Insolvenzwelle erwartet – Ist Deutschlands Wirtschaft in Gefahr?

Insolvenzwelle erwartet – Ist Deutschlands Wirtschaft in Gefahr?

Experten warnen vor einem drastischen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen, insbesondere im Baugewerbe, im Einzelhandel, im Dienstleistungssektor und in der Automobilindustrie. Die Zahl der Insolvenzen in Deutschland hat im ersten Halbjahr 2024 um dramatische 25 Prozent zugelegt. Auch die Schulden der insolventen Unternehmen sind explodiert. Jetzt sind rasche und gute Lösungen gefragt.

Im ersten Halbjahr 2024 ist die Zahl der Insolvenzen in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 25 Proze

Fratzscher verteidigt VW-Sparprogramm: „Unternehmen muss jetzt zukunftsfähig werden“ / DIW-Präsident: VW muss Milliarden investieren und effizienter werden / „Management hat eklatante Fehler begangen“

Fratzscher verteidigt VW-Sparprogramm: „Unternehmen muss jetzt zukunftsfähig werden“ / DIW-Präsident: VW muss Milliarden investieren und effizienter werden / „Management hat eklatante Fehler begangen“

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, sieht den angekündigten Sparkurs bei Volkswagen als Chance. "Das Unternehmen muss sich jetzt zukunftsfähig aufstellen", sagte Fratzscher im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Alte Strukturen dürften nicht zementiert werden. "Lieber sollte VW zwischen 90 und 95 Prozent der Jobs sichern, als am Ende alle Jobs zu gefährden."

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Fratzscher: „Abwanderung energieintensiver Branchen ist nicht schlimm, sondern gut“ / DIW-Präsident: Für die Volkswirtschaft ein „notwendiger Prozess“- Deutschland könne so wettbewerbsfähig bleiben

Fratzscher: „Abwanderung energieintensiver Branchen ist nicht schlimm, sondern gut“ / DIW-Präsident: Für die Volkswirtschaft ein „notwendiger Prozess“- Deutschland könne so wettbewerbsfähig bleiben

DIW-Präsident Marcel Fratzscher geht davon aus, dass bis zur Vollendung der Energiewende einige energieintensive Branchen aus Deutschland verschwinden werden. Im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) sagte Fratzscher: "Das ist nicht schlimm, sondern gut, wenn es den Unternehmen ermöglicht, ihre Innovationsfähigkeit und ihre guten Arbeitskräfte in Deutschland zu erhalten und so wettbewerbsfähig bleiben."

Für die Volkswirtschaft

Fratzscher warnt vor Lockerung von CO2-Auflagen für Autos und Rücknahme von Verbrennerverbot / DIW-Präsident: „Das wäre ökonomischer Selbstmord mit Ansage“

Fratzscher warnt vor Lockerung von CO2-Auflagen für Autos und Rücknahme von Verbrennerverbot / DIW-Präsident: „Das wäre ökonomischer Selbstmord mit Ansage“

DIW-Präsident Marcel Fratzscher hat eindringlich vor einer von der Industrie und von Verkehrsminister Volker Wissing geforderten Lockerung der EU-Klimaauflagen für Autos und vor einer Rücknahme des Verbrennerverbotes gewarnt. "Sowohl die CO2-Flottengrenzwerte als auch das Zulassungsverbot für Diesel und Benziner müssen bleiben und dürfen nicht gelockert werden. Ansonsten wäre der Schaden, gerade für Deutschlands Automobilindustrie, immens", sagte