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„Kinder werden immer noch im Bett gezeugt“ – oder: Was hat die Finanzberatung mit Taxifahren im Zeitalter der Digitalisierung gemeinsam?

Aktuell sprechen sehr vielen Banken und
Branchenexperten fast ausnahmslos über das Thema „Digitalisierung“.
Meist gewinnt man den Eindruck, dass diese Entwicklung die einzige
ist, die über Wohl und Wehe der Finanzindustrie entscheidet.

Es steht außer Frage, dass diese Entwicklung erhebliche
Veränderungen mit sich bringt und alle Dienstleister diesen
„Change-Prozess“ aktiv gestalten und als Chance verstehen müssen.

Aber gleichzeitig sind wir davon überzeugt, dass diese Entwicklung
im ersten Schritt den Bedarf nach neuen Services wecken wird (für
Terminvereinbarungen (inkl. Vorbereitung und Unterlagenversand), für
bedarfsorientierte neuartige APPs oder auch wie jüngst schon oft
gesehen bzgl. des Konto-Umzugsservices), aber im Kern eine
Finanzberatung eine Finanzberatung – und somit ein persönlicher
Dialog – bleibt.

„Eine geringe Zahl der Kunden werden künftig auch in der Beratung
auf neue Kanäle setzen und bspw. die Videoberatung nutzen“, ist
Markus Gauder, Geschäftsführer der Gesellschaft für
Qualitätsentwicklung in der Finanzberatung (kurz: QIDF), überzeugt.
Aber dies gilt nachweislich (noch) nicht für die Mehrheit der Kunden;
das zeigen sowohl verschiedene Studien zu dem Thema als das auch die
Erfahrung vieler Banken, die diese Dienstleistung bereits aktiv
anbieten.

„Im Schwerpunkt sind wir davon überzeugt, dass die Anzahl der
Gesprächstermine im Zeitalter der Digitalisierung deutlich gesteigert
werden kann und gleichzeitig die Anforderungen an einen guten
Beratungsprozess und eine hohe Prozesstreue sogar nochmals steigen,
damit dieses Erlebnis aus Sicht des Kunden als exzellent beurteilt
wird (egal über welchen Kanal)“, fährt Markus Gauder fort.

Die Steigerung der Beratungstermine kann sowohl durch die
Online-Präsenz (bspw. über Google, Facebook oder auch über die eigene
Homepage oder innovative Online-Kampagnen) realisiert werden als auch
durch eine durchdachte und nachhaltige Offline-Präsenz (Aktivitäten
in den Filialen bzw. aus den Filialen heraus: von Ansprachen in der
SB-Zone, Aktivitäten in der Fußgängerzone oder auch durch
Finanzunterricht in den Schulen o.ä.).

Darüber hinaus muss es gelingen, für die Bank und den Kunden aus
diesen Beratungsterminen das Maximum (in Form von persönlichem
Nutzen) herauszuholen. Ein gutes Beispiel sind u.a. die Kunden, die
einen Beratungstermin vereinbaren, um sich berechnen zu lassen, wie
viel Immobilie man sich aktuell schon leisten bzw. welchen Kaufpreis
man aktuell bereits finanziert bekäme. Nach unseren
Testkauferfahrungen erhalten weniger als 10% dieser Kunden – wenn die
Traumimmobilie noch nicht finanziert werden kann – bereits in dem
Gespräch ein alternatives Angebot für die vorgezogene Tilgung in Form
eines Sparplans für den Vermögensaufbau, damit das Ziel so zeitnah
wie möglich realisiert werden kann.

Deshalb sind wir davon überzeugt, dass die Digitalisierung
lediglich die Anforderungen nach einer Exzellenz im Kerngeschäft
erhöht, was von vielen Finanzdienstleistern übersehen wird, die sich
„nur“ auf die Digitalisierung konzentrieren. Heute kann man so
komfortabel wie noch nie bspw. ein Taxi buchen (u.a. über mytaxi),
aber am Ende fährt man trotzdem weiterhin Taxi. Das gleiche gilt
bspw. auch bei den Automobilherstellern; dort werden heute und morgen
auch mehr als 90% der Neuwägen im Autohaus konfiguriert bzw. gekauft.

Last but not least sehen wir das „DIN-Regelwerk“ für die
Finanzberatung privater Haushalte (in Form der DIN SPEC 77222) als
großartige Chance, um sich als Filialbank deutlich von allen
Wettbewerbern abgrenzen zu können. Vor dem Hintergrund hat die QIDF
auch ein „DIN-konformes“ Beratungsdrehbuch für Privatkunden
veröffentlicht, damit man nicht nur sehr gute, sondern auch
„DIN-konforme“ Beratungsprozesse als Alleinstellungsmerkmal
etabliert. Gerade ein sog. „Quick-Check“ kann künftig dazu führen,
dass sich Kunden für eine ganzheitliche Beratung interessieren, die
im Vorfeld eine solche erst einmal abgelehnt hätten, weil der
Mehrwert unklar und der Zeitaufwand immer (subjektiv gesehen) hoch
erscheint. Dafür bietet das „DIN-Regelwerk“ ausgezeichnete Ideen und
auf Basis dessen ist auch weiterhin ein Haushaltsplan ein sehr
probates Mittel für eine erste Finanzanalyse.

Über die Gesellschaft für Qualitätsentwicklung in der
Finanzberatung (QIDF):

Die QIDF (www.qualitaet-in-der-finanzberatung.de) ist eine
unabhängige Unternehmensberatung, ein Weiterbildungsunternehmen sowie
eine Analysegesellschaft in der Finanzdienstleistungsbranche. Das
Ziel von QIDF ist, anhand der Vorgaben des Verbraucherschutzes sowie
den immer stärker zunehmenden regulatorischen Vorschriften, durch
passgenaue Konzepte gemäß dem Anspruch „Einfach – aber wirkungsvoll“
einen Einklang von höheren Vertriebsergebnissen und einer
langfristigen Ausrichtung – durch ethisch einwandfreie
Kundenberatungen – zu erzielen.

Pressekontakt:
Gesellschaft für Qualitätsentwicklung in der Finanzberatung mbH
Markus Gauder, Geschäftsführer

Eberhardstr. 51
D-70173 Stuttgart

Telefon 0711 / 553 249 90
Email info@qidf.de
Internet www.qualitaet-in-der-finanzberatung.de

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