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„Komm mit in meine Schule“: Neue MDR-Doku-Serie bei KiKA (FOTO)


 


Die lustigste, die größte, die exotischste Schule – in der neuen
sechsteiligen TV-Reihe stellen sechs Kinder aus verschiedenen Ländern
ihre Schulen vor, die jede für sich besonders ist. Ab 30. September
2018 ist „Komm mit in meine Schule“ immer sonntags um 15.50 Uhr bei
KiKA zu sehen.

Keanen besucht in den USA die lustigste Schule der Welt. Soumya
lernt in Indien an der größten Schule der Welt. Kawser paukt in
Bangladesch in einem schwimmenden Klassenzimmer. Und Mia aus Paraguay
macht sich jeden Tag auf den Weg über die Landesgrenze bis nach
Argentinien, um dort zur Schule zu gehen. Bei Stella in Dänemark wird
die Schule zur Bühne: Der Unterrichtsstoff wird als Rollenspiel
vermittelt. Und bei Miro aus Neuseeland bleibt einmal pro Woche die
Schuluniform im Schrank, dann geht es in die Outdoor-Schule mitten im
Regenwald. Eines haben aber alle sechs Kinder gemeinsam: Sie müssen
eine ganz besondere Herausforderung meistern.

Die Folgen im Einzelnen:

Teil 1: USA, am 30. September

Keanen geht jeden Tag mit einem Lachen zur Schule. Denn die
oberste Regel der Spaß-Schule in Atlanta lautet: Lernen muss Spaß
machen! Und das klappt sogar mit großem Erfolg: Die Schüler sind dem
„normalen“ Lehrstoff um Jahre voraus. Besonders gefällt Keanen, dass
seine Schule an das Hogwarts-Internat von „Harry Potter“ erinnert.
Auch das Schulsystem funktioniert ähnlich: Die Schüler sind auf vier
Häuser verteilt und sollen Punkte und Ehre für ihr Haus sammeln.
Keanens Ziel ist es, Anführer seines Hauses werden. Dafür muss er
eine besondere Prüfung bestehen: Er soll seinen Klassenkameraden
einen Rap beibringen und diesen am Ende vor mehreren hundert
Zuschauern präsentieren. Behält Keanen die Nerven?

Teil 2: Indien, am 7. Oktober

Soumya besucht im indischen Lucknow die siebte Klasse an der
größten Schule der Welt. Sie muss aufpassen, dass sie sich nicht
verläuft, denn an der „City-Montessori-Schule“ lernen insgesamt
55.000 Schüler. Soumya hat in ihrer Jahrgangsstufe neun
Parallelklassen, in jede Klasse gehen über 50 Schüler. Soumya ist
ehrgeizig, sie möchte Software-Ingenieurin werden und nimmt die
Zuschauer mit in ihre Lieblingsstunden Mathe und Informatik. Aus der
Masse der Mitschüler hervorzustechen, das ist ein ganz besonderes
Anliegen von Soumya. Deshalb übt sie seit Monaten für den
Gesangswettbewerb. In ihrer Landessprache Hindi möchte sie ein Lied
über Freundschaft vortragen. Wird sie vor 700 Mitschülern den
richtigen Ton treffen?

Teil 3: Dänemark, am 14. Oktober

Wenn Stella in Dänemark in ihr Schulinternat fährt, dann ist sie
immer sehr aufgeregt. Denn sie lernt an einer Rollenspielschule. Jede
Woche gibt es ein spezielles Thema wie zum Beispiel „Wikinger“,
„Flower Power“ oder „Fantasy“ – und alle Lehrer richten den
kompletten Unterricht daran aus. Diese Woche steht unter dem Motto
„Titanic“. Das Klassenzimmer wird zur Schiffskajüte und im
Physikunterricht konstruieren Stella und ihre Mitschüler
Rettungsboote, denn wie die echte Titanic wird auch in der dänischen
„Osterskov Efterskole“ das Passagier-Schiff am Ende untergehen.
Stellas ganz besondere Aufgabe: Sie soll alle Schüler retten, die es
nicht schaffen, ein eigenes Rettungsboot zu bauen. Behält Stella die
Nerven und rettet alle?

Teil 4: Bangladesch, am 21. Oktober

Kawser und seine Schwester Tanjila gehen morgens nicht zur Schule,
die Schule kommt zu ihnen. Weil in Bangladesch zur Regenzeit oft
alles unter Wasser steht, ist ihre Schule auf ein Boot gebaut. Das
Klassenzimmer schwimmt von Dorf zu Dorf und holt alle Kinder von zu
Hause ab. Das Projekt wird durch Spenden aus der ganzen Welt
finanziert, die Familien der Kinder müssen nichts bezahlen. Während
die Kinder in den Hütten auf dem Land ohne Strom und fließendes
Wasser leben, ist das Schulboot mit Solarstrom ausgestattet. Die
Kinder können auf dem Boot Lehrfilme ansehen, am Computer lernen und
sogar ins Internet gehen. Für Kawser steht eine ganz besondere
Prüfung an: Er macht zum ersten Mal beim Schwimmwettbewerb mit.
Schwimmen zu können, ist für die Menschen im oft überschwemmten
Bangladesch überlebenswichtig. Der Sieger des Wettbewerbs bekommt
einen ganz besonderen Preis: eine Solarlampe für zu Hause. Kann sich
Kawser gegen die vielen guten Schwimmer durchsetzen?

Teil 5: Neuseeland, am 28. Oktober

Miro lebt im neuseeländischen Auckland. Vier Tage pro Woche
besucht sie eine öffentliche Schule. Aber am fünften Tag lässt sie
die Schuluniform im Schrank und zieht bequeme Kleidung und Turnschuhe
an. Dann geht es ab in die Waldschule. Im Regenwald lernt Miro, Feuer
zu machen, auf Bäume zu klettern und im Matsch zu spielen.
Naturwissenschaftliche Begriffe wie „Schwerkraft“ oder „Auftrieb“
werden hier praktisch vermittelt. Diesmal erwartet Miro eine
besondere Aufgabe: Ihre Schülergruppe soll ein Floß bauen, das genug
Auftrieb haben muss, um alle Schüler sicher übers Meer zu bringen.
Neben kreativen Ideen ist echte Teamarbeit gefragt. Miro muss die
Gruppe führen. Kann Miro ihr Team zusammenhalten?

Teil 6: Argentinien, am 4. November

Mía lebt in Paraguay, geht aber in Argentinien zur Schule. Dafür
legt sie jeden Tag einen weiten Weg zurück. Viele Mütter aus Paraguay
bringen ihre Babys in Argentinien zur Welt, weil sie dann die
argentinische Staatsbürgerschaft bekommen und dort zur Schule gehen
können. Im Gegensatz zu Paraguay ist der Schulbesuch in Argentinien
kostenlos. Außerdem glauben viele Eltern, dass die Schulbildung in
Argentinien besser ist. Für ihren Schulweg ist Mia lange unterwegs:
erst eine Stunde mit dem Boot rudern und dann noch mindestens eine
Stunde laufen. Diesmal hat sie auch noch weiche Knie – denn sie muss
vor der ganzen Klasse ein Referat über ihr Heimatland Paraguay
halten, einen Tanz aufführen und sogar ein Lied in ihrer
Landessprache Guaraní singen. Ob Mía das alles schafft?

Weitere Informationen und Fotos auf www.kika-presse.de.

Pressekontakt:
MDR, Presse und Information, Birgit Friedrich,
Tel.: (0341) 3 00 65 45, E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse

Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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