Mitteldeutsche Zeitung: zu Deutschland-China

Die Kanzlerin wird aus Peking vor allem die Warnung
vor einem Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone mitbringen.
Gewichtige Kronzeugen für ihre Politik kann sie gegen die Skeptiker
auch im eigenen Kabinett gut gebrauchen. Die chinesische Mahnung mag
auch die gewachsene Bedeutung Europas zeigen. China braucht uns.
Jedenfalls ein bisschen. Damit lässt sich arbeiten. Auch wenn es um
Menschenrechte geht.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565

Mitteldeutsche Zeitung: zu steigenden Immobilienpreisen

Unklar ist, wie es sich auswirkt, dass zunehmend
Menschen dem Euro misstrauen und ihr Geld in Immobilien anlegen. Was
erst einmal für den Umsatz gut ist, könnte sich langfristig als
Problem erweisen. Dann nämlich, wenn im Auftrag von Anlegern auf
Teufel komm raus gebaut wird und die Objekte nicht mehr zu vermieten
oder zu verkaufen sind. Im Moment, da zum Beispiel der Wunsch nach
einer Eigentumswohnung groß ist, gibt es wohl keine Gefahr. Aber die
Entwicklungen in

Allg. Zeitung Mainz: Einfache Gleichung / Kommentar zu Merkel in China

Wer als Unternehmer mit der Kanzlerin verreisen
darf, kann sicher sein, mit einem wohlgefüllten Auftragsbuch nach
Hause zu kommen. Wenn es nach China geht, wohin Angela Merkel seit
ihrem Amtsantritt schon sechs Mal geflogen ist, dann ist das Buch
hinterher besonders dick. Doch in diesen Tagen sind die knapp fünf
Milliarden Euro, für die Peking 50 neue Airbusse, komplette
Breitbandnetze und Recyclingtechnologie kauft, nicht der Kern der
Mission. China wird dringend gebraucht