Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zu den Linken:

Festzustellen ist aber auch: Nicht wenige
Genossen der Linken stecken noch tief in der Vergangenheit. An den
Rändern ist das nicht weiter verwunderlich, an der Spitze indes
schon. Da denkt Gesine Lötzsch in aller Unschuld über Wege zum
Kommunismus nach, als ob es keinen Stalin oder Mao gegeben hätte. Sie
laviert in der Frage des Mauerbaus und schickt nun mit ihrem
Ko-Vorsitzenden Klaus Ernst eine Glückwunsch-Adresse an Fidel Castro.
Nun ist der „Maximo Lider“ zweifellos eine bemerkenswerte historische
Figur, eine Ikone sogar. Das Problem ist nur: Sein Land steht nach
mehr als 50 Jahren „kampferfüllten Lebens und erfolgreichen Wirkens“
vor dem Offenbarungseid, der Durchschnittsverdienst liegt unter 20
Dollar und regiert wird wie eh und je nach Polizeistaatsmethode.

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