
Wie Technikjournalismus funktioniert, wenn die Zielgruppe aus Ingenieuren und Ingenieurinnen besteht.
Technische Fachleute gehören zu den anspruchsvollsten Lesergruppen überhaupt. Marketingfloskeln erkennen sie sofort. Entscheidend sind Fakten – nachvollziehbare technische Zusammenhänge, belastbare Informationen und echte industrielle Praxis.
Nikolaus Fecht weiß, worauf es ankommt, weil er selbst Ingenieur ist. Der Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik arbeitet seit 1990 als freier Technik- und Wissenschaftsjournalist sowie als Autor und PR-Texter für technologieorientierte Unternehmen, Verbände und Forschungseinrichtungen.
Nach seinem Studium absolvierte er eine journalistische Ausbildung und arbeitete unter anderem als Redakteur bei der Motorpresse Stuttgart sowie beim Industrie-Anzeiger. Heute schreibt er für Fachmedien und Industrie über anspruchsvolle Themen wie Maschinenbau, Laser- und Photoniktechnik, KI oder Produktionsprozesse.
Zu seinen langjährigen Auftraggebern gehören unter anderem der Verband Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken, der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik in Aachen sowie der Schweizer Werkzeugmaschinenhersteller Starrag.
Ein Beispiel für seine Arbeit ist ein Anwenderbericht über Großwerkzeugmaschinen für die Fertigung von Komponenten moderner Offshore-Windkraftanlagen. Der Beitrag beschreibt, wie riesige Rotorgehäuse und Bremsscheiben für Turbinen der 14- bis 15-Megawatt-Klasse mit hoher Präzision bearbeitet werden. Der Artikel erschien im Fachmedium „Schweizer Maschinenmarkt“ und gehörte 2025 zu den meistgelesenen Beiträgen des Jahres.
Solche Platzierungen können nicht gekauft werden. Anzeigen erzeugen zwar Aufmerksamkeit – echtes Leserinteresse entsteht nur durch Inhalte.
Fechts Ansatz unterscheidet sich bewusst von klassischer Agentur-PR. Technische Themen werden journalistisch aufbereitet und gezielt bei passenden Fachmedien platziert – über Themenrelevanz, Redaktionserfahrung und persönliche Kontakte.
In seiner täglichen Arbeit nutzt er inzwischen auch KI-Werkzeuge – allerdings nicht zum automatischen Schreiben von Texten, sondern zur Recherche, zur Strukturierung komplexer Informationen und zur Analyse technischer Zusammenhänge. Die journalistische Bewertung und das Schreiben bleiben Handarbeit.
