–Börse Online—Interview mit Josef Kaesmeier, Chefvolkswirt Merck Finck&Co: Euro-Länder müssen finanzpolitisch enger zusammenarbeiten

Regeln zu Schuldenbremsen, einheitlicher
Besteuerung und Umgang mit klammen Banken gefordert / Kritik am
Management der Griechenland-Krise: Sparprogramm ist der falsche Weg /
Zurückhaltung der Europäischen Zentralbank (EZB) beim Kauf von
Staatsanleihen verteidigt

Der Chefvolkswirt der Münchener Privatbank Merck Finck & Co, Josef
Kaesmeier, fordert eine engere finanzpolitische Zusammenarbeit der
Euro-Länder. "Wir brauchen zumindest gemeinsame Regeln für d

Im­port­preise im Mai um 2,2 Prozent gestiegen

Die Preise für importierte Produkte sind in Deutschland im Mai 2012 um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Eine geringere Preissteigerung gegenüber dem Vorjahr gab es zuletzt im Januar 2010. Im April hatte die Veränderung zum Vorjahr 2,3 Prozent betragen, im März waren es 3,1 Prozent. Einen wesentlichen Anteil an der Preisveränderung gegenüber dem Vorjahresmonat hatten die um 7,7 Prozent höhe

Importpreise Mai 2012: + 2,2 % gegenüber Mai 2011

Sperrfrist: 27.06.2012 08:00
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Die Preise für importierte Produkte waren im Mai 2012 um 2,2 %
höher als ein Jahr zuvor. Eine geringere Preissteigerung gegenüber
dem Vorjahr gab es zuletzt im Januar 2010 (+ 1,4%). Im April 2012
hatte die Veränderung zum Vorjahr + 2,3 % betragen, im März 2012
waren es + 3,1 %. Wie das Statistische Bundesamt (De

Börsen-Zeitung: Nur ein kleiner Schritt, Kommentar zur Verdoppelung des japanischen Mehrwertsteuersatzes, von Martin Fritz.

Es wurde langsam Zeit: Nach 15 Jahren des
Zauderns haben Japans Politiker eine parteiübergreifende Koalition
für eine Verdopplung der Mehrwertsteuer bis 2015 geschmiedet und das
Gesetz tatsächlich beschlossen. Damit ist die finanzielle Zukunft der
Volksrente, die zur Hälfte steuerfinanziert ist, gesichert. Zwar
riskiert man mit dem großen Steuersprung einen Konjunktureinbruch.
Aber in Japans stark gealterter Gesellschaft ist es wohl effektiver,
eher den Verbrauch

Frankfurter Rundschau: Zur Europa und der Frage nach Referenden:

Europa hat Defizite – vor allem
legitimatorische. Zu recht weist der Bundestag bei Fiskalpakt und
Rettungsschirm ESM auf sein Budgetrecht hin. Umso stärker müsste er
daher dafür streiten, dass das Europaparlament künftig ein echtes
Etat- und Kontrollrecht erhält. Souveränität ist übertragbar – wie
nicht nur die deutsche Geschichte zeigt. Europa wird wachsen müssen
mit seinen Kompetenzen. Das dämmert nun auch manchem in Berlin. Der
Bund

Wiesbadener Kurier: Kommentar zum Fluglärm-Streit zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz

Der Streit zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz
um nächtlichen Fluglärm nimmt bizarre Züge an. Dass die
Landesregierung in Mainz wegen der zahlreichen Ausnahmen vom
Nachtflugverbot insbesondere im Mai auf die Landesregierung in
Wiesbaden – verbal – heftig eindrischt, ist so verständlich wie
vergeblich. Verständlich, weil der rheinland-pfälzische
Infrastrukturminister Roger Lewentz seine Landsleute in ihrem Protest
gegen Fluglärm unterstützen muss. Ver