Kommunikatoren setzen auf Technologie, um Big Data für ihr Unternehmen nutzbar zu machen

Die “Technologisierung” der Kommunikationsarbeit nimmt Fahrt auf. Kommunikations- und Marketingabteilungen von Unternehmen und anderen Organisationen stellen sich auf eine wachsende Zahl digitaler Informationsquellen ein, immer mehr Kommunikationskanäle müssen mit passenden Formaten bespielt werden. Insbesondere rückt das Potential von Daten ins Blickfeld.

Dies sind die Ergebnisse einer Online-Befragung des F.A.Z.-Instituts und des IMWF (Institut für Management- und Wirtschaftsforschung), in der von Januar bis März 2020 insgesamt 198 Entscheider und Experten aus der Unternehmenskommunikation und aus dem Marketing deutscher Unternehmen zur Verwendung neuer Technologien interviewt wurden.

Die Kommunikatoren stehen vor einem Berg an Daten. Allein schon die globale Datenmenge im Internet explodiert: Nach einer Schätzung der International Data Corporation wird sie von 33 Zettabyte im Jahr 2018 auf 175 Zettabyte im Jahr 2025 steigen.* Unter diesen Milliarden Terabyte finden sich unzählige Informationen z. B. über Zielgruppen oder deren Meinungen über das eigene Unternehmen und dessen Produkte. Diese gigantischen Mengen an unternehmensrelevanten Daten sollten daher für die Kommunikation und das Marketing nutzbar gemacht werden können.

Kein Wunder also, dass die Befragten aufgrund der neuen Technologien starke Veränderungen auf ihre tägliche Arbeit zukommen sehen: So gehen 47 Prozent der Befragten davon aus, dass Big Data Analytics, also die Analyse großer, komplexer, schnell veränderlicher und wenig strukturierter Datenmengen, ihre Tätigkeit grundlegend verändern werde.

Hierfür stehen heute zahlreiche wirksame Technologien zur Verfügung. So lassen sich auf der einen Seite durch intelligente Datenanalysen neue Zusammenhänge erkennen, die für den Kommunikationserfolg entscheidend sein können. Bereits heute gibt etwas mehr als ein Drittel der Befragten an, diese neuen Technologien zu testen. Dass die Kommunikations- und Marketingabteilungen in Deutschland aber nicht noch stärker mit neuer Datentechnologie ausgestattet sind, liegt vor allem daran, dass es an Kapazitäten und Know-how in den Abteilungen fehlt.

Dennoch planen 28 Prozent der Befragten entsprechende Investitionen in absehbarer Zeit. Dabei geben knapp 45 Prozent aller Befragten “Künstliche Intelligenz” als wichtiges Analysewerkzeuge der Zukunft an, rund zwei Drittel aller Nennungen zielten insbesondere auf den Einsatz von KI-Tools zur Analyse von Zielgruppen oder der Beobachtung von Branchentrends ab. Damit wird das klassische Instrumentarium wie etwa Marktforschung erweitert.

Die gesamten Ergebnisse stehen zum Download auf https://www.faz-institut.de/ zur Verfügung.

Für Fragen zur Studie steht Bianca Labitzke, F.A.Z.-Institut, gern zur Verfügung: 069/7591 2860; b.labitzke@faz-institut.de

* David Reinsel, John Gantz, John Rydning: “The Digitization of the World From Edge to Core – An IDC White Paper”, November 2018, http://ots.de/1e0i37

IMWF – Institut für Management- und Wirtschaftsforschung

Das IMWF wurde aus der Erfahrung heraus gegründet, dass die Ergebnisse wissenschaftlicher Ausarbeitungen und Marktanalysen für Entscheider in der Wirtschaft oftmals nicht die hinreichende Praxisnähe und Relevanz haben. In Folge dessen bleibt die Unterstützung wissenschaftlicher Institutionen durch Unternehmen oftmals hinter den Erwartungen der Lehrstühle zurück. Vor diesem Hintergrund versteht sich das IMWF als Plattform, auf der Kontakte zwischen Wissenschaft und Unternehmen geknüpft werden, die an fundierter Aufarbeitung relevanter Management- und Wirtschaftsthemen interessiert sind.

Pressekontakt:

Jörg Forthmann
IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH
Telefon: +49 (0) 40 253 185 – 111
info@imwf.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/65649/4627280
OTS: IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH

Original-Content von: IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH, übermittelt durch news aktuell

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