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KfW finanziert mit 300 Mio. EUR für „grünes“ Stromnetz in Südafrika

– Modernisierung des südafrikanischen Übertragungs- und
Verteilernetzes – bis zu 5,5 Mio. Tonnen jährliche
CO2-Einsparung
– Anschluss Erneuerbarer Energiequellen an das Stromnetz
– Versorgungssicherheit für die Bevölkerung

Der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank hat im Auftrag des
Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(BMZ) dem staatlichen Energieversorger Südafrikas, ESKOM, einen
Förderkredit in Höhe von knapp 4 Mrd. Rand (300 Mio. EUR) zugesagt.
Mit der Finanzierung soll insbesondere der Anschluss von Solar- und
Windkraftwerken realisiert und zudem ein nennenswerter Beitrag zur
Modernisierung und Stärkung des südafrikanischen Verbundnetzes
geleistet werden. Durch die Netzintegration erneuerbarer Energien
wird eine jährliche CO2-Einsparung von bis zu 5,5 Mio. Tonnen
ermöglicht. Insbesondere wird die Verbundnetzanbindung von zwei
Kraftwerksprojekten unterstützt, für die die KfW bereits
Finanzierungsbeteiligungen zugesagt hatte. Es handelt sich dabei um
das Kiwano Solarturmkraftwerk (100 MW) in Upington
(FZ-Entwicklungskredit: 100 Mio. USD) und um das von der KfW
IPEX-Bank mitfinanzierte Ingula Pumpspeicherkraftwerk (75 Mio. EUR)
in Braamhoek.

„Diese Neuausrichtung der Energieversorgung ist für Südafrika ein
großer Schritt weg von der Abhängigkeit von Kohlekraft und hin zu
nachhaltiger Stromerzeugung. Mit dem Anschluss klimafreundlicher
Energieerzeugungsalternativen kann das Land als größter CO2-Emittent
Afrikas einen signifikanten Beitrag zum internationalen Klimaschutz
leisten“, sagte Dr. Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands der
KfW Bankengruppe.

Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit sind für die Menschen in
Südafrika von großer Bedeutung. Während die Nachfrage nach
umweltfreundlichem Strom in Südafrika wächst, konnte in den letzten
Jahren das Stromnetz nur unzureichend ausgebaut und gewartet werden.
Stromausfälle und Versorgungsschwankungen sind die Folge. Mit einem
neuen Investitionsprogramm soll nicht nur das landesweite
Übertragungs- und Verteilungsnetz ausgebaut, sondern auch die
Integration erneuerbarer Energien von privaten Stromanbietern
realisiert werden. Bis 2022 sollen insgesamt 15 Mrd. USD in
Netzausbau und Verteilungsstrukturen investiert werden, davon allein
3 Mrd. USD in die Verbundnetz-Integration von erneuerbaren Energien.
Das Darlehen wurde der ESKOM in südafrikanischer Währung (Rand)
herausgelegt, und stellt die bislang größte Lokalwährungsfinanzierung
der KfW Bankengruppe in einem Entwicklungs- bzw. Schwellenland dar.

Der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank hat für Südafrika im
Auftrag der Bundesregierung seit 1994 rund 850 Mio. EUR (rund 180
Mio. EUR Haushaltsmittel, rund 670 Mio. EUR KfW-Eigenmittel) für
Vorhaben insbesondere in den Schwerpunktsektoren Klima und Energie,
Gewaltprävention und Gesundheit zugesagt.

Weitere Informationen zum Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank
finden Sie unter www.kfw-entwicklungsbank.de.

Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstr. 5 – 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM) Dr. Charis Pöthig
Tel. +49 (0)69 7431 4683, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: Charis.Poethig@kfw.de, Internet: www.kfw.de

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