundesfinanzministerium. Grund seien geringe Ausgaben für Zinsen und den Arbeitsmarkt gewesen Zugleich stiegen die Steuereinnahmen weiter kräftig an. Allein im Juni hätten die Finanzminister von Bund und Ländern 7,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat eingenommen. Mit 57,2 Milliarden Euro seien die Einnahmen rund vier Milliard

CDU-Politikerin vergleicht Bundestag mit DDR-Volkskammer

Die CDU-Politikerin Vera Lengsfeld fühlt sich bei den Parlamentsabstimmungen zur Euro-Rettung an die frühere DDR erinnert, wo die Abgeordneten nicht ihrer Überzeugung, sondern dem Willen der Partei und der Staatsführung gefolgt sind. "Wenn Abgeordnete, wie bei der jüngsten ESM-, und Fiskalpaktabstimmung geschehen, über einen Text abstimmen, obwohl er nicht vollständig vorliegt, heißt das, sie nehmen sich selbst nicht ernst", sagte die frühe

Feierliches Gelöbnis: Wehrbeauftragter kritisiert Verlegung in den Bendlerblock

Der Wehrbeauftragte des Bundestags hat die Verlegung des Feierlichen Gelöbnisses der Bundeswehr vom Reichstag in den Bendlerblock kritisiert. "Die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee und kein Ministerialheer", sagte Hellmut Königshaus (FDP) der Tageszeitung "Die Welt". "Ich hätte es eine schöne Tradition gefunden, wenn das Gelöbnis immer vor dem Reichstag abgehalten würde", ergänzte der FDP-Politiker. In den vergangenen vier Jahren

CSU lehnt Nachverhandlungen mit Griechenland strikt ab

Die CSU hat Nachverhandlungen mit Griechenland über eine Verlängerung oder Lockerung seines Anpassungsprogramms strikt abgelehnt. "Klar ist, dass wir der Regierung in Athen bei den Reformauflagen keine mildernden Umstände gewähren können", sagte CSU-Landesgruppen-Chefin Gerda Hasselfeldt der "Rheinischen Post". "Das wäre ein fatales Signal an andere Krisenstaaten, die dann auch Nachverhandlungen fordern würden." Hasselfeldt: "

Arbeitsministerin kritisiert Umgang deutscher Unternehmen mit weiblichen Mitarbeitern

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat den Umgang der deutschen Unternehmen mit ihren weiblichen Mitarbeitern heftig kritisiert. Von der Leyen sagte der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe), es sei "empörend, wie wenig sich in den vergangenen zehn Jahren in den Konzernen getan hat". Das sei für sie eine "bittere Erfahrung". In den Unternehmen gelte noch immer: "In der Breite dürfen die Frauen mitarbeiten, in der Spitze ni

Von der Leyen rügt „statisches Berufsdenken“ in Deutschland

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat ihren Vorschlag verteidigt, Schlecker-Frauen zu Erzieherinnen oder Altenpflegerinnen umschulen zu lassen. "Warum soll eine erfahrene Verkäuferin Mitte dreißig mit eigenen Kindern dafür weniger qualifiziert sein, als eine 18-Jährige, die frisch von der Schule kommt und so eine Ausbildung beginnt", sagte sie der "Süddeutschen Zeitung" (Freitags-Ausgabe). Von der Leyen räumte ein, dass sie am A

Elterngeld: Von der Leyen widerspricht Unionsfraktionschef Kauder

Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Ursula von der Leyen hat in der Debatte um das Elterngeld Unionsfraktionschef Volker Kauder widersprochen, wonach das Elterngeld nach der Bundestagswahl 2013 wegen der sinkenden Geburtenrate auf seine Wirksamkeit überprüft werden müsse. Auf die Frage, ob Kauder recht habe, sagte von der Leyen der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe): "Familienpolitik braucht viel Verlässlichkeit und Zeit, um zu wirken, das war in Fr