Kostenlose digitale Lösungen für bayerische Privatsender in der Corona-Krise / Ideenwettbewerb, Forschung und mehr: So unterstützt das Media Lab Bayern die Branche

Wie ist der Stand der Corona-Fälle im eigenen Landkreis? Ein Blick auf das Online-Angebot des Lokalradios und man weiß Bescheid – dank einer neuen digitalen Anwendung, die aus dem Ideenwettbewerb “Corona-Infos im Lokalen” des Media Lab Bayern der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hervorgegangen ist. Aus insgesamt 50 eingereichten Software-Lösungen, Produkten Monetarisierungsstrategien oder Formatideen wurden in einer ersten Runde die 15 innovativsten Ideen ausgewählt. Sie stehen hier (https://www.media-lab.de/open-innovation-challenge) allen bayerischen Privatsendern neun Monate lang kostenlos zur Verfügung. Weitere Ideen werden ab 28. April auf der Media-Lab-Website zum Download verfügbar sein.

Innovationen, die sich sehen lassen können: Anwendungen für den Video-Upload von Zuschauern, Podcast-Versand übers Festnetz-Telefon oder eine fertige Box zur Videoproduktion aus dem Homeoffice. Auch bei den Formaten kamen spannende Ideen heraus – sei es, mit Medienhäusern in leerstehenden Kinos Kulturveranstaltungen aufzunehmen, ein Netflix für lokale Streaming-Angebote aufzubauen oder Menschen mit E-Sport zu mehr Bewegung anzustiften.

Siegfried Schneider, der Präsident der BLM: “Dank dieser Aktion des Media Lab Bayern bekommen unsere Sender fertige Lösungen an die Hand, die sie sofort mit wenig Aufwand einsetzen können. So leisten wir einen kleinen Beitrag, dass auch kleinere Anbieter in diesen schwierigen Zeiten besser durch die Corona-Krise kommen.”

Gleichzeitigmit dem Ideenwettbewerb startete das Media Lab – mit den Partnern str84wd und creaffective – außerdem ein Forschungsprojekt zur Mediennutzung während der Corona-Pandemie. So wurden Informationen gesammelt, für deren Erhebung vielen Medienhäusern im Moment die Zeit fehlt. Die Ergebnisse (https://www.media-lab.de/user-research) der ersten Umfrage zur Mediennutzung liegen bereits vor und können bei Strategien und Produktentscheidungen hilfreich sein.

Neben dem Ideenwettbewerb und dem Forschungsprojekt versucht das Media Lab Bayern auch auf anderen Wegen, die Medienbranche in der Krise zu unterstützen. Das Media Lab Innovation Wiki (https://innovation-wiki.media-lab.de/) sammelt, handlich aufbereitet, Best Practices und Tipps für innovative Corona-Projekte. Das R&D Fellowship (https://www.media-lab.de/r-d-fellowship) wurde ausgeweitet, um eine zusätzliche Einnahmequelle besonders für freie Journalisten zu schaffen. Das Programm Rocking Science Journalism (https://www.media-lab.de/rocking-science-journalism) , in dem innovative Ideen für den Wissenschaftsjournalismus gesucht werden, läuft weiter und hat durch die Pandemie neue Relevanz bekommen. Und auch das Startup Fellowship, die Startupförderung des Media Lab Bayern, läuft weiter und hat seine Coachings auf Zoom verlagert.

“Das Media Lab Bayern beweist mit diesen innovativen Aktionen einmal mehr, dass es auch und gerade während der Corona-Krise viel Spielraum für Kreativität und Ideen gerade im digitalen Bereich gibt”, so BLM-Präsident Siegfried Schneider.

Über das Media Lab Bayern:

Das Media Lab Bayern ist der Innovation Hub für digitale Medien. Das Lab unterstützt Talente, Startups und Medienhäuser aus ganz Deutschland dabei, innovative Ideen zu finden und umzusetzen. Das Media Lab Bayern gehört zur Medien.Bayern GmbH und wird von der Bayerischen Staatskanzlei und der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien gefördert.

Pressekontakt:

Media Lab Bayern
Lina Timm
Tel.: (0170) 527 17 48
lina@media-lab.de http://www.media-lab.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/62483/4577258
OTS: BLM Bayerische Landeszentrale für neue Medien

Original-Content von: BLM Bayerische Landeszentrale für neue Medien, übermittelt durch news aktuell

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