Makler und Verwalter – demnächst als Ausbildungsberuf

Es gibt nur wenige Dinge, die so universale Erfahrungen sind, wie der Umgang mit Immobilien. Wohnen muss schließlich jeder. Viele kommen im Verlauf ihres Lebens auch mit Gewerbeimmobilien in Kontakt, spätestens wenn man als Unternehmer sein eigenes Büro oder eine Filiale eröffnen will. An dieser Stelle kommt dann ein Makler ins Spiel, später eventuell auch ein Verwalter. Es ist in der Branche kein Geheimnis, dass mit diesen Bezeichnungen Betrug Tür und Tor geöffnet wird. Der Immobilienverband fordert daher eine Ausbildungsverpflichtung für den Beruf des Verwalters, da es hier, ähnlich wie beim Bankberater um hohe Vermögenswerte geht. Die neuen Zulassungs- und Fortbildungsvorschriften seien bisher nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, um Abzocke zu verhindern. Obwohl er im Koalitionsvertrag vereinbart war, wird der Sachkundenachweis in absehbarer Zeit nicht kommen. Wohneigentumsverwalter werden von neuen Vorschriften und Regelungen ausgenommen, da die besondere Schutzbedürftigkeit der Mieter nicht angenommen werden kann. Für Nermina Ganibegovic ein Fehler: „Insbesondere Start-Ups und andere junge Unternehmer sind betrügerischen Handlungen schutzlos ausgeliefert. Hier muss die Politik handeln.“

Bis dies soweit ist, gilt es für Jungunternehmer wachsam zu sein und sich ausreichend beraten zu lassen. Nur so kann man Abzocke und Schwindel im Immobilienbereich schnell erkennen und umgehen.

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