Die Zahl der Teilnehmer an Deutschkursen von Goethe-Instituten im Ausland ist deutlich gestiegen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" vorab. Demnach besuchten im vergangenen Jahr 234.587 Sprachschüler Deutschkurse an den insgesamt 150 Goethe-Instituten in 93 Ländern der Welt. Das seien fast acht Prozent mehr als 2010 und zugleich die höchste Teilnehmerzahl in der Geschichte des Kulturinstituts. Der Deutsch-Boom ist auch eine Folge der Wirtschaftskrise. Es
In scharfer Form hat Gerhard Cromme, Aufsichtsratschef von ThyssenKrupp und Siemens, die Banken kritisiert. "Der Kapitalismus erlebt eine echte Krise", sagte er in einem Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Und es ist eine Vertrauenskrise." Cromme weiter: "Geld hat einen Wert. Wer Geld geschenkt bekommt, unterliegt der Gefahr, unvorsichtig damit umzugehen, das gilt für Bürger, Politiker, Unternehmer und Banker gleichermaßen.&
Der Vorsitzende der Gewerkschaft IG Metall, Berthold Huber, will den Kampf gegen prekäre Arbeitsverhältnisse zu einem Schwerpunkt der kommenden Tarifrunde machen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" vorab. Die IG Metall fordert neben 6,5 Prozent mehr Lohn Mitsprache der Betriebsräte beim Einsatz von Leiharbeit und die unbefristete Übernahme von Auszubildenden. "Wir wollen, dass die jungen Leute Sicherheit haben. Wir akzeptieren keine weitere Prob
Der Widerstand aus der CSU gegen eine Erhöhung des dauerhaften Euro-Rettungsschirms ESM wird stärker. Zwar könne notfalls zügig ein Sonderparteitag einberufen werden, sagte CSU-Chef Horst Seehofer dem "Spiegel". "Wir lassen uns bei der Entscheidung in dieser wichtigen Frage aber auch nicht drängen." In der CSU gilt es als ausgeschlossen, dass ein Sonderparteitag eine Erhöhung der ESM-Mittel durchwinken würde. "Ich sehe keine Notwendigke
Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat den vorzeitigen Abzug der Bundeswehr aus dem afghanischen Talokan verteidigt. "Es war ein geordneter Rückzug", sagte de Maizière im "Spiegel". "Das Lager liegt im Stadtgebiet von Talokan so ungünstig, dass es nicht zu schützen ist. Es sollte ohnehin in vier Wochen geschlossen werden. Bereits vor den Demonstrationen hatte der verantwortliche Kommandeur entschieden, die Schließung einen M
Stasi-Unterlagenchef Roland Jahn sieht die Beschäftigung ehemaliger Stasi-Mitarbeiter in seiner Behörde als Belastung. "Wir führen diese Diskussion schon seit 20 Jahren", sagte Jahn dem Nachrichtenmagazin "Focus". Damit vertritt er eine andere Auffassung als der designierte Bundespräsident Joachim Gauck, der den Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit in den 90er-Jahren unbefristete Arbeitsverträge in der Aktenbehörde verschafft h
Die ehemalige Staatsministerin und heutige Chefin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft, Hildegard Müller, hat ihren Nachfolger im Kanzleramt aufgefordert, bei der Energiewende die Führung zu übernehmen. "Bei der Umsetzung der Energiewende mangelt es nicht an der Dynamik aller Beteiligten, sondern an der Steuerung", sagte Müller. Die Bundesregierung habe ihr Energiekonzept, Bundesländer und Kommunen entwickelten eigene Konzepte. "Wer koordin
Die Liberalen grenzen sich in der Bildungspolitik von Bundesministerin Annette Schavan (CDU) ab: Deren Haus hatte das Projekt "Bildungssparen" für diese Wahlperiode abgeblasen. Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Patrick Meinhardt, ging im Gespräch mit "Focus" auf Distanz: "Das Bildungssparen wurde im Koalitionsvertrag verabredet und bleibt für die FDP selbstverständlich auf der Agenda." Das Projekt sei ohne großen bürokr
Spitzenpolitiker von CDU und CSU drängen nach den Streiks am Frankfurter Flughafen auf eine schnelle gesetzliche Regelung zur Tarifeinheit. "Mein Eindruck ist, dass, anders als im letzten Jahr, nicht mehr im Vordergrund steht, ob wir eine gesetzliche Lösung brauchen, sondern wie wir den Rahmen klug stecken", sagte die zuständige Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Bislang stieß ein solches Gesetz, dass die Wi
Der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler hat vor einem Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan gewarnt und Außenminister Guido Westerwelle (FDP) direkt angegriffen. "Es ist unverantwortlicher Populismus, wenn radikale Pazifisten der Linken und der Grünen im trauten Verein mit dem Außenminister verlangen, dass die Nato innerhalb der nächsten Jahre abziehen solle", schrieb Geißler in einem Beitrag für das Nachrichtenmagazin "Focus&