Wegen des Fachkräftemangels bei der Kinderbetreuung will die Bundesagentur für Arbeit 5.000 Langzeitarbeitslose zu Erziehern ausbilden. "Unter den Langzeitarbeitslosen haben wir etwa 800.000 Menschen, die zumindest die schulischen Voraussetzungen dafür erfüllen. Durch intensive Beratung können wir vielleicht rund 5.000 Arbeitslose für den Beruf der Erzieherin oder des Erziehers gewinnen", sagte das Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, Heinr
Die Führungskräfte in Deutschland haben ein klares Plädoyer für den Euro abgelegt: Drei von vier Topmanagern sind der Ansicht, dass "auf jeden Fall versucht werden sollte, die Euro-Zone in ihrer jetzigen Form zu erhalten". Dies ist das zentrale Ergebnis des "Handelsblatt" Business-Monitors, einer repräsentativen Umfrage, für die das Marktforschungsinstitut Forsa 641 Führungskräfte der ersten Leitungsebene für das "Handelsblatt
Die Mehrzahl der Unternehmen in Deutschland spürt bislang nach eigenen Angaben keine Auswirkungen der Euro-Krise: Knapp zwei Drittel (64 Prozent) der befragten Unternehmen geben das an. Das zeigt der "Handelsblatt" Business-Monitor, eine repräsentative Umfrage, für die das Marktforschungsinstitut Forsa 641 Führungskräfte der ersten Leitungsebene für das "Handelsblatt" interviewt hat (Dienstagsausgabe). Bei dem verbleibenden Drittel macht sich die
Die Unternehmen in Deutschland fühlen sich gegen eine mögliche Zuspitzung der Euro-Krise gut gewappnet: Mehr als jedes vierte Unternehmen will derzeit keine Kredite für Investitionen aufnehmen, sondern sie aus eigener Kraft finanzieren. Das geht aus einer Sonderauswertung der Frühsommer-Firmenumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervor, die dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe) vorliegt. "Die Finanzierungssituation ist für die mei
DGB-Vorstandmitglied Annelie Buntenbach hat die Koalitionspläne zur Anhebung der Einkommensgrenze bei den Mini-Jobs scharf kritisiert. "Die Union steht hier vor einer Grundsatzentscheidung, ob sie den Millionen Mini-Jobbern aus der Armutsfalle helfen oder den arbeitsmarktpolitischen Amokläufern der FDP das Feld überlassen will", sagte Buntenbach der "Saarbrücker Zeitung" (Dienstag-Ausgabe). Zugleich wandte sie sich gegen die Erwartung steigender Bezüg
Der Vorsitzende des Bundestagsinnenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), hat den Bundestagsbeschluss zum Meldegesetz gegen Kritik verteidigt. "Wenn das ein Geschenk für die Werbewirtschaft sein soll, dann wäre auch die bisherige Rechtslage in den Bundesländern ein solches Geschenk", sagte er der "Saarbrücker Zeitung" (Dienstag-Ausgabe) mit Blick auf entsprechende Äußerungen des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar. Es gehe nicht nur um die
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) treibt die Frauenquote in die Höhe – zumindest im eigenen Ministerium. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung aus dem Ministerium berichtet, erhöhte sich im Familienministerium der Frauenanteil in Führungspositionen von Ende 2009 an auch durch mehrere Beförderungen in den vergangenen Wochen um rund 50 Prozent (von 30 auf 46). Unterabteilungen würden mittlerweile schon zu 50 Prozent von Frauen geleitet, Referate schon
Nach erbitterten Kämpfen um den neuen Glücksspielstaatsvertrag haben fast alle Bundesländer das umstrittene Regelwerk ratifiziert, doch schon zieht neuer Ärger auf: Nach Informationen der "Welt" plant die Politik massive Werbebeschränkungen für hiesige Glücksspielanbieter. Laut dem Entwurf für eine neue Werberichtlinie sollen Marktteilnehmer künftig einzelne Werbemaßnahmen etwa für das TV oder im Internet bei einer Glücksspie
Die SPD ist wieder mitgliederstärkste Partei Deutschlands. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe) gibt es zum ersten Mal seit vier Jahren wieder mehr Sozial- als Christdemokraten. Internen Aufstellungen der Parteien zufolge, die der Zeitung vorliegen, hatte die SPD Ende Juni 483.226 Mitglieder, die CDU 482.951. Bei der letzten offiziellen Bekanntgabe von Zahlen lag die SPD noch 15 Mitglieder zurück. In der Nachkriegsgeschichte war die SPD stets
Das Meldegesetz der schwarz-gelben Koalition trifft auf heftigen Widerstand und ist selbst innerhalb der Bundesregierung umstritten. So distanziert sich Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) in der "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe) bereits von der zuletzt beschlossenen Regelung. Aigner dazu: "Aus meiner Sicht war es ein Fehler, dass der entscheidende Paragraf quasi über Nacht im Schnellverfahren geändert wurde. So wird das Gesetz nicht kommen." Auch mehrere B